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Was passiert nun?Der "Klimanotstand" ist offiziell: Zu viel Alibi, zu wenig Aktion

Der Begriff "Klimanotstand" muss von Hysterie entkoppelt werden – er ist vor allem ein wichtiges Eingeständnis.

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Ein völlig ausgetrocknetes Feld im Raum Dürnkrut im Waldviertel im August 2019
Ein völlig ausgetrocknetes Feld im Raum Dürnkrut im Waldviertel im August 2019 © (c) APA/HARALD SCHNEIDER
 

Wo endet die Symbolik, warum nervt Theatralik – und vor allem: Wann setzt es wirksame Maßnahmen?

Europa ist offiziell im "Klimanotstand", das EU-Parlament nahm jetzt eine entsprechende Resolution an. Dieser Begriff muss von Hysterie entkoppelt werden, er ist vor allem ein elementares Eingeständnis: Ja, es gibt eine Klimakrise – und alle bislang ergriffenen Schritte reichen nie und nimmer aus, um diese zu begrenzen.

Europa, nach wie vor weit von einem akkordierten, forschen Vorgehen beim Klimaschutz entfernt, verlieh der Thematik also am Papier die gebotene Dringlichkeit. Die Optimisten sagen: Die Bereitschaft für neue Gesetze könnte damit insgesamt auf höherer Garstufe kochen. Die EU ist am Weg, sich Problemen zu stellen. Mehr ist es noch nicht.

Die Hoffnung, dass nicht auch der Klimanotstand auf dem Stapel vergessener Resolutionen verstaubt: bewahrenswert! Die Politik setze endlich auf Aktion statt Alibis.

Kommentare (1)

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helga.zuschrott
0
3
Lesenswert?

auch graz braucht einen klimanotstand ......

.... als zeichen, dass es NOT tut, endlich etwas für maßnahmen gegen die erderwärmung zu unternehmen!!!

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