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Rede der KlimaaktivistinGreta Thunberg: "Ihr stehlt euren Kindern ihre Zukunft"

Mit ihrer Rede bei der UN-Klimakonferenz in Kattowitz lässt die 15-jährige Klimaaktivistin Greta Thunberg kein gutes Haar an der derzeitigen Klimapolitik.

Greta Thunberg bei ihrer Rede auf der Klimakonferenz © Screenshot/Youtube
 

"Ich habe gelernt, dass man niemals zu klein ist, um einen Unterschied zu machen", mit diesen Worten startete Greta Thunberg (15) ihre Rede im Rahmen der UN-Klimakonferenz in Kattowitz. Die 15-jährige Schwedin protestiert seit Ende August wöchentlich vor dem schwedischen Parlament in Stockholm gegen die Klimapolitik. Jeden Freitag schwänzt sie dazu die Schule.

Mittlerweile machen ihr es viele andere Schüler weltweit nach. Aufgrund ihres Engagements wurde sie auch nach Polen zur Klimakonferenz eingeladen, um dort eine Rede zu halten. Dort hielt sich Greta nicht mit Vorwürfen gegenüber den Politikern an der Macht zurück: "Ihr habt Angst, euch unbeliebt zu machen". Und weiter: "Ihr seid nicht erwachsen genug, um zu sagen, wie es wirklich ist. Sogar diese Last überlässt ihr uns Kindern", so Greta in ihrer Rede. Ihr selbst sei es egal, ob sie beliebt sei. Ihr läge das Klima und ein gesunder Planet am Herzen. "Unsere Zivilisation wird für das Wohl einer sehr kleinen Gruppe von Menschen geopfert, damit letztere immer mehr Geld erwirtschaften können", klagte Greta an. Die Biosphäre würde geopfert, damit reiche Leuten in Ländern wie Schweden in Luxus leben könnten. Die große Zahl der Menschheit würde für dieses Luxus der wenigen bezahlen.

Ihr seid nicht erwachsen genug, um zu sagen, wie es wirklich ist. Sogar diese Last überlässt ihr uns Kindern

Greta Thunberg

Warum habt ihr nichts unternommen, als noch Zeit dafür war? Diese Frage könnten auch ihre eigenen Kinder Greta in der Zukunft stellen. So wie sie sich diese Frage jetzt stellt. "Ihr sagt, ihr liebt eure Kinder über alles. Und dennoch stehlt ihr ihnen vor ihren Augen ihre Zukunft!" Gegen die Klimakatastrophe könne nur etwas getan werden, wenn sie auch wirklich als Katastrophe wahrgenommen werde. Wenn sich die Dinge innerhalb des Systems nicht ändern ließen, dann müsse eben das System geändert werden, so die Schülerin. "Die Veränderung wird kommen, ob ihr das wollt oder nicht!".

Die Rede zum Nachhören (in englischer Sprache):

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