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In Schlucht entdecktBritische Forscherin kam auf griechischer Insel zu Tode

34-Jährige war von einer Jogging-Runde nicht mehr in ihr Hotel auf der Ägäis-Insel zurückgekehrt. Erst im Juli war US-Forscherin enführt, vergewaltigt und ermordet worden.

Die vermisste Natalie Christopher auf einem aktuellen Foto
Die vermisste Natalie Christopher auf einem aktuellen Foto © Facebook
 

Zwei Tage nach ihrem spurlosen Verschwinden ist eine britische Wissenschafterin auf der griechischen Insel Ikaria tot aufgefunden worden. Die Leiche der 34-jährigen Natalie Christopher sei am Mittwoch in einer Schlucht entdeckt worden, berichtete der griechische Fernsehsender ERT. Die Todesursache sei noch unklar, es gebe aber Hinweise auf einen Unfall.

Die Astrophysikerin lebte in Zyperns Hauptstadt Nikosia und machte mit ihrem Freund seit Samstag nahe der Hafenstadt Agios Kirykos auf Ikaria Urlaub. Am Montagvormittag brach sie zu einer Jogging-Runde auf. Da sie nicht ins Hotel zurückkehrte, rief ihr 38-jähriger Freund die Polizei.

"Das Paar hat gegen 10.00 Uhr (09.00 Uhr MESZ) miteinander telefoniert und sie sagte, dass sie zu einer Laufrunde in der Umgebung aufgebrochen ist", teilte ein Polizeisprecher im zyprischen Fernsehen mit. Nach Angaben der Website "Cyprus Mail" alarmierte der Freund die Polizei gegen 12.40 Uhr (Ortszeit).

Die Leiche wurde in der Nähe des Hotels entdeckt

An der Suche nach der Frau beteiligen sich seit Dienstagabend auch Polizisten mit Spezialgerät aus Athen, wie eine Polizeisprecherin sagte. Sie wurden aus der griechischen Hauptstadt per Hubschrauber eingeflogen und unterstützten Wasserpolizei, Feuerwehr und Freiwillige, die bereits nach der Vermissten gesucht hatten.

Die Leiche der Frau wurde nach Informationen des TV-Senders ERT in der Nähe ihres Hotels gefunden. Das Paar soll dort am Samstag eingecheckt haben. Griechischen Medienberichten zufolge wurden in ihrem Hotelzimmer Blutspuren gefunden, die nun im Labor untersucht werden. Die Polizei schließt einen kriminellen Hintergrund nicht aus. Aus diesem Grund waren Mittwochfrüh Mitarbeiter einer Mordkommission aus Athen nach Ikaria geflogen.

Erst im vergangenen Monat hatte der Fall einer US-Forscherin des Dresdner Max-Planck-Instituts für Aufsehen gesorgt, die von einer Wanderung auf Kreta nicht mehr zurückgekehrt war. Ein 27-jähriger Bauer gestand später, die 59-Jährige vergewaltigt und getötet zu haben. Der Tod der Frau hatte große Bestürzung ausgelöst. Die aus den USA stammende Biologin war zu einer Konferenz nach Chania gereist.

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