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Unwetter und TornadoBlitzschlag in Deutschland verletzte 15 Fußballer

In Rosenfeld-Heiligenzimmern schlug ein Blitz während des Fußballtrainings in einen Sportplatz ein: 15 Fußballer wurden verletzt. Und ein Tornade zog eine Schneise der Verwüstung in Luxemburg. 14 Menschen verletzt.

Unwetter und Tornado in Deutschland und Luxemburg © (c) firewings - stock.adobe.com
 

Bei einem Blitzeinschlag in Rosenfeld-Heiligenzimmern im deutschen Bundesland Baden-Württemberg sind 15 Fußballer verletzt worden. Der Blitz schlug während des Trainings am Freitagabend in der Nähe des Sportplatzes ein, teilte ein Polizeisprecher mit.

Dadurch erlitten die Spieler im Alter von 19 bis 48 Jahren leichte Verletzungen. Eine Person war kurzzeitig bewusstlos. Ein Großaufgebot von Sanitätern kam zu dem Sportplatz und brachte die Fußballer vorsorglich ins Krankenhaus.

Verzögerung wegen Gewitter beim DfB-Pokalspiel

In Baden-Württemberg verzögerte sich der Anstoß des DfB-Pokalspiels zwischen den Fußballclubs SV Sandhausen und Borussia Mönchengladbach wegen eines Gewitters. Bei heftigem Regen war zwischenzeitlich auch das Flutlicht im Hardtwald-Stadion des Fußball-Zweitligisten Sandhausen ausgegangen. Die Zuschauer in den unteren Rängen wurden gebeten, sich in Sicherheit zu bringen.

Tornado in Luxemburg

Im benachbarten Luxemburg richtete am Freitagabend im Südwesten ein Tornado schwere Schäden angerichtet. 14 Menschen wurden nach Angaben der luxemburgischen Regierung verletzt, davon zwei schwer.

Besonders hart getroffen habe es die Orte Petingen und Käerjeng. Dort wurden einer offiziellen Mitteilung zufolge insgesamt rund 160 Häuser beschädigt oder abgedeckt. Mehr als 1.000 Notrufe gingen innerhalb weniger Minuten bei Polizei und Feuerwehr ein. In den beiden Orten wurden Notunterkünfte für Bürger eröffnet, die durch den Tornado obdachlos wurden. Die Polizeipräsenz in den Orten sei verstärkt worden, hieß es weiter.

Krisenstab eingerichtet

Regierungschef Xavier Bettel teilte über Twitter mit, es sei ein Krisenstab eingerichtet worden. "Die Regierung hilft den Betroffenen", schrieb er. Der Krisenstab warnte die Bevölkerung davor, sich in die Nähe von umgestürzten Strommasten zu begeben. Die Stromversorgung des Großherzogtums sei jedoch nach einigen lokalen Ausfällen nicht gefährdet.

Dass es sich um einen Tornado gehandelt habe, sei gesichert, sagte der Meteorologe Marco Manitta vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Freitagabend. Dies belegten zahlreiche Bilder und Videoaufnahmen aus unterschiedlichen Quellen, erklärte er. Der Tornado habe schwere Schäden verursacht, vor allem in Petingen, erklärte Manitta.

Schneise der Verwüstung

Bilder aus dem betroffenen Gebiet zeigten die Verheerungen: Autos, die von Dachziegeln und Gebäudeteilen beschädigt wurden, durch die Luft wirbelnde Gegenstände. Betroffen war auch der Ort Niederkerschen und seine Umgebung.

Ein Sprecher der luxemburgischen Polizei berichtete von einer "Schneise der Verwüstung", die sich fünf, sechs oder sieben Kilometer weit ziehe. Mehrere Gebäude seien unbewohnbar und Notunterkünfte eingerichtet. Zahlreiche Einsatzkräfte waren im Einsatz. "Alle verfügbaren Einheiten und Hilfsdienste sind vor Ort", sagte der Sprecher.

 

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