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Walter Röhrl testetDer Mazda MX-30 ist das E-Auto, das gegen den Strom schwimmt

Mazda setzt sein erstes E-Auto in die Realität um: Mit einem völlig eigenen Ansatz – wir wissen, ob der auch funktioniert.

In voller Pracht: der Mazda MX-3 und Cheftester Walter Röhrl © OLIVER WOLF
 

Ich muss mich da einfach wiederholen: Die Mazda-Ingenieure gehen konsequent, geduldig und ruhig ihren Weg – das tut gut in Zeiten technischer Konformität, auch in Sachen Elektro-Auto. Das sieht man wieder beim MX-30, einem E-Auto, das beim Batteriegewicht einspart und sich auf eine urbane Verwendung samt Umland-Abstecher konzentriert. Klar, die Reichweite ist entsprechend, 262 Kilometer sind es im Stadtverkehr (laut offizieller Angabe), 200 sollten immer mindestens drin sein.

Kommentare (17)
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DergeerderteSteirer
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Wenn ich mir die Kommentare verinnerliche wo sich Gegner und Befürworter inbrünstig Fehden liefern muss ich wieder mal schmunzelnd wie auch nachdenklich damit argumentieren das jeder selbst für sich entscheiden sollte was, wann, wo, wie und dgl. am besten für seine Fortbewegung und Mobolität erscheint, .............

Müll (auch Sondermüll), Dreck und dgl. entsteht bei jeder Produktion da und dort, das natürlich ein Akku wieder andere Stoffe von der Gewinnung bis zur Entsorgung darstellt wie ein Verbrennungsantrieb (Öle, Schmiermittel, Abgase uvm.) ist völlig logisch und klar.
Es sollte und müsste jeder wissen was eigentlich das idealste Fortbewegungsmittel für seine eigenen Zwecke ist, da braucht keiner das eine oder das andere verteufeln, schlechtreden usw. .........
Es ist stets vom Gebrauch, der Vielfalt des Einsatzgebietes, der Möglichkeit des ladens (beim E-Fahrzeug), der Kilometerleistung pro Jahr usw. abhängig ! Ich schilderte z.B. @scionescio meine Vorgehensweise und meine (unsere in der Familie) angeschaffte Infrastruktur da wir auch ein E-Fahrzeug betreiben, Strom erzeugen wir mit einer PV-Anlage incl. Speicher selbst für's laden des Autos und auch für's Haus, natürlich muss man etwas Geld in die Hand nehmen, das ist mal Voraussetzung ! Ich/wir sparen nicht vorwiegend wie viele andere Leute für Luxusartikel (Autos, Urlaub, unnötiger Krimskram zum angeben und prahlen usw.), wir sparen dafür um uns mit ruhigen Gewissen neue Formen der Energiegewinnung und einen nachhaltigen Umgang im Leben leisten zu können, dazu gehört eben auch ein E-Fahrzeug mit dem wir vollends zufrieden sind und es für Strecken im Ausmaß von 300km im Umkreis völlig auslangt, das heißt pro Woche einmal laden und das mit eigenen erzeugten Strom.
Da werden natürlich immer Gegner und auch Befürworter sein !

melahide
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Leider

polarisiert das Thema, ähnlich wie Flüchtlinge, Grundeinkommen, Klimawandel und was weiß ich. Ich bin kein abwertend genannter „Akku Fanboy“. Mir ist fast egal was für eine Technologie sich durchsetzt. Sie muss Öl ablösen, soll nicht aus Nahrungsmitteln „gemacht“ sein und sich in den nächsten Jahren durchsetzen. HEUTE ist das E-Auto auch nicht umweltfreundlich, aber weniger schädlich als Benziner/Diesel. Wenn sich bei meinem nächsten Autokauf umweltfreundliche E-Fuels oder die Brennstoffzelle durchgesetzt haben, nimm ich das auch. Benziner oder Diesel kauf ich mir nicht mehr, ebenso wie ich kein konventionelles Fleisch mehr kaufen würde ...

scionescio
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„ HEUTE ist das E-Auto auch nicht umweltfreundlich, aber weniger schädlich als Benziner/Diesel.“

Genau das ist kontrafaktischer Unsinn, der vermutlich dem eigenen Unwissen geschuldet ist.

