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Im TestDer Suzuki Swift Sport ist Running Sushi auf Rädern

Der 140-PS-Ableger des Suzuki Swift sorgt für die tägliche Dosis Sport.

Der Suzuki Swift Sport © Oliver Wolf
 

In Zeiten scheinbar unbegrenzter technischer Möglichkeiten gibt es ein neues Indiz, um auf die Schnelle ein rundum gelungenes Auto zu entlarven. Und zwar, wenn man keinen Firlefanz wie Tasten für diverse Fahrmodi und zahllose andere Einstellungsmöglichkeiten im Cockpit antrifft. Im Suzuki Swift Sport wird man da nicht fündig. Und trotzdem fehlt ihm nichts.

Vielmehr ist der kecke Kleinwagen quasi automobiles Running Sushi – leichte Kost mit nur 970 Kilogramm. Aber ganz sicher kein Leichtgewicht, wenn es um den Fahrspaß geht.

Modellvorstellung: Suzuki Swift

Suzuki legt den neuen Swift auf. Das Erfolgsmodell präsentiert sich damit in seiner mittlerweile sechsten Generation. Mit 3,84 Metern Länge, 1,73 Metern Breite und 1,48 Metern Höhe ist der neue Swift dabei 10 Millimeter kürzer, 30 flacher und 40 breiter als sein Vorgänger.

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Scheinwerfer und Positionsleuchten im neuen, freundlichen Gesicht sind in LED-Technik ausgeführt. Die Markteinführung des neuen Swift ist für Mai 2017 geplant.

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Durch die abgesenkte Sitzposition konnten die Japaner zusätzliche Kopffreiheit besonders für hinten sitzende Passagiere gewinnen. Der Kofferaum bietet mit einem Maximalwert von 265 Litern 25 mehr als der Vorgänger.

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Die Kunden haben die Wahl zwischen zwei Benzinern: Der Vierzylinder hat 1,2 Liter Hubraum und leistet 90 PS, der 1-Liter ist turbogeladen und wirft 111 PS in die Waagschale. Das Dreizylinder-Triebwerk kommt mit einem  Durchschnittsverbrauch von 4,6 Litern daher. Dass das Fahrzeuggewicht um 120 Kilogramm auf 915 – inklusive Fahrer! – reduziert wurde, trägt sein Scherflein dazu bei.

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Beide Motorvarianten sind mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe erhältlich, für den Turbo-Motor steht zusätzlich eine 6-Sufen-Automatik zur Verfügung. Und weil es die Spezialität des Hauses ist, kommt der Suzuki in Verbindung mit dem 1,2-Liter auch mit Allrad.

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Weiterhin wird Suzuki den neuen Swift auch mit Mild-Hybrid-System anbieten, in diesem Modell erstmals in Verbindung mit dem 1-Liter. Das System unterstützt den Verbrennungsmotor beim Anfahren und Beschleunigen und nutzt dafür beim Bremsen zurückgewonnene elektrische Energie, was gleichzeitig zu einem geringeren Verbrauch führt.

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Im Innenraum wartet der Kleinwagen unter anderