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London Vagina-Museum will Tabus brechen und aufklären

Penis-Museen gibt es schon, nun wird auch das erste Vagina-Museum in London eröffnen. Die Ausstellung ist explizit auch für Männer gedacht.

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Gründerin Florence Schechter © (c) APA/AFP/ISABEL INFANTES
 

Weltweit gibt es viele Mythen über die weiblichen Genitalien - eine Ausstellung in London will nun aufklären. Das Vagina-Museum im hippen Viertel Camden Market richtet sich explizit auch an Männer. "Es ist wichtig, alle gleich über die Thematik aufzuklären", sagte Museumsdirektorin Sarah Creed der am Donnerstag. Die Schau startet am Samstag.

Ob Schwangerschaft, Körperbau, Hygiene oder sexuelle Gesundheit: Mythen hätten weitreichende Konsequenzen in der realen Welt, sagte die Gründerin des Vagina-Museums, Florence Schechter. Die Schau räumt etwa mit dem Gerücht auf, dass eine Scheidenspülung mit Cola nach dem Sex eine Schwangerschaft verhindern kann. Auch zeige die Schau, dass Vaginas sich selbst reinigen und Schambehaarung hygienisch sei.

Das Museum wurde durch eine Internet-Initiative mit umgerechnet knapp 60.000 Euro finanziert. Es bezeichnet sich als erstes Museum dieser Art in einem Gebäude. In Österreich gibt es seit 2014 ein Online-Museum zum gleichen Thema.

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