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"Preis für Afrika"Friedensnobelpreis 2019 an äthiopischen Premier Abiy Ahmed

Mit neun Millionen schwedischen Kronen (rund 830.000 Euro) dotierter Preis geht an einen der Favoriten. Abiy Ahmed ist in Afrika der Mann für den Frieden - am Ende ist der Äthiopier mit seiner Arbeit aber noch lange nicht.

Abiy Ahmed
Abiy Ahmed © (c) APA/AFP/EMMANUEL DUNAND
 

Der äthiopische Ministerpräsident Abiy Ahmed erhält in diesem Jahr den Friedensnobelpreis. Er wird für seinen Einsatz für Frieden und internationale Zusammenarbeit und vor allem für seine Initiative zur Lösung des Grenzkonflikts mit dem äthiopischen Nachbarland Eritrea ausgezeichnet.

"Sind als Nation stolz"

"Das ist ein Preis, der Afrika verliehen wird, der Äthiopien verliehen wird", sagte der 43-Jährige am Freitag in einem Telefonat mit dem Sekretär des
norwegischen Nobelkomitees, das zuvor die Preisvergabe an Abiy
verkündet hatte. Er sei sehr froh über die Ehrung. "Ich danke Ihnen vielmals. Ich bin so glücklich und so begeistert über die Nachricht."

Seit er im April 2018 an die Regierung kam, brach Abiy mit der
autoritären Politik seiner Vorgänger: Er leitete eine
Liberalisierung der Wirtschaft ein, ließ politische Gefangene frei,
erlaubte Rebellengruppen die Rückkehr ins Land und ließ dutzende
Vertreter aus Militär und Geheimdienst wegen mutmaßlicher
Menschenrechtsverstöße festnehmen. Zudem schloss er mit dem
jahrzehntelang verfeindeten Nachbarland Eritrea ein
Friedensabkommen.

Der Bürgermeister der Hauptstadt Addis Abeba, Takele Uma, nannte
den Preis eine Anerkennung für "Frieden, Versöhnung und harte
Arbeit". Selbst von Abiys Kritikern gab es Respekt und Anerkennung. "Trotz unserer großen politischen Differenzen gratuliere ich Ministerpräsident Abiy Ahmed", gab sein politischer Gegner Desta Haileselassie in den sozialen Medien bekannt.

"Er ließ alle Journalisten frei, er besetzte sein Kabinett zur Hälfte mit Frauen und ernannte eine großartige Frau als Präsidentin, er schloss Frieden mit Eritrea", schrieb der in Äthiopien geborene Peot Lemn Sisay und ergänzte: "Er ist Äthiopiens Ministerpräsident und hat heute den Friedensnobelpreis erhalten - ich bin baff."

Damit stehen die Nobelpreisträger in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Frieden fest. Am Montag folgt abschließend die Bekanntgabe des Wirtschaftsnobelpreises, der als einziger nicht auf das Testament des schwedischen Preisstifters und Dynamit-Erfinders Alfred Nobel zurückgeht.

Alle Auszeichnungen sind mit jeweils neun Millionen schwedischen Kronen (rund 830 000 Euro) dotiert und werden an Nobels Todestag, dem 10. Dezember, überreicht. Während alle weiteren Preise dann in Stockholm verliehen werden, bekommt ihn der Friedensnobelpreisträger traditionell in Oslo. Dort sitzt auch das zuständige norwegische Nobelkomitee, das vom Parlament des Landes ernannt wird.

Wir laden alle Äthiopier und Freunde Äthiopiens ein, sich weiter auf die Seite des Friedens zu stellen.

Abiy Ahmed über Twitter

Die Jury hatte in diesem Jahr die Wahl zwischen 301 Nominierten, unter ihnen 223 Persönlichkeiten und 78 Organisationen. Da die Namen der Kandidaten 50 Jahre lang unter Verschluss gehalten werden, ließ sich über den Preisträger vorab nur spekulieren.

Im vergangenen Jahr erhielten der kongolesische Arzt Denis Mukwege und die irakische Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad die Auszeichnung für ihren Kampf gegen sexuelle Gewalt als Kriegswaffe. Die diesjährige Vergabe ist die 100. in der Geschichte des Friedensnobelpreises. Seit der ersten Auszeichnung 1901 gab es in 19 Jahren, vor allem in Kriegs- und Krisenzeiten, keinen Preisträger.

Der Friedensnobelpreis wird im Gegensatz zu den anderen Nobelpreisen nicht in Stockholm, sondern in Oslo vergeben. Dort wird er am 10. Dezember, dem Todestag des Dynamit-Erfinders und Preisstifters Alfred Nobel, auch überreicht. Für die Auswahl ist eine Jury zuständig, die vom norwegischen Parlament ernannt wird.

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Danke für Ihr Verständnis.

styriart
6
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Das österreichische Bundesheer

hat dazu einen interessanten Beitrag auf ihrer Webseite - einfach googeln nach "Der Klimawandel als Gefahr für Frieden und Sicherheit"

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styriart
7
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Aus dem Jahr 2011 übrigens...

...wichtig zu wissen vor allem für jene, die glauben, Bemühungen zum Klimaschutz wären eine ganz neue und "gesteuerte Sache"...

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alberewrm
20
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Das wäre lustig!

Das rechte Lager würde toben ...

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redniwo
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.

Das Nobelpreis Komitee hat beim Friedenspreis in den vergangenen Jahren schon manchmal ganz seltsam daneben gegriffen. Da passt Greta gut in die Reihe.

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alberewrm
26
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Komisch ...

keine Le Pen, kein Kickl, kein Orban hat den Preis bekommen. Sicher eine linxlinke Verschwörung.

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glashaus
6
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Und

nicht zu vergessen KurzIV, der angeblich die Balkanroute geschlossen hat.

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pesosope
8
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alberewrm

wissen sie, wenn Barak Obama, Präsident der weltgrößten Kriegsnation, den Friedensnobelpreis bekommt, dann sind alle vorangegangenen und nachfolgenden Auszeichnungen ohnehin nur mehr ein Hohn und Beleidigung für den korrekten Empfänger

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Mezgolits
3
11
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Friedensnobelpreis 2019

Hoffentlich nicht, weil es einen besseren gibt:
Für mich, ist der Hongkong-Friedens-Aktivist:
Nathan Law, die absolute Nummer 1, weil er,
mit seinem Leben - für den Frieden kämpft.
Hochachtungsvoll, Erfinder Stefan Mezgolits

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