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Schiff mit Gefahrengut gesunkenKilometerlanger Ölteppich könnte Frankreich am Sonntag erreichen

Der Ölteppich ist etwa zehn Kilometer lang und etwa einen Kilometer breit, berichtete die Präfektur. Die See sei sehr bewegt, Wellen erreichten eine Höhe von bis zu sechs Metern. Das Schiff hatte Gefahrgut an Bord.

"Grande America" gesunken: Kilometerlanger Ölteppich vor französischer Atlantikküste
"Grande America" gesunken: Kilometerlanger Ölteppich vor französischer Atlantikküste © APA/AFP/MARINE NATIONALE/LOIC BE
 

Nach dem Untergang des Containerschiffs "Grande America" vor der französischen Atlantikküste hat sich ein kilometerlanger Ölteppich gebildet. Ein Spezialschiff zur Bekämpfung von Meeresverschmutzung werde am Donnerstag in der Früh erwartet, teilte die zuständige Meerespräfektur am Mittwochabend in Brest mit. Auch die Europäische Agentur für die See-Sicherheit wurde eingeschaltet.

Der Ölteppich könnte nach Einschätzung von Frankreichs Umweltminister François de Rugy von der Biskaya aus bereits am Sonntag oder Montag die Küste erreichen. "Wir sind mit einer Ölverschmutzung konfrontiert, die früher oder später unsere Küsten erreichen wird", sagte De Rugy am Donnerstag dem Sender Public Sénat.

Der Ressortchef sprach von schwierigen Wetterbedingungen. In der Biskaya fege ein starker Westwind. Nun solle von einem Flugzeug aus beobachtet werden, wohin das Öl treibe.

Zehn Kilometer lang

Der Ölteppich sei etwa zehn Kilometer lang und etwa einen Kilometer breit, berichtete die Präfektur. Die See sei sehr bewegt, Wellen erreichten eine Höhe von bis zu sechs Metern.

Der aus Hamburg kommende und unter italienischer Flagge fahrende Frachter war in Brand geraten und am Dienstag rund 330 Kilometer von der französischen Küste entfernt in der Biskaya gesunken.

Ölteppich vor Frankreich: Containerschiff mit Gefahrengut gesunken

Ein Spezialschiff zur Bekämpfung von Meeresverschmutzung werde am Donnerstag in der Früh erwartet, teilte die zuständige Meerespräfektur am Mittwochabend in Brest mit. Auch die Europäische Agentur für die See-Sicherheit wurde eingeschaltet.

 

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Der Ölteppich sei etwa zehn Kilometer lang und etwas einen Kilometer breit, berichtete die Präfektur. Die See sei sehr bewegt, Wellen erreichten eine Höhe von bis zu sechs Metern.

 

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Bis zum Wochenende könnte der Ölteppich Frankreich erreichen.

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Das gesunkene Containerschiff hatte auch Gefahrgut an Bord.

 

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Gefahrengut und Schweröl

Das Schiff hatte Gefahrgut an Bord. Der Inhalt von 45 Containern werde als gefährlich eingestuft, hatte die Meerespräfektur zuvor mitgeteilt. Außerdem hatte die "Grande America" rund 2200 Tonnen Schweröl an Bord, wie der Sender Franceinfo berichtete.

Das 214 Meter lange Schiff, das auch rund 2000 Fahrzeuge transportierte, hatte zuletzt starke Schlagseite gehabt. Umweltminister François de Rugy warnte bereits nach dem Unglück vor einer möglichen Meeresverschmutzung.

Nach Angaben der Präfektur waren 27 Menschen an Bord des Schiffes, sie wurden vom britischen Kriegsschiff "HMS Argyll" gerettet. Das Schiff war auf dem Weg nach Casablanca in Marokko.

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