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Stau am Mount EverestZumindest fünf Bergsteiger starben in zwei Tagen

Es kommt zu langen Wartezeiten auf gesundheitlich gefährlicher Höhe.

Stau am Mount Everest
Stau am Mount Everest © APA/AFP/Project Possible/HANDOUT
 

Auf dem Mount Everest sind binnen zwei Tagen zumindest fünf Bergsteiger ums Leben gekommen. Darunter ein 65-jähriger Steirer. Insgesamt lag die Zahl der Toten seit Beginn der Hauptklettersaison am höchsten Berg der Welt in der vergangenen Woche damit bei sechs, wie aus Angaben des Tourismusministeriums des Himalaya-Staates sowie von Bergtour-Anbietern vom Freitag hervorging.

Beobachter sagten, manche der Todesfälle könnten damit zusammenhängen, dass zu viele Bergsteiger auf einmal versuchten, den Mount Everest zu erklimmen. Dadurch kam es demnach zu langen Wartezeiten auf gesundheitlich gefährlicher Höhe.

Am Mittwoch und Donnerstag kamen - unabhängig von einander - ein 55-jähriger US-Amerikaner, zwei indische Frauen im Alter von 53 Jahren und ein 27-jähriger Inder beim Abstieg vom Gipfel des 8848 Meter hohen Bergs ums Leben. Alle vier hatten nach Berichten von Sherpas unter Erschöpfung gelitten. In der Vorwoche waren ein Ire verunglückt und ein Inder tot in seinem Zelt gefunden worden.

200 Kletterer verursachten Stau

Wegen günstigen Wetters staute es sich vor allem am Mittwoch am Everest-Gipfel. Mehr als 200 Kletterer nahmen den Gipfel in Angriff. Zuvor hatten starker Schneefall und heftiger Wind den Beginn der Saison verzögert. Ein im Internet verbreitetes Foto eines Bergsteigers zeigte eine lange Schlange auf dem "Dach der Welt".

Seit der ersten Besteigung des Everest im Jahr 1953 schafften es inzwischen mehr als 5.000 Menschen auf den Gipfel des Bergs an der Grenze zwischen Nepal und dem von China verwalteten Tibet. Mehrere Hundert kamen jedoch bei dem Versuch ums Leben.

Wegen der schwierigen Witterungsbedingungen ist die Hauptsaison auf wenige Wochen im Frühjahr begrenzt. Für die Genehmigung zahlen ausländische Bergsteiger umgerechnet rund 9.000 Euro. Diesmal wurden 375 Genehmigungen erteilt - ähnlich viele wie in vergangenen Jahren. Im vorigen Jahr hatte es fünf Todesfälle am Everest gegeben.

Kommentare (1)

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mEmeinesErachtens
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Krankhafter Selbstdarstellungstrieb.

Die bei Menschen bereits immer häufiger ansteigenden, aus meiner Sicht bereits krankhaften Persönlichkeitsstörungen und ein krankhafter Selbstdarstellungstrieb reichen halt immer mehr, sichtbar in den letzten Jahrzehnten, vom tiefsten bis zum höchsten vom kürzersten bis zum längsten Punkt unseres Planeten. Es sind immer mehr ältere und behinderte Menschen auf diesen Weg unterwegs. Würden sie selbst nur ihr Leben riskieren, dann könnte ich es verstehen, nur das tun sie aber nicht. Wieso sollen Angehörige und die Gesellschaft für diesen "persönlichen" egomanischen Selbstdarstellungstrieb aufkommen?
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Das hier aber immer wieder Mitmenschen rücksichtslos als Retter und Begleiter mißbraucht werden berührt diese Menschen nicht. Und anschließend versuchen ua. diese Menschen und andere persönlicheits gestörte Menschen ihre "Lebensinhalte" ihren Mitmenschen manipuliert aufs Auge zu drücken. Auf den Buchmessen gab es vor 25 Jahren 100t Neuerscheinungen gegenüber 2018 400t.

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