DergeerderteSteirer
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Ich lasse mich mit dir ungern auf eine schon engstirnige Diskussion ein, .............

eines möchte ich dir aber mit Nachdruck unter die Nase reiben !
Es gibt Dauertests und Testreihen wo erwiesenermaßen sämtliche Prozedere von der Gewinnung für Rohstoffe bis hin zur letztendlichen Verwertung nach Gebrauchsende des Fahrzeuges mit realen Vorraussetzungen durchgangen wurden, da stellte sich dann eben auch in realen Tests und den anschließenden objektiven das im Endeffekt das E-Auto noch vor dem Wasserstoffbetriebenen und den Verbrennern liegt was die Gesamtheit der Kosten bei Kilometerleistungen um die 150.000 km betrifft!
Ganze Schnösel und umnachtete sind diese Leute welche von höheren Instituten,Forschungsinstitutionen, Erzeugerfirmen und auch Tester auch nicht !
Alles muss objektiv, logisch und nach Zweck wie Verwendungsdauer analysiert wie auch bewertet werden und nicht nach eigenen Vorlieben die einem etwas vorgauckeln weil schon nahezu Betriebsblindheit vieles objektives und realistisches blockiert !

scionescio
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@DergeerdeteSteirer: diese Studien leiden unter ein paar Fehlern...

... das fängt bei den verwendeten (geschätzten) Parametern für den Strommix an und hört bei den (geschätzten) Parametern für den CO2 Ausstoß bei der Akkuproduktion auf - je nach Studie, Autor und Auftraggeber variieren diese Parameter um bis zum Dreifachen!
Ich kenne notgedrungen sehr viele dieser Studien, aber ich kenne zB keine, die auch das Recycling des Akkus miteinbezieht- sofern das überhaupt wirtschaftlich möglich ist, geht man davon aus, dass dabei fast so viel CO2 wie bei der Erzeugung entsteht und damit ein BEV in der Realität in einer Summenbetrachtung insgesamt am schlechtesten abschneidet (da ist der CO2 Ausstoß für die Errichtung der Ladeinfrastruktur noch gar nicht betrachtet)!
Aus Klimaschutzgründen braucht sich niemand ein BEV kaufen- der einzige „Vorteil“ ist, dass im Betrieb lokal kein CO2 erzeugt wird - aber weil das eben schon bei der Erzeugung und danach passiert, spielt das für das Klima genau keine Rolle: die Naturgesetze scheren sich einen Dreck um irgendwelche abenteuerliche Berechnungsmethoden in den Gesetzen, die von Lobbyisten den Politikern eingeredet wurden.

DergeerderteSteirer
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Zusatz.............

Bin selbst seit 43 Jahren im Fahrzeugsektor in vielen Bereichen und Projekten tätig und schon tätig gewesen, darum lasse ich nicht jede verbohrte Meinung zu, versuche abzuklären was wo das optimalere ist!

melahide
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Vielleicht

finden wir den gemeinsamen Konsens, dass für die Stadt das Fahrrad das beste und umweltfreundlichste Fortbewegungsmittel ist ...

scionescio
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@GererdeterSteirer: Das ist völlig richtig und ich habe schon oft darauf hingewiesen, dass es selbstverständlich Rahmenbedingungen gibt, wo sogar der Einsatz eines BEV Sinn macht ...

... und ich selbst habe schon vor vielen Jahren den Leaf und den Zoe in den Fuhrpark aufgenommen, um einerseits Erfahrungen aus erster Hand zu sammeln und weil in der Stadt für Kurzstrecken und mit Lademöglichkeit in der Tiefgarage die Einschränkungen akzeptabel waren.
Aber wie viele von diesen sinnvollen Nischen gibt es - wer in der Stadt hat PV am Dach?
Wenn man sich bei einem prognostizierten Gesamtanteil von maximal 20% an BEVs in den nächsten Jahrzehnten nur die sinnvollen Anwendungsfälle anschaut, bleibt nichts über, dass die immensen Kosten für die dafür notwendige Infrastruktur auch nur annähernd rechtfertigen würde - mit viel weniger Geld könnte man in kürzerer Zeit absolut CO2 neutralen und nachhaltigen Lösungen (Wasserstoff, eFuel) zum Durchbruch verhelfen.
Mit ein bisschen Nachdenken finde ich auch eine Handvoll sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für SUVs und Sportautos - sollen wir deshalb auch die mit Milliarden von Steuergeldern subventionieren, obwohl wir wissen, dass sie in Summe mehr schaden als nützen (im Kampf gegen den Klimawandel und die Ressourcenverschwendung)?

