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"Stunde Null"Wasserknappheit trifft fast ein Viertel der Weltbevölkerung

In 17 Staaten sei die Wasserknappheit bereits fast auf dem Niveau der "Stunde Null" angelangt - der Zeitpunkt, zu dem fließendes Wasser nicht mehr verfügbar sein wird.

Zu den am schwersten betroffenen Ländern gehören dem Forschern zufolge zahlreiche Staaten im Nahen Osten und in Nordafrika, etwa Libyen, Israel, der Libanon und Saudi-Arabien
Zu den am schwersten betroffenen Ländern gehören dem Forschern zufolge zahlreiche Staaten im Nahen Osten und in Nordafrika, etwa Libyen, Israel, der Libanon und Saudi-Arabien © (c) Evgeny - stock.adobe.com
 

Fast ein Viertel der Weltbevölkerung lebt in Ländern mit einem extremen Trockenheitsrisiko. In 17 Staaten sei die Wasserknappheit bereits fast auf dem Niveau der "Stunde Null" angelangt - der Zeitpunkt, zu dem fließendes Wasser nicht mehr verfügbar sein wird, erklärte das US-Forschungszentrum World Resources Institute (WRI) bei der Vorstellung seines neuen Wasserverfügbarkeitsberichts am Dienstag.

Österreich steht auf der WRI-Rangliste auf Platz 134 und zählt damit zur Gruppe der Länder mit einem niedrigen Trockenheitsrisiko. Deutschland belegt Platz 62.

Wasserknappheit ist die größte Krise, über die niemand spricht.

WRI-Chef Andrew Steer

In den 17 am schwersten von Trockenheit betroffenen Ländern verbrauchen Landwirtschaft, Industrie und Kommunen "80 Prozent des verfügbaren Oberflächen- und Grundwassers", teilten die WRI-Forscher mit. Bereits kleine Dürren könnten in dieser Situation demnach schwerwiegende Wasserkrisen wie etwa jüngst in der indischen Großstadt Chennai oder der südafrikanischen Metropole Kapstadt auslösen.

"Wasserknappheit ist die größte Krise, über die niemand spricht", betonte WRI-Chef Andrew Steer. Sichtbare Folgen seien Ernährungskrisen, Konflikte, Migration und finanzielle Instabilität.

Zu den am schwersten betroffenen Ländern gehören dem Forschern zufolge zahlreiche Staaten im Nahen Osten und in Nordafrika, etwa Libyen, Israel, der Libanon und Saudi-Arabien. Auf Platz 13 der Rangliste steht Indien - dessen Bevölkerung dreimal so groß ist wie die Bevölkerung aller 16 anderen betroffenen Länder zusammen.

"Die Wasserkrise in Chennai vor kurzem hat weltweit Aufsehen erregt - dabei besteht auch in zahlreichen anderen Regionen Indiens chronische Wasserknappheit", erklärte der frühere indische Minister für Wasserressourcen Shashi Shekhar.

Kommentare (2)

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pesosope
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Was will man damit schon wieder sagen?

Uns in Europa ein schlechtes Gewissen einreden oder Gelder zu lukrieren oder einfach nur wieder eine traurige Geschichte verbreiten?
Diese Regionen der Erde haben schon seit Menschengedenken keine ausreichende Wasserversorgung, aber vor 10.000 Jahren lebte dort niemand und vor 100 Jahren vielleicht 10.000 Menschen, das war alles verkraftbar, aber jetzt sind es halt Millionen und die haben sich freiwillig und im vollen Wissen dort angesiedelt, haben sehr viele Kinder in die Welt gesetzt und stehen eben jetzt vor einem großen, aber selbst ausgesuchten bzw. immer schon akzeptierten Problem.

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walterkaernten
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Weltbevölkerung

Wie schon immer gesagt:

Wenn ALLE menschen nach WESTLICHEM Standard leben wollen, dann sind einfach zu viele menschen auf der welt.

Deshalb aufruf an:

UNO
HOHE STAATSBEAMT
ALLE RELIGIONEN
POLITIKER

Bitte die menschen WELTWEIT auffordern, das ein oder 2 kinder je Familie das höchste sein soll.
Allerdings mit all den folgen einer überalterung etc.
Da kann die westliche welt nachdenken wie das gelöst werden könnte.
Aber wie derzeit, eine UNFERLOSE VERMEHRUNG der menschheit bringt noch viel grössere probleme und chaos

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