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Weltklimarat warnteEU fordert Kampf gegen Klimawandel weltweit zu erhöhen

Die EU-Kommission fordert, Treibhausgasse weltweit zu begrenzen.

© APA/AFP/JUNG YEON-JE
 

Nach den eindringlichen Warnungen des Weltklimarates IPCC hat die EU-Kommission weltweit mehr Anstrengungen bei der Begrenzung von Treibhausgasen gefordert. "Die Welt muss den gemeinsamen Ehrgeiz erhöhen", erklärte EU-Klimakommissar Miguel Arias Canete am Montag in Brüssel.

Die internationale Gemeinschaft müsse dabei den Ergebnissen des IPCC-Berichts Rechnung tragen und die Rettung des Planeten "zur Aufgabe Nummer eins" machen. Der Weltklimarat hatte in seinem Bericht auf eine beschleunigte Erderwärmung hingewiesen und "schnelles, weitreichendes und beispielloses" Handeln gefordert, um diese in diesem Jahrhundert noch auf 1,5 Grad zu begrenzen. Ansonsten drohen den Klimaexperten zufolge dramatische Folgen für das Leben auf dem Planeten. Sie nannten unter anderem häufigeres Extremwetter, steigende Meeresspiegel und das Verschwinden arktischen Meereises sowie vieler Tier- und Pflanzenarten.

Umweltminister beraten am Dienstag

Die EU-Umweltminister beraten am Dienstag in Luxemburg über die europäischen Ziele für die Reduzierung von Treibhausgasen. Ziel ist eine gemeinsame Position vor der Weltklimakonferenz Anfang Dezember in Polen.

Für alle 28 EU-Mitgliedstaaten wurden im Vorjahr Ziele für die Zeit von 2021 bis 2030 festgelegt, die sich an der Wirtschaftsleistung orientieren. Sie reichen von null bis 40 Prozent Reduzierung der CO2-Emissionen gegenüber dem Jahr 2005. So muss Bulgarien seinen Ausstoß überhaupt nicht verringern, Luxemburg und Schweden dagegen um 40 Prozent. Österreich soll laut der EU-Vorgabe bis 2030 seine CO2-Emissionen um 36 Prozent reduzieren. Deutschland erhielt eine Quote von 38 Prozent. Ziel ist es, die Emissionen in der EU insgesamt bis zum Jahr 2030 um 30 Prozent unter den Stand von 2005 zu drücken.

Die EU hat sich bei der Pariser Klimakonferenz 2015 verpflichtet, die Emissionen bis 2030 um mindestens 40 Prozent im Vergleich zum Jahr 1990 zu verringern. Aufgrund der inzwischen durch Mitgliedstaaten und Europaparlament vereinbarten EU-Teilziele bei Energieeffizienz und erneuerbaren Energien erwartet die EU-Kommission inzwischen eine Senkung um rund 45 Prozent bis 2030 - will dies bisher aber nicht als offizielles Ziel formulieren.

Kommentare (1)

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fwf
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Nichts wird sich ändern

Ich kann den Quatsch mit der CO2-Emission schon nicht mehr hören. Nicht das natürlich vorkommende und von den Pflanzen verstoffwechselte CO2 ist das Problem, sondern die thermische Umwandlung (Verbrennung) von fossilen Brennstoffen und die damit in die Atmosphäre geblasene Wärme, egal ob Braunkohle, Erdöl, Erdgas oder daraus gewonnener Kunststoff. Solange die "Experten" auf dem CO2 herumreiten, wird sich nichts ändern. Die Luftverschmutzung (Feinstaub!) und die WÄRMEproduktion muß weg !

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