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Telefonat mit BolsonaroMerkel will den brennenden Amazonas schützen

Es habe ein produktives Gespräch über die Brände gegeben, twitterte Bolsonaro am Freitag. Merkel habe dabei bestätigt, dass Brasilien über seinen Regenwald die Hoheit habe.

Merkel will den Amazonas schützen
Merkel will den Amazonas schützen © AP
 

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat in einem Telefonat mit Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro ihre Bereitschaft betont, beim Schutz des Amazonasgebiets mit Brasilien zusammenzuarbeiten. Wie ein Regierungssprecher in Berlin mitteilte, ging es bei dem Telefonat auch um die derzeitigen Brände im Amazonasgebiet und die Lage in Venezuela. Weitere Angaben zu dem Gespräch machte er nicht.

Es habe ein produktives Gespräch über die Brände gegeben, twitterte Bolsonaro am Freitag. Merkel habe dabei bestätigt, dass Brasilien über seinen Regenwald die Hoheit habe. Bolsonaro hatte zuvor Kritik der deutschen Bundesregierung an seiner Umweltpolitik zurückgewiesen und Deutschland aufgefordert, seine eigenen Wälder wieder aufzuforsten.

Brände im Amazonasgebiet: Kampf gegen das Flammenmeer

So sieht Regenwald aus, nachdem eine Feuerwalze durch ihn zog.

(c) APA/AFP/CARL DE SOUZA (CARL DE SOUZA)

Die Bevölkerung sowie Zehntausende Soldaten versuchen, die verheerenden Waldbrände im Amazonasbecken einzudämmen.

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Es bleibt beim Versuch: In Brasilien wüten die schwersten Waldbrände seit Jahren.

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Die Auswirkungen sind weitreichend - nicht nur für die örtliche Bevölkerung, sondern für den ganzen Planeten.

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Seit Jänner stieg die Zahl der Feuer und Brandrodungen im größten Land Südamerikas im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach Angaben der brasilianischen Weltraumagentur INPE um 78 Prozent auf mehr als 80.000 Brände.

(c) APA/AFP/CARL DE SOUZA (CARL DE SOUZA)

Betroffen waren meist Flächen in Privatbesitz, aber auch in Naturschutzgebieten und Ländereien der indigenen Bevölkerung brechen immer wieder Feuer aus.

(c) APA/AFP/PABLO COZZAGLIO (PABLO COZZAGLIO)

Neben der großflächig zerstörten Flora sind natürlich auch unzählige Tierspezies betroffen.

(c) APA/AFP/PABLO COZZAGLIO (PABLO COZZAGLIO)

Umweltschützer und indigene Gruppen werfen Brasiliens rechtem Präsidenten Jair Bolsonaro vor, ein Klima geschaffen zu haben, in dem sich Bauern, Holzfäller und Goldgräber zu immer weiteren Rodungen ermutigt fühlen.

(c) APA/AFP/PABLO COZZAGLIO (PABLO COZZAGLIO)

So sollen Medienberichten zufolge Bauern im Bundesstaat Para sich zu einem "Tag des Feuers" verabredet und große Waldflächen in Brand gesteckt haben.

(c) APA/AFP/PABLO COZZAGLIO (PABLO COZZAGLIO)

"Es besteht der Verdacht auf eine orchestrierte Aktion. Es gibt den Verdacht, dass das von langer Hand geplant wurde", sagte Generalstaatsanwältin Raquel Dodge.

(c) APA/AFP/AIZAR RALDES (AIZAR RALDES)

Die Feuer zu löschen ist geradezu unmöglich, zu entlegen, zu zahlreich, zu weit verstreut sind die Brandnester.

(c) APA/AFP/AIZAR RALDES (AIZAR RALDES)

"Wenn es so etwas gegeben hat, war es ein Einzelfall. Wir wissen nichts von einer orchestrierten Aktion", behauptet der Präsident des Verbands in Novo Progresso, Agamenon da Silva Menezes, der Nachrichtenagentur Agencia Brasil.

