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Auch beschlagnahmtTausende Strafzettel an E-Scooter-Fahrer verteilt

Mehr als 1.000 E-Scooter und -Fahrräder wurden in der israelischen Stadt Tel Aviv beschlagnahmt, dazu regnete es Strafzettel.

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Sujetbild © (c) APA/AFP/PEDRO PARDO
 

Die israelische Stadt Tel Aviv hat nach eigenen Angaben seit Jahresanfang mehr als 13.000 Strafzettel an Fahrer von E-Scootern und -Fahrrädern verteilt. Die Fahrer würden unerlaubt auf dem Gehweg fahren, keinen Helm tragen, zu zweit auf einem Gefährt unterwegs sein oder hätten dieses wild abgestellt, bestätigte eine Sprecherin der Stadt am Freitag.

Außerdem seien allein in den vergangenen zwei Monaten mehr als 1.000 E-Scooter und -Fahrräder beschlagnahmt worden, weil sie chaotisch abgestellt worden waren. Die Verwaltung hatte in den vergangenen Wochen im Stadtzentrum Hunderte Abstellbereiche für E-Scooter und -Fahrräder ausgewiesen. Bürger hatten sich immer wieder darüber beschwert, dass Gefährte zum Mieten mitten auf dem Radweg oder Gehsteig geparkt wurden.

Laut einem Bericht der Nachrichtenseite "Calcalist" gibt es in Tel Aviv allein rund 10.000 Leih-Scooter. Die E-Scooter sind in der flachen Küstenstadt mit ihren rund 430.000 Einwohnern extrem beliebt. Die mit Strom betriebenen Roller stammen von US-Firmen wie Bird oder Lime.

In Israel liegt das Mindestalter für die Nutzung von E-Scootern bei 16 Jahren, für Mietmodelle sogar bei 18 Jahren. Es besteht eine Helmpflicht und man darf mit den Elektro-Tretrollern nur auf dem Radweg oder der Straße, nicht aber auf dem Fußweg fahren. Außerdem ist die Fahrt zu zweit verboten.

Es gibt derzeit auch Bemühungen, eine Kennzeichnung aller E-Scooter mit Nummernschild einzuführen.

Kommentare (6)

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eleasar
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Israel ist ein gut strukturiertes, zielstrebiges Volk...

... mit klaren Regeln und Konsequenzen bei Nichteinhaltung, das versteht, seine Grenzen zu sichern. Aus einem trostlosen, verdorrten Streifen Land in der Wüste haben sie trotz vieler Anfeindungen einen blühenden modernen Staat erbaut und sich nicht in der ihnen zugedachten Opferrolle eingerichtet. Männer und Frauen übernehmen gleichermaßen Rechte und Pflichten, auch Frauen leisten Militärdienst, werden geachtet und müssen sich nicht Vollverschleiern wie in anderen Kulturen.

Österreich und Europa können viel von Israel lernen.

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Leberknoedel
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Warst du schon mal in Israel?

Dann sag mir mal bitte wann am Samstag Abend der Bus von Jerusalem nach Tiberias geht

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eleasar
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Werter Leberknoedel:

Ja, war ich schon. Leider habe ich die Abfahrtszeit vergessen. Aber wenn du um Auskunft bittest, wird man dir helfen und dich nicht zurück in den Suppentopf werfen.

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Leberknoedel
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Lustig, denn

gerade am Samstag Abend, am Ende des Sabbats, geht dort voll die Post ab. Wann genau, weiß man keine zwei Stunden vorher, weil das irgendwie mit dem Einbruch der Dunkelheit zusammenhängt. So gut strukturiert wie du anführst sind sie nicht, aber sie sind Meister im Improvisieren.
Was die Frauen angeht, so können sie sich eine dicke Scheibe bei uns abschneiden, israelische Frauen müssen auch ihr Haar bedecken, die meisten machen es halt mit einer Perücke die, du wirst es nicht glauben, Scheitel heißt. Soll ich noch weitermachen?

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styrianprawda
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@eleasar

Bis auf den letzten Satz stimme ich Ihnen zu.

Warum nicht auch zum letzten Satz?
Wenn man sich die Haredim ansieht, dann ist, mit Ausnahme der Verschleierung (die ja übrigens unislamisch ist), kein Unterschied zu den Islamisten zu erkennen:
Frauen dürfen ihre Haare nicht zeigen, müssen lange Röcke tragen, dürfen Fremden nicht die Hand geben, haben als Gebärmaschinen zu dienen, ...
Männer müssen Bärte tragen, ...

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eleasar
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@styrianprawada

Die Haredim oder Ultraorthodoxen machen einen Anteil von etwa 10% der jüdischen Bevölkerung aus. Wobei immer mehr junge Erwachsene diese extreme Gruppierung verlassen. Die Mehrheit der liberalen jüdischen Frauen und Männer lebt das alles nicht so streng.

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