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Handel wehrt sichZehn Euro für die Anprobe von Schuhen

Aufregung in Italien: Immer mehr Händler wollen Geld, wenn etwa Schuhe anprobiert, nicht aber im Geschäft gekauft werden.

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Junge Italiener nutzen Einkaufszentren nicht nur, um sich die Zeit mit sehnsüchtigen Blicken in Fensterläden zu vertreiben. Immer mehr Kunden probieren in Geschäften Produkte wie Schuhe und Kleidung an, die sie anschließend aber nicht kaufen, sondern billiger im Internet erwerben. Die Händler vor Ort gehen leer aus. Um dem als wachsende Plage empfundenen Phänomen Einhalt zu gebieten, verlangen immer mehr Einzelhändler sehr zum Unwillen ihrer Kundschaft Gebühren. Zehn Euro für die Anprobe von Schuhen sind kein Einzelfall mehr. Ob sie potenzielle Käufer vergraulen oder nur Kaufunwillige vertreiben, ist umstritten.

Kommentare (13)

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tenke
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4
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Wer Schuhe im Internet bestellt,

kann diese vor dem Kauf genauso anprobieren.
Reine Abzocke der Geschäfte. Nur für das Anprobieren eines Schuhes, der mir dann nicht passt, 10 Euro zahlen? Nein danke, dann erst Recht Zalando, Amazon & Co!

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jan31
6
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Leute.... Kauft doch im heimischen Handel

Die meisten haben die Best-Preis-Garantie. Sehe ich einen Artikel im Netz günstiger bekomme ich diesen Preis auch im Handel. Und Amazon muss man nicht unbedingt fördern. Ausser man braucht das billigzeug aus China.

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melahide
3
13
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Ich

kauf fast alles bei uns im Einzelhandel ein. Online bestelle ich das, was ich so nicht finde. Dieses bestellen im Internet ist zwar bequem. Es wird aber geliefert (CO2, Müll), die Online-Riesen diktieren die Preise usw.

Leider wird der Service im Einzelhandel auch schlechter. Mein Rasenmäher wäre bei Amazon ca 20 % billiger gewesen. Als es nach 2-3 Jahren ein Problem gab brachte ich ihn zum Händler: „Ich muss das auch einschicken, ich kann das gar nicht mehr machen“. Früher hat man alles beim Händler erledigt. Da gab es auch nur 3-4 Modelle und nicht 80.000...

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mobile49
6
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onlinekäufer sägen sich den eigenen

arbeitsplatzAST ab ,aber das werden sie erst merken , wenn sie "abgeplumpst" sind

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AIRAM123
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39
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Wenn ich nicht mehr probieren kann...

... wozu soll ich dann überhaupt noch in ein Geschäft gehen? Manchmal probiert man Schuhe in 2 -3 Geschäften bevor man zuschlägt.
Dann kannst eh nur mehr online bestellen und halt retour senden wenn die Schuhe nicht passen.
Ich glaube, so eine Gebühr löst das Gegenteil aus.

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ichbindermeinung
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das letzte Aufbäumen da immer mehr online gekauft wird

da kommt ein Megatsunami auf die ganzen Händler und das Personal zu, da immer mehr online gekauft wird und demzufolge alleine in Ö wahrscheinlich tausende od. zehntausende ihren Arbeitsplatz verlieren werden, insbesondere Mode, Schuhe, Sport, Electronic, Werkzeug, Autoersatzteile....

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Schnautzbrecht
1
7
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Arbeitsplatztsunami...

Der wird nicht nur den Handel treffen. Viele derzeitige Dienstleistungs-Jobs (Verkauf, Kassa, Taxi, Systemgastronomie, LKW-Fahrer...) wird es in naher Zukunft einfach nicht mehr geben. Das ist eine soziale Zeitbombe, die sich auch mit einer Brot-und-Spiele-Lösung wie einem bedingungslosen Grundeinkommen nicht lösen lässt.
Das wäre - neben Klimaproblem - ein echtes politisches Thema.
Nicht irgendwelche Landtags- oder Leitspitat-Peanuts, wo dann plötzlich jeder Lokalpolitiker vom Traktor runtersteigt, aus der Autowerkstatt rennt oder vom Gewerkschaftsdrehsessel runterhüpft und zum Gesundheitsexperten mutiert.

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Hildegard11
7
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Ende

Am Ende ist die Konkurrenz umgebracht und die Onlinemafia zockt nach Belieben ab. Die eigenen Arbeitsplätze in Inland werden auch zerstört. Geiz ist g...dumm!!

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notokey
2
32
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und was passiert dann?

die regionalen händler sterben und die internetriesen bauen "offline-anprobe-stores" in denen kein personal arbeitet, weil ja nix verkauft wird und alles diebstahlgesichert ist.

bis die, die zu geizig sind ihr shopping-erlebnis offline zu zelebrieren, selbst ihren arbeitsplatz verlieren, weil sie irgendwo in dieser kette doch involviert waren.
doch dann ist es zu spät. vielleicht bekommen die dann ja einen job als amazon-regalarbeiter oder paketzusteller? achnein.... amazon wil ja auch auf paketzusteller verzichten und ver drohne ausliefern.
tja.... dann bleibt wohl nur auf das bedingungslose grundeinkommen zu hoffen.

alles gute!

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Civium
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Richtig so!!

Jeder Kauf beim Geschäft in der Umgebung stützt einen Arbeitsplatz und belebt die Region!
Man muss nur mit einen Aushang darauf hingewiesen werden,dass kassiert wird.
Viele beschwerden sich über das Geschäfte sterben , sie können es nur verhindern, wenn sie dort einkaufen!

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tannenbaum
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19
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Und

wenn die Schuhe nicht passen, muss sich ich dann auch zahlen?

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Amadeus005
4
10
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Der Hersteller muss das managen

Also je nach online-Umsatz sind die lokalen Händler zu entlohnen. Geht ja eh über Lieferregionen. Wer das gut macht, maximiert den Umsatz mit seinen Produkten.

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Rick Deckard
8
24
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So ruiniert man sein Geschäft

endgültig...

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