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18.000 TodesopferMenschenrechtler werfen Venezuelas Polizei willkürliche Tötungen vor

Spezialkräfte der venezolanischen Polizei töten nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten willkürlich Bewohner der Armenviertel des südamerikanischen Landes.

© EPA
 

"Die Sicherheitskräfte nehmen das Recht in die eigene Hand und töten oder verhaften Menschen, die angeblich Verbrechen begangen haben, für die aber keine Beweise vorgelegt werden", sagte der Amerika-Chef der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, José Miguel Vivanco, am Mittwoch.

"Mitten in der wirtschaftlichen und humanitären Krise in Venezuela verüben die Sicherheitskräfte entsetzliche Verbrechen in Vierteln, die nicht länger das Regime von Präsident Nicolás Maduro unterstützen."

Seit 2016 haben Polizisten und Soldaten in Venezuela nach offiziellen Angaben fast 18.000 Menschen getötet. Nach Einschätzung von Human Rights Watch geht vor allem die Spezialeinheit FAES gezielt gegen Regierungsgegner vor. Häufig würden Tatorte manipuliert, Waffen neben den Opfern platziert und Autopsieberichte unterschlagen.

Staatschef Maduro und der selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó liefern sich in Venezuela seit Monaten einen erbitterten Machtkampf. Zahlreiche Oppositionelle sitzen in Haft, Millionen Venezolaner haben das Land verlassen. Auch UN-Menschenrechtskommissarin Michele Bachelet hatte der Regierung in Caracas zuletzt übertriebene Gewalt, willkürliche Festnahmen und Folter vorgeworfen.

Kommentare (2)

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Shiba1
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Sozialistischer

Musterstaat eben

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eleasar
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Ja, im Sozialismus zählt ein Menschenleben nicht viel.

Die Ideologie wird über die Menschenrechte des Einzelnen gestellt. Der Sozialismus hat immer das Schlechteste im Menschen hervorgebracht. Totale Überwachung, keine Pressefreiheit, gepflegte Feindbilder, Auslöschung der klugen Köpfe und Leistungsträger sowie Verfolgung und Folter Andersdenkender. Egal ob in China, Sowjetunion, Nordkorea, Albanien, DDR, Kambodscha, Kuba oder Venezuela.

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