tannenbaum
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Wieder

ein Beweis, warum die E Mobilität grandios scheitern wird! Preis ab 35.000€, 200 km Reichweite! Dann steht in der Betriebsanleitung, man sollte die Batterie möglichst nicht unter 20% leerfahren und nicht mehr als 80% laden, um die Lebensdauer zu erhöhen! Und dann kommen noch Reichweiteneinbußen bei großer Hitze oder großer Kälte dazu. Was bleibt dann noch an realistischer Reichweite übrig? So lange es keinen Stromspeicher (Ich sage absichtlich nicht Batterie oder Akku) gibt, der für 800 km Reichweite nicht mehr als 100 kg wiegt und nicht bei Kälte im Stand geheizt und bei Hitze gekühlt werden muss und keinerlei Selbstentladung stattfindet, wird sich diese Technik niemals durchsetzen.

melahide
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Ja

aber so lange Menschen mit ihren SUVs die 500 Meter zum Kindergarten oder zum Einkaufen fahren, wird sich auch nichts daran ändern, dass unsere Gesellschaft auf den Abgrund zurast... 800 km Reichweite ist eine Illusion für jede Form von Speicher. Das ist eine Forderung jener, die mit modernen Verbrennern alles assoziieren was toll sein soll. Warum braucht die Mama die 500 Meter zum Kindergarten fahrt 800 km Reichweite??

Natürlich ist ein Akku kein Allheilmittel. Das ist aber Benzin noch weniger ...

tannenbaum
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Warum

braucht die Mama für die 500 Meter zum Kindergarten ein E Auto um 40.000€ ?

melahide
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Warum

Braucht sie dafür einen 40.000 Allrad-SUV ?

tannenbaum
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Um

ihr Kind 500 Meter zum Kindergarten anzuliefern, genügt der Mama auch ein Lastenfahrrad!

melahide
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Mir schon

aber da ich quasi direkt neben einer Schule und einem Kindergarten wohne und viele Mütter (und Väter) seit Jahren die Straße mit ihren SUVs versperren (beidseitig 2. Reihe „ich bring ja nur schnell mein Kind rein) .. reicht das vielen scheinbar nicht ...

Carlo62
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Melahilde,

Dir ist auch kein Klischee zu blöde um Dein faible für die Akkus mit Rädern schönzureden.

scionescio
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„ Für Menschen mit Geduld und Ruhe ist das ein wunderbares Auto für den urbanen Bereich.“

So kann man auch umschreiben, dass man im Winter mit diesem Auto die Stadt wohl besser nicht verlässt und sich schon gar nicht auf eine Autobahn begibt, um nicht zum schleichenden Hindernis für LKWs zu werden - dafür 40.000€ zu verlangen ist schon sehr mutig!

melahide
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Werden

Sie eigentlich von der Öl-Lobby bezahlt? Ich mein ja nur, weil jedes Mal wenn ein Artikel zum Thema „E-Auto“ publiziert wird schreiben Sie einen hasserfüllten Kommentar, zumeist faktenbefreit und sinnfrei. So viel Hass auf eine Technologie kann ein privater Mensch ja gar nicht erzeugen? Noch dazu da E-Autos nur 5 % des weltweiten Akku-Verbrauchs inne haben. Die restlichen 95 % entfallen auf Smartphones, Laptops, E-Bikes, sonstige Geräte... Batterien sind ja eigentlich auch „nur“ Akkus, vereinfacht gesagt ....

Was hat ihnen das E-Auto getan das ihnen der Laptop nicht tut?