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Im Test Wie sich das Wasserstoffauto Hyundai Nexo fährt

Wasserstoff und Brennstoffzelle werden das batteriebetriebene E-Auto konkurrenzieren - wird behauptet. Wir sind eines der ersten Modelle gefahren: Hyundais Nexo.

Der Hyundai Nexo im Test © OLIVER WOLF
 

Neulich, an einer der wenigen Wasserstoff-Tankstellen in Südösterreich: „Ich halte mir einmal die Ohren zu, bevor das Auto explodiert“, sagt ein Beobachter, der sich an einem Bier festhält und grinst. Ein Lustiger halt. Aber auch ihm kann man erklären: Der Wasserstoff befindet sich in crashsicheren Behältern, die auch Feuer- und Schusstests ausgehalten haben sollen. Der Nexo hat außerdem die vollen fünf Sterne beim Crashtest geholt und die Hindenburg ist längst Geschichte. Denn Wasserstoff und Brennstoffzelle gelten als alternativer Antrieb der Zukunft. Mit dem Potenzial, dem E-Auto bei Nutzfahrzeugen oder bei Langstreckenfahrten mit einem Pkw klar überlegen zu sein.

Kommentare (8)

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fwf
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Einseitig

Die Autos sind abgasfrei - so weit,so gut. Aber woher kommt die Energie für die Produktion des Wasserstoffs ? Aus der Steckdose ?
Die dafür aufzuwendende Strommenge wird wohl aus erneuerbaren Quellen nicht herstellbar sein. Teufelskreis !

Carlo62
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Der Strom für die BEV...

...kommt ja auch aus der Steckdose 😂
Aber im Ernst: Mit elektrischer Energie aus PV-Anlagen Wasserstoff zu erzeugen ist doch DIE Lösung für das Speichern von Energie!

CuiBono
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So irgendwie

erinnert mich die "Hype" um die E-Batterien Autos an die Energiesparlampen - die aus der mit Gewalt durchgeboxten ersten Generation, die mit dem hochgiftigen Quecksilber.

LED war damals schon serienreif, trotzdem wurden die Quecksilbergiftler legistisch in den Markt gepresst.

E-Batterie Autos können nur eine relativ kleine Nische bedienen. Als Klein-PKW auf Kurzstrecken bzw. in Leistungssparvariante für Mittelstrecken. Alles andere ist mit den derzeitigen Akkusystemen - und wirklich bahnbrechend anderes ist nicht in Sicht - nicht machbar.

Langstrecke, Bus und Schwerverkehr, Baumaschinen und Sondervehikel - dafür muss und wird die Wasserstoff-Brennstoffzelle kommen.
Eine ausgereifte und jederzeit einsetzbare Technologie.
Sofern man nur will.

Es ist vollkommen unverständlich, wie einseitig die europäische und lokale Politik hier agiert. Mit mangelndem Wissen und Möglichkeiten hat das nix zu tun.
Umso mehr mit dreckigem Lobbyismus pur.

Nochmals im Klartext - es sind "unsere" Politiker, die für diese Fehlentwicklung die Verantwortung tragen.

tom2
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@cui

Das ganze wird noch spannender wenn man bedenkt , dass man an der TU-Graz bereits (ich denke) 2004 zusammen mit der OMV eine Wasserstofftankstelle eröffnete, bereits zuvor an der Brennstoffzelle forschte und BMW damals auch einen fertig entwickelten thermischen Wasserstoff Motor hatte und für Testzwecke zur Verfügung stellte. Das wäre eigentlich auch die perfekte Brückenlösung für die Deutsche Autoindustrie gewesen. Es scheint das alles wurde irgendwie abgewürgt... Hier hat man in Europa definitiv 10 Jahre Technologievorsprung leichtfertig verschenkt.

Ich denke die Zukunft wird aber nicht rein H2 sein sondern ein Mix aus kleiner Batterie (daheim bzw. überall aufladbar) mit ~150km Reichweite und H2 Brennstoffzelle für Mittel- und Langstrecken. Mit dem Mix kann man sich dann auch ein dichtes und teures H2 Tankstellennetz sparen -in Städten und an Autobahnen würde reichen.

Redridinghood
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die Zukunft welche die Regierung nicht fördet

keine Tankstellen, aber wichtig die Elektromobilität fördern!

scionescio
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In Deutschland wird alle 2 Wochen eine Wasserstofftankstelle eröffnet ...

... und Kalifornien fördert Wasserstoff mit Milliarden - aber bei uns werden Dank einer gut funktionierenden Lobby Milliarden an Steuermitteln in eine Übergangstechnologie verschwendet, damit ein paar Schmarotzer toll beschleunigen können und sich die Energiewirtschaft irgendwann einmal eine goldene Nase verdient - bis dahin werden halt die Strompreise für alle erhöht.
Und für den Sondermüll Akku finden wir irgendwann schon noch eine Lösung ... vielleicht!

rand
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Elektro

ist eine Sackgasse. Die Zukunft gehört dem Wasserstoff.

scionescio
1
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Nicht der Elektromotor ist eine Sackgasse, sondern der Akku als Energiespeicher und die dazu notwendige Infrastruktur zum Laden ist eine Sackgasse!

Wasserstoff erzeugt in einer Brennstoffzelle den notwendigen Strom für einen Elektromotor und dient als gut geeigneter und leicht verteilbarer Energiespeicher, wenn gerade ein Stromüberschuss besteht.