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Heftige Stürme fegten über Ost- und Zentralfrankreich

In der südfranzösischen Stadt Toulouse standen wegen starker Regenfälle einige Straßen unter Wasser. Auch in Deutschland hatten Helfer alle Hände voll zu tun.

Schwere Unwetterschäden in Frankreich
Schwere Unwetterschäden in Frankreich © (c) APA/AFP/VALERY HACHE
 

Heftige Stürme haben im Osten Frankreichs Hausdächer abgedeckt, Bäume umgestürzt und Stromleitungen abgerissen. Verletzt wurde niemand, wie das Radionetzwerk France Bleu am Samstag berichtete. Im Norden des Departements Meurthe-et-Moselle an der französisch-luxemburgischen Grenze zog am Freitagabend ein Tornado durch. Er richtete im Südwesten Luxemburgs schweren Schaden an, mehrere Menschen wurden verletzt.

Auf der französischen Seite wurde die Feuerwehr laut Medienberichten innerhalb einer Stunde zu rund 60 Einsätzen gerufen. In den Gemeinden Longwy und Herserange wurden Dutzende Hausdächer von dem Sturm abgedeckt. Die Feuerwehr des Departements veröffentlichte Fotos von beschädigten Autos auf Facebook. Der französische Wetterdienst Meteo France gab für Samstag Entwarnung, lediglich an der Küste im Norden des Landes gab es noch stärkeren Wind.

In der südfranzösischen Stadt Toulouse standen wegen starker Regenfälle einige Straßen unter Wasser, wie der Nachrichtensender Franceinfo berichtete. In der Gemeinde Saint-Come-d'Olt, die zwischen Toulouse und Lyon liegt, musste demnach in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Campingplatz evakuiert werden. Die 15 Camper wurden in temporäre Unterkünfte gebracht. Rund 15.000 Haushalte waren am Samstag laut Franceinfo noch ohne Strom, weil Stürme die Leitungen beschädigt hatten.

Auch Helfern in Deutschland bescherten Unwetter zahlreiche Einsätze. Im baden-württembergischen Rosenfeld wurden 15 Fußballer im Alter von 19 bis 48 Jahren bei einem Blitzschlag verletzt. Der Polizei zufolge schlug der Blitz während des Trainings am Freitagabend in der Nähe des Sportplatzes ein. Ein Großaufgebot an Sanitätern rückte an und brachte die Fußballer vorsorglich ins Krankenhaus.

In Neckarsulm (Kreis Heilbronn) stürzte ein Zirkuszelt wegen einer Sturmböe zusammen. Dabei wurde ein Pferd so schwer verletzt, dass es eingeschläfert wurde. In Bayern musste das Konzertgelände des Taubertal-Festivals geräumt werden. Die Musikfans wurden nach Angaben der Polizei aufgefordert, in ihren Fahrzeugen oder im Stadtgebiet von Rothenburg Schutz zu suchen, wie die Polizei mitteilte. Mehrere Menschen wurden durch umherfliegende Gegenstände leicht verletzt.

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