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Brasilien Mann tötet Ex-Freundin und drei Kirchenbesucher

Aufgebrachte Menschen wollten nach der Tat des 39-Jährigen das Krankenhaus stürmen, um sich an dem Mann zu rächen. Die Polizei konnte das verhindern.

Sujebild © Traussnig
 

Ein Mann hat im Südosten Brasiliens Medienberichten zufolge seine Ex-Freundin erstochen und danach in einer nahegelegenen Kirche drei Menschen erschossen. Der Ex-Militärangehörige drang am Dienstagabend (Ortszeit) in das Gotteshaus in der Stadt Paracatu im Staat Minas Gerais ein, um den Pastor zu töten, der mit seiner Ex-Freundin verheiratet war, berichtete das Nachrichtenportal "Globo.

Der Geistliche habe flüchten können. Sicherheitskräfte schossen auf den mutmaßlichen Täter. Der 39-Jährige wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht. Das Wohnhaus der Familie der 59 Jahre alten Ex-Freundin und die evangelikale Kirche Igreja Batista Shalom liegen dem Bericht zufolge im selben Stadtviertel von Paracatu. Der Mann habe seine frühere Lebensgefährtin im Haus ihrer Mutter angetroffen und mit einem Messer zugestochen.

Anschließend sei er zur Kirche gelangt und habe den Schutzzaun überwunden. Im Gotteshaus fand gerade eine geschlossene Versammlung statt. Dort erschoss der mutmaßliche Täter dem Bericht zufolge den Vater des Pastors und zwei Frauen. Aufgebrachte Menschen wollten "Globo" zufolge das Krankenhaus stürmen, um sich an dem Mann zu rächen. Doch die Militärpolizei habe dies verhindert. Paracatu hat etwa 93.000 Einwohner. Die Stadt liegt rund 200 Kilometer südöstlich von Brasiliens Hauptstadt Brasilia.

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