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Brutale Wildhüter unterstützt?Auch WWF Österreich hofft auf umfassende Aufklärung der Vorwürfe

WWF Österreich teilte am Mittwoch auf Anfrage mit, dass keine heimischen Mitarbeiter in den betroffenen Gebieten seien.

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Die Umweltstiftung WWF sieht sich aktuell mit dem Vorwurf konfrontiert, sie unterstütze brutale Wildhüter, die verdächtigte Wilderer gefoltert oder gar ermordet hätten. WWF Österreich teilte am Mittwoch auf Anfrage mit, dass keine heimischen Mitarbeiter in den betroffenen Gebieten seien. "Umso mehr hoffen wir jetzt auf eine umfassende Aufklärung, die alle offenen Fragen beantwortet."

WWF International habe eine unabhängige Kommission damit beauftragt, sämtliche Anschuldigungen zu prüfen. Die zuständigen Stellen seien entschlossen, schnell und zuverlässig zu handeln und die geeigneten Maßnahmen zu setzen. "WWF Österreich ist in diese Untersuchung nicht involviert, dennoch machen die Vorwürfe über mögliche Menschenrechtsverletzungen auch uns sehr betroffen. Dafür darf es keine Toleranz geben. Umso mehr hoffen wir jetzt auf eine umfassende Aufklärung, die alle offenen Fragen beantwortet", so Sprecher Gerhard Auer.

Klar sei: Jene Regionen, in denen Natur, Tierwelt und lokale Gemeinschaften mit den größten Bedrohungen konfrontiert sind, zählen oft auch zu den schwierigsten Einsatzgebieten. Grundsätzliches Ziel der Naturschutzarbeit an Ort und Stelle ist es, vom Aussterben bedrohte Wildtiere zu schützen, bevor sie zum Opfer skrupelloser Wilderer werden. Damit sowohl der WWF als auch seine Partner den Schutz der Rechte und das Wohlergehen der indigenen Bevölkerung und der lokalen Gemeinschaften an den Einsatzorten schützen, gebe es strenge Richtlinien. Deren Einhaltung und mögliche Konsequenzen werden derzeit durch die Untersuchungskommission geprüft. "Deshalb warnen wir auch vor voreiligen Schlüssen, bevor die gesamte Angelegenheit aufgeklärt ist und alle relevanten Fakten auf dem Tisch liegen", meinte Auer.

Anschuldigungen werden ernst genommen

Die Vorwürfe haben auch die deutsche Regierung alarmiert. Das Umweltministerium (BMU) nehme die Anschuldigungen "sehr ernst", sagte eine Sprecherin. "Wir werden die Vorwürfe prüfen, insbesondere dahin gehend, ob und inwiefern auch vom BMU geförderte Projekte betroffen sein könnten, und auf eine schnelle und umfassende Aufklärung drängen." Aus dem österreichischen Umweltministerium hieß es, man fühle sich diesbezüglich nicht zuständig, der WWF-Firmensitz sei in Deutschland.

"Buzzfeed" hat nach eigenen Angaben in Afrika und Asien Opfer brutaler paramilitärischer Wildhüter getroffen, mit denen der WWF zusammenarbeite. "Wir nehmen jegliche Vorwürfe sehr ernst", teilte der WWF in London mit. Die Organisation habe strikte Regeln für sich selbst und ihre Partner zum Schutz der einheimischen Bevölkerung. "Menschenrechte gehören zum Kernbereich unserer Mission", teilte der WWF (World Wide Fund For Nature) mit. Es ist eine der größten Umweltschutzorganisationen der Welt.

 

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