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Nach Rettung in Thailand Bewegende Worte der Witwe - FIFA erneuert Einladung

Witwe des toten Tauchers spricht über ihren Schmerz. Saman Kunan (38) ertrank, als er die Burschen aus der Thailand-Höhle retten wollte.

Valeepoan mit ihrem geliebten Ehemann Saman, © Instagram
 

Trotz der einzigartigen Rettungsaktion aus der thailändische Höhle, trauert ganz Thailand gleichzeitig um den Taucher, der beim ersten Versuch, die zwölf Buben und den Trainer zu retten, sein Leben verlor. Am 6. Juli war dem ehemaligen Navy Seal bei der Rettung der Sauerstoff ausgegangen.

Nun meldet sich erstmals sein Frau Valeepoan Kunan zu Wort. Auf Instagram postete sie diverse Bilder aus der gemeinsamen Zeit. "Ich liebe dich, du bist mein Herz", schrieb sie darunter. Sie postete mehrere Fotos, schreibt unter einem: "Wenn ich jetzt morgens aufwache, wen soll ich da küssen?"

Der "Daily Mail" erklärte die Witwe zudem: "Ich will den Jungen eines sagen: Bitte macht Euch keine Vorwürfe!"

Zwölf Buben und ihr Trainer weiterhin in Quarantäne

Die Teamkollegen der zwölf jungen Fußballspieler, die in einer spektakulären Aktion mit ihrem Trainer aus einer thailändischen Höhle gerettet wurden, haben wieder mit dem Training begonnen. Nun da sie ihre Freunde in Sicherheit wüssten, seien seine übrigen Spieler guter Dinge, sagte Nopparat Khantavong, Cheftrainer der "Wildschweine", wie das sich das Team nennt, beim Training am Donnerstagabend.

Es war die erste Trainingseinheit, seitdem die zwölf Buben und ihr Trainer nach einem Ausflug in die Tham-Luang-Höhle vermisst gemeldet worden waren. "Ich möchte den Jungs sagen, dass ich sie vermisse und dass ich sie umarmen möchte", sagte Spieler Supaghid Pragaihong. "Ich wünsche ihnen eine schnelle Genesung, sodass wir wieder zusammen Fußball spielen können."

Die geretteten Kinder und ihr Trainer befanden sich unterdessen weiter auf der Quarantänestation eines Krankenhauses. Die zwölf Fußballer im Alter zwischen elf und 16 Jahren und ihr 25-jähriger Trainer waren am 23. Juni in der Tham-Luang-Höhle von rasch steigenden Wassermassen überrascht worden.

Neun Tage später wurden sie gefunden, mit Lebensmitteln versorgt, medizinisch betreut und schließlich nach gut zwei Wochen in der Höhle einer nach dem anderen ins Freie gebracht. Die Rettungsaktion sorgte weltweit für Aufsehen. In Thailand hat sich ein Kult um die Retter entwickelt.

Unter anderem möchten die Behörden den Ort der Rettung zur Touristenattraktion machen. Auch eine Produktionsfirma aus Hollywood hat Interesse an einer Verfilmung der Ereignisse angemeldet.

FIFA lädt Buben zu Gala nach London ein

Der Fußball-Weltverband FIFA lädt die zwölf geretteten thailändischen Jugendfußballer und ihren Trainer zur Weltfußballer-Gala im September nach London ein. Das sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino am Freitag in Moskau. "Wir denken auch über andere mögliche Aktivitäten in Thailand nach."

Zunächst hatte der Weltverband die Kinder zum WM-Finale am Sonntag nach Moskau eingeladen. Eine solche Reise war jedoch aus gesundheitlichen Gründen nicht möglich. Im Rahmen der "The Best FIFA Football Awards" am 24. September wird in London auch der neue Weltfußballer gekürt.

"Die ganze Welt hat zugeschaut und neun Tage lang gebetet", sagte der 48 Jahre alte Infantino. "Es hat nicht nur den Fußball berührt, sondern die ganze Welt."

Kommentare (1)

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pppp54
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Sehr tragisch!

Ein schrecklicher Verlust für seine Frau. Man kann ihr nur viel Kraft wünschen und unser ganzes Mitgefühl.

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