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Hurrikan ''Dorian''Auf den Bahamas steigt die Zahl der Todesopfer auf 43

Hurrikan "Dorian" ist über einen küstennahen Teil des US-Staats North Carolina hinweggezogen. Doch der Wirbelsturm setzt seinen Kurs fort. Und zwar Richtung Kanada. Währenddessen ist die Zahl der Toten auf den Bahamas gestiegen.

US-WEATHER-HURRICANE
"Dorian" zog über North Carolina: schwere Verwüstungen © (c) APA/AFP/JOSE LUIS MAGANA (JOSE LUIS MAGANA)
 

Hurrikan "Dorian" ist über einen küstennahen Teil des US-Staats North Carolina hinweggezogen und hat über dem Atlantik seinen Kurs in Richtung Kanada fortgesetzt. Der Wirbelsturm sollte am Samstag in relativ großer Entfernung zur US-Küste an den Staaten Neuenglands vorbeiziehen, darunter etwa New York, Massachusetts und Maine, erklärte das Nationale Hurrikan-Zentrum am Freitag (Ortszeit).

Im weiteren Verlauf sollte "Dorian" ab Samstagabend als abgeschwächter Sturm über Nova Scotia im äußersten Nordosten Kanadas hinwegziehen.

"Dorian" traf als Hurrikan der Kategorie eins von fünf in North Carolina auf eine Gruppe vorgelagerter Inseln und brachte Windgeschwindigkeiten von bis zu 150 Kilometern pro Stunde mit sich. Dort kam es zu Überschwemmungen, Häuser wurden abgedeckt und Bäume knickten um. Rund 200.000 Haushalte verloren ihre Stromversorgung.Am Freitagnachmittag (Ortszeit) bewegte sich der Sturm mit gleicher Stärke wieder über dem Meer. Das Sturmsystem zog über dem Atlantik mit knapp 40 Stundenkilometern Richtung Kanada voran.

''Dorian'': Hurrikan zog über North Carolina

Hurrikan "Dorian ist an der Ostküste der USA auf Land getroffen.

(c) AP (Tom Copeland)

Der Sturm brachte eine Windgeschwindigkeit von bis zu 150 Kilometern pro Stunde mit sich.

(c) AP (Tom Copeland)

So verheerend wie auf den Bahamas ist seine Zerstörung zwar nicht, aber ...

(c) AP (Stephen M. Katz)

... dennoch kam es zu Überschwemmungen ...

(c) AP (Jason Lee)

... Häuser wurden abgedeckt und Bäume knickten um.

(c) AP (Stephen M. Katz)

Rund 200.000 Haushalte verloren ihre Stromversorgung.

(c) APA/AFP/JOSE LUIS MAGANA (JOSE LUIS MAGANA)

Als besonders betroffen gilt laut Medienberichten die Insel Ocacroke. Dort sollen hunderte Menschen festsitzen.

(c) APA/AFP/JOSE LUIS MAGANA (JOSE LUIS MAGANA)
(c) APA/AFP/JOSE LUIS MAGANA (JOSE LUIS MAGANA)
(c) AP (Jonathon Gruenke)
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Bahamas: Zahl der Toten steigt

Der Hurrikan "Dorian" hatte in den vergangenen Tagen als Wirbelsturm der Höchststufe 5 auf den Bahamas gewütet. Der Sturm legte das Urlaubsparadies in weiten Regionen in Trümmer. Nach Angaben der Vereinten Nationen brauchen mindestens 70.000 Menschen auf der zwischen Kuba und Florida gelegenen Inselgruppe dringend Hilfe.

Durch Hurrikan "Dorian" sind auf den Bahamas neuen Angaben zufolge 43 Menschen getötet worden. Diese Zahl seien allerdings nur die offiziell bestätigten Todesfälle, sagte Regierungssprecherin Erica Wells am späten Freitagabend (Ortszeit) dem US-Fernsehsender NBC News.

Die internationale Hilfe ist bereits angelaufen, unter anderem stellte die EU 500.000 Euro Soforthilfe zur Verfügung. "Viele werden noch vermisst. Es wird erwartet, dass die Zahl noch deutlich steigt", so Wells. Zuvor waren offiziell 30 Todesopfer vermeldet worden.

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