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Mit SchadenersatzzahlungU-Boot-Mörder Madsen will Verkürzung von lebenslanger Haft

Der Mörder der schwedischen Journalistin Kim Wall ist offenbar bereit, die Kosten für deren Beerdigung zu übernehmen - damit will er seine Haftstrafe verkürzen.

Madsen vor seinem U-Boot auf einem Archivbild von 2008
Madsen vor seinem U-Boot auf einem Archivbild von 2008 © (c) AP (Niels Hougaard)
 

Der wegen Mordes verurteilte dänische U-Boot-Bauer Peter Madsen akzeptiert eine Schadenersatzforderung der Familie seines Opfers. Das sagte seine Anwältin am Mittwoch während einer Berufungsverhandlung vor Gericht in Kopenhagen. Hier will Madsen erreichen, dass seine lebenslange Strafe verkürzt wird. Den Schuldspruch selbst bekämpft der Erfinder nicht.

Madsen hatte die schwedische Journalistin Kim Wall vor einem Jahr im Inneren seines selbstgebauten U-Bootes getötet. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er die 30-Jährige mit sexuellem Motiv brutal folterte und nach ihrem Tod zerstückelt über Bord warf.

Die Eltern der Frau fordern nun zusätzlich zur lebenslangen Haft einen Schadenersatz von umgerechnet mehr als 20.000 Euro. Madsen hatte das zunächst abgelehnt. Nun sei er auch bereit, die Kosten für Walls Beerdigung zu übernehmen, berichtete die Nachrichtenagentur Ritzau. Am Freitag soll das Urteil fallen.

Kommentare (1)

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CuiBono
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der Drecksack verarscht sein Opfer noch aus dem Häfen heraus.

Und es gibt Journalisten, die dem auch noch Raum geben.

Sind die jetzt genau so krank im Oberstüberl?

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