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Seenottrettung115 Migranten vor der Südküste Spaniens gerettet

Deutlich weniger Flüchtlinge als im Jahr davor: Laut der UN-Organisation für Migration (IOM) kamen dieses Jahr in Spanien bis jetzt knapp 17.000 Migranten an.

Die Geretteten sind in  in den andalusischen Hafenstädten Motril und Cádiz an Land gebracht worden
Die Geretteten sind in in den andalusischen Hafenstädten Motril und Cádiz an Land gebracht worden © (c) EPA (Pedro Feixas)
 

Spanische Seenotretter haben vor der Südküste des Landes 115 Migranten aus zwei Booten in Sicherheit gebracht. An Bord seien insgesamt 83 Männer, 17 Frauen und 15 Minderjährige gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Europa Press unter Berufung auf den spanischen Seerettungsdienst.

Eine erste Rettungsaktion fand den Angaben zufolge gestern kurz vor Mitternacht im Alborán-Meer statt, eine zweite am heute in der Früh in der Straße von Gibraltar. Die Geretteten seien in den andalusischen Hafenstädten Motril und Cádiz an Land gebracht worden. Es handle sich bei den Migranten erneut vorwiegend um Afrikaner aus Ländern südlich der Sahara.

Im Vergleich zum Vorjahr hat die Zahl der irregulären Einreisen auf dem Seeweg über die westliche Mittelmeerroute deutlich abgenommen. Nach der jüngsten Mitteilung der UN-Organisation für Migration (IOM) kamen dieses Jahr in Spanien bis zum 18. September knapp 17.000 Migranten an. Das sind nur halb so viele wie im selben Zeitraum des Vorjahres.

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