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Klicken Sie sich durch weitere Bilder aus dem Katastrophengebiet...

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Der ultrarechte Staatschef verbat sich Ratschläge nicht nur aus Deutschland, sondern aus ganz Europa. Dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron, der die verheerenden Brände als internationale Krise bezeichnet hatte, hatte er Kolonialgehabe vorgeworfen.

Bolsonaro hat seit seinem Amtsantritt zu Jahresbeginn eine Reihe von Maßnahmen veranlasst, die das Vordringen der in Brasilien sehr mächtigen Agrarwirtschaft in das wald- und artenreiche Amazonasgebiet erlauben.

Brände im Amazonasgebiet: Kampf gegen das Flammenmeer

So sieht Regenwald aus, nachdem eine Feuerwalze durch ihn zog.

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Die Bevölkerung sowie Zehntausende Soldaten versuchen, die verheerenden Waldbrände im Amazonasbecken einzudämmen.

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Es bleibt beim Versuch: In Brasilien wüten die schwersten Waldbrände seit Jahren.

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Die Auswirkungen sind weitreichend - nicht nur für die örtliche Bevölkerung, sondern für den ganzen Planeten.

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Seit Jänner stieg die Zahl der Feuer und Brandrodungen im größten Land Südamerikas im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach Angaben der brasilianischen Weltraumagentur INPE um 78 Prozent auf mehr als 80.000 Brände.

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Betroffen waren meist Flächen in Privatbesitz, aber auch in Naturschutzgebieten und Ländereien der indigenen Bevölkerung brechen immer wieder Feuer aus.

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Neben der großflächig zerstörten Flora sind natürlich auch unzählige Tierspezies betroffen.

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Umweltschützer und indigene Gruppen werfen Brasiliens rechtem Präsidenten Jair Bolsonaro vor, ein Klima geschaffen zu haben, in dem sich Bauern, Holzfäller und Goldgräber zu immer weiteren Rodungen ermutigt fühlen.

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So sollen Medienberichten zufolge Bauern im Bundesstaat Para sich zu einem "Tag des Feuers" verabredet und große Waldflächen in Brand gesteckt haben.

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"Es besteht der Verdacht auf eine orchestrierte Aktion. Es gibt den Verdacht, dass das von langer Hand geplant wurde", sagte Generalstaatsanwältin Raquel Dodge.

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Die Feuer zu löschen ist geradezu unmöglich, zu entlegen, zu zahlreich, zu weit verstreut sind die Brandnester.

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"Wenn es so etwas gegeben hat, war es ein Einzelfall. Wir wissen nichts von einer orchestrierten Aktion", behauptet der Präsident des Verbands in Novo Progresso, Agamenon da Silva Menezes, der Nachrichtenagentur Agencia Brasil.

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Außerdem weist Bolsonaros Regierung Warnungen vor dem menschengemachten Klimawandel zurück. Brasilien spielt wegen seiner riesigen Waldgebiete eine wichtige Rolle im Kampf gegen die Erderwärmung.

Kommentare (1)

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redniwo
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3
Lesenswert?

es läuft immer wieder ähnlich ab

zuerst sind wir Europäer, zuallervorderst die Deutschen, fleißig an der Zerstörung der fernen Länder beteiligt. In Afrika, indem wir dort Verträge mit Warlords abschließen um an billiges Gold und Diamanten zu kommen, oder indem wir billigste (durch unsere Steuern gestützt) Produkte wie Mehl, Pulvermilch usw dorthin liefern. Oder in Südamerika, wo wir fleißig Handelsverträge zum Import billigsten Fleisches oder Soja abschließen. Die Familie Maggi dankt es.
Dann, wenn die Bauern dort ihre Wälder anzünden, damit sie mit dem Weltmarkt mithalten können (eh vergeblich) dann kommen PolitikerInnen wie Merkel, und schicken nochmal unser Steuergeld dorthin, damit die Wirtschaftsverbindungen doch noch so lange wie möglich 'einen Sinn' machen.

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