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HochwasserBub mitgerissen, Touristen von Campingplatz gerettet

In mehreren bosnischen Städten wurde der Notstand ausgerufen. Ein Kind wurde von den Fluten mitgerissen, es dürfte tot sein. In Kroatien mussten acht Touristen, darunter zwei Kinder, aus einem überschwemmten Campingplatz am Ufer des Flusses Korana gerettet werden.

Überflutungen in Bosnien © AP
 

Wegen Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle haben mehrere Städte in Bosnien den Notstand ausgerufen und die Evakuierung von vom Hochwasser bedrohten Gebieten angeordnet. Der seit Sonntag andauernde Regen verursachte vor allem im Norden des kleinen Balkanlandes Überschwemmungen.

In den Regionen rund um Prijedor, Banja Luka, Bihac und Doboj traten nach Behördenangaben vom Dienstag Flüsse über die Ufer und überfluteten mehrere hundert Häuser sowie hunderte Hektar landwirtschaftliche Flächen.

Hilfe durch die Feuerwehr in Prijedor

Bub von Hochwasser mitgerissen

Mehrere Straßen in der Region waren wegen Hochwassers oder Erdrutschen unbefahrbar. Laut Medienberichten ist ein siebenjähriges Kind - zunächst war von einem sechsjährigen die Rede -  in Begov Han, einer Siedlung in der zentralbosnischen Gemeinde Zepce, am Dienstag unweit seines Wohnhauses in einen Sturzbach gefallen. Die sofortigen Rettungsversuche der Mutter blieben erfolglos.

Die Frau selbst wurde ohne Bewusstsein in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Suche nach dem Kind auch mit Unterstützung des Bergdienstes und der Polizei blieb erfolglos und wurde am späten Nachmittag eingestellt, um am Mittwoch fortgesetzt zu werden, berichteten Medien. Die Wettersituation im Balkanland, wo am Montag und Dienstag in manchen Gemeinden Notstand ausgerufen wurde, soll sich laut Medienberichten am Mittwoch beruhigen.

Der Regierungschef der bosnischen der serbischen Teilrepublik Srpska, Radovan Viskovic, erklärte: "Die Gefahr ist nicht vorüber und ich rufe die Einwohner auf, den Weisungen der Behörden Folge zu leisten, ohne in Panik zu geraten." Der Leiter des meteorologischen Instituts der Teilrepublik Srpska, Tomislav Sajic, sagte für Mittwoch weitere Regenfälle vorher, die allerdings nicht mehr so stark wie in den Tagen zuvor seien.

Bosnien: Notstand nach Überflutungen

Der seit Sonntag andauernde Regen verursachte vor allem im Norden des kleinen Balkanlandes Überschwemmungen

(c) AP (Darko Bandic)

In den Regionen rund um Prijedor, Banja Luka, Bihac und Doboj traten nach Behördenangaben vom Dienstag Flüsse über die Ufer und überfluteten mehrere hundert Häuser sowie hunderte Hektar landwirtschaftliche Flächen.

 

(c) AP (Darko Bandic)

Mehrere Straßen in der Region waren wegen Hochwassers oder Erdrutschen unbefahrbar. In der nordbosnischen Region Zepce wurde ein sechsjähriger Bub von einem Hochwasser führenden Bach fortgerissen. Einsatzkräfte suchten nach dem Kind, wie der staatliche Fernsehsender BHRT berichtete.

 

(c) AP (Darko Bandic)

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(c) AP (Eldar Emric)
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(c) AP (Radivoje Pavicic)
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Hochwasser auch in Kroatien

Auch aus dem Nachbarland Kroatien wurde Hochwasser gemeldet. Am schlimmsten sei die Lage in Kostajnica an der Grenze zu Bosnien erklärte Zoran Cavlovic vom Nationalen Zentrum für Hochwasser-Bekämpfung. Die Nachrichtenagentur Hina berichtete, ein Teil der Stadt sei von der Strom- und Trinkwasserversorgung abgeschnitten.

Auch im zentralkroatischen Karlovac wurden dutzende Häuser überschwemmt. Der staatlich kroatische Fernsehsender HRT berichtete, die Feuerwehr habe in derselben Gegend acht Touristen, darunter zwei Kinder, aus einem überschwemmten Campingplatz am Ufer des Flusses Korana gerettet.

Im Mai 2014 waren in Bosnien, Kroatien und Serbien fast zwei Millionen Menschen von Überschwemmungen betroffen gewesen. 77 Menschen starben damals, davon 51 in Serbien.

 

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