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Extinction Rebellion Klimaaktivisten blockieren weiter Pariser Innenstadt

Wie der Nachrichtensender BFMTV am Dienstag berichtete, besetzten mehrere Hundert Aktivisten weiter einen zentralen Platz in der Nähe der Seine und eine Brücke.

© APA (AFP)
 

Demonstranten der Umweltbewegung Extinction Rebellion haben ihre Blockade in der Pariser Innenstadt fortgesetzt. Wie der Nachrichtensender BFMTV am Dienstag berichtete, besetzten mehrere Hundert Aktivisten weiter einen zentralen Platz in der Nähe der Seine und eine Brücke. In Berlin hat die Polizei unterdessen die Räumung einer Straßenblockade am zentralen Potsdamer Platz wieder aufgenommen.

Extinction Rebellion (auf Deutsch etwa: Rebellion gegen das Aussterben) kommt ursprünglich aus Großbritannien. Die Gruppe fordert unter anderem, dass die nationalen Regierungen sofort den Klimanotstand ausrufen.

Anhänger der Umweltbewegung protestierten am Montag auch in Wien, Amsterdam und London. Blockaden gab es weiters im australischen Sydney und in Wellington in Neuseeland. In London wurden fast 300 Festnahmen ausgesprochen.

Laut Extinction Rebellion besetzten mehrere hundert Demonstranten die Nacht über den Potsdamer Platz und den großen Verkehrskreisel an der Siegessäule im Tiergarten. Am Potsdamer Platz bestand die Blockade den Aktivisten zufolge inzwischen nur noch aus Menschen, die sich etwa an einen Lastwagen und eine Kutsche gekettet hatten. Feuerwehrleute waren damit beschäftigt, diese Vorrichtungen zu lösen.

Rund 300 Demonstranten, die in der Nacht in Schlafsäcken und Zelten auf dem Potsdamer Platz ausgeharrt hatten, hätten die Fahrbahn dagegen inzwischen verlassen, berichtete das Bündnis. Laut Polizei hatten sich die Einsatzkräfte während der Nacht vom Potsdamer Platz zurückgezogen und die Demonstranten gewähren lassen. Dienstagfrüh wurde der Räumeinsatz fortgesetzt.

Hunderte Aktivisten festgenommen

In London nahm die britische Polizei Hunderte Klima-Aktivisten fest. Bis zum späten Montagabend waren etwa 280 Demonstranten festgesetzt worden, die Straßen und Brücken blockiert hatten. Offizielle Angaben von Scotland Yard, wie viele Demonstranten sich zu den laufenden Protesten in der britischen Hauptstadt aufhalten, gab es zunächst nicht.

Britische Medien rechneten mit weiteren Sperren am Dienstag, sie gingen von etwa 30.000 Teilnehmern aus. Viele Demonstranten übernachteten in Zelten in der Nähe des Parlaments mitten in der Metropole. Sie tanzten, trommelten und machten immer wieder mit Sprechchören auf sich aufmerksam. Premierminister Boris Johnson appellierte an die Demonstranten, mit den Blockaden aufzuhören. Sie sollten mit ihren "nach Hanf riechenden Biwaks" die Hauptstadt verlassen, sagte der Regierungschef am Montagabend.

Extinction Rebellion will mit Aktionen zivilen Ungehorsams den Druck auf die Regierungen erhöhen, mehr gegen den Klimawandel zu tun. In den kommenden beiden Wochen plant das Aktionsbündnis Proteste in rund 60 Städten rund um den Globus.

Aufstand gegen das Aussterben: Extinction Rebellion-Demos legen Verkehr lahm

Am Montag sind weltweit Klimaproteste der Bewegung "Extinction Rebellio" gestartet.

Sea Watch-Kapitänin Carola Rackete sprach in Berlin, wo eine Art Arche gebaut wurde, zu den Aktivisten.

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Proteste in London vor dem Buckingham Palace

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Auch in Wien wurde demonstriert.

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In London gab es Dutzende Festnahmen.

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Ebenso in Amsterstam.

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Amsterdam

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Amsterdam

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Amsterdam

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Amsterdam

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Amsterdam

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Proteste in Wien

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London

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Carola Rackete in Berlin

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London

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Wien

(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

Wien

(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

Wien

(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

Wien

(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

Wien

(c) APA/HELMUT FOHRINGER (HELMUT FOHRINGER)

Berlin

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Amsterdam

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Berlin

(c) APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ (TOBIAS SCHWARZ)

Berlin

(c) APA/AFP/TOBIAS SCHWARZ (TOBIAS SCHWARZ)

London

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Melbourne

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Sydney

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London

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Melbourne

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Melbourne

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Berlin

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Berlin

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Amsterdam

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