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Tiere des Jahres Turteltaube und Co.

Unterirdisch lebt das Tier des Jahres: der europäische Maulwurf (Talpa europaea). Der fleißige Tunnelgräber und - zum Ärger der Gärtner und Bauern - Errichter markanter Erdhügeln auf den Wiesen und Weiden wurde vom Naturschutzbund Österreich gekürt.

(c) NATURSCHUTZBUND/WERNER GAMERITH (WERNER GAMERITH)

Weil sie allseits bekannt ist, soll die Weinbergschnecke (Helix pomatia) als Botschafterin in den Jahren 2020 und 2021 als Weichtier des Jahres auf die 'vielen unbekannte Welt' ihrer Stammesgenossen aufmerksam machen.

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Das Insekt des Jahres 2020 ist giftig, was sich die Menschen seit 4000 Jahren im Guten wie Bösen zunutze machten: Der Schwarzblaue Ölkäfer (Meloe proscarabaeus) hat das Reizgift Cantharidin im Körper, das in niedriger Dosis mit Honig als Liebestrank geschlürft, von den alten Ägyptern auf Wehen auslösenden Pflastern verabreicht wurde und im antiken Griechenland für Hinrichtungen diente.

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Ein mit einem Lied bedachter Bewohner von kühlen, Sauerstoff-reichen und gut strukturierten Fließgewässern (also hellen, klaren Bächlein) wurde zum Fisch des Jahres gekürt: Die Bachforelle (Salmo trutta fario). Mehr als zwei Drittel der Bäche und Flüsse Österreichs gelten als 'Forellenregion', doch sie sei laut Beprobungen nicht einmal mehr in der Hälfte dieser Gewässer verbreitet, so der Fischereiverband.

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Die 'markant gurrenden' Turteltauben (Streptopelia turtur) wurden von BirdLife Österreich zum Vogel des Jahres ernannt, um auf ihren rasanten Schwund aufmerksam zu machen: Seit der Jahrtausendwende sind die Turteltauben um zwei Drittel weniger geworden. Schuld daran sei der Verlust ihrer Lebensräume: strukturreiche Wald- und Feldränder.

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Das Reptil des Jahres ist die Zauneidechse (Lacerta agilis). Sie wurde von der Österreichischen Gesellschaft für Herpetologie (ÖGH) und der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) ernannt, um auf ihre 'drohende Gefährdung' hinzuweisen.

(c) APA/DGHT/MEYER (MEYER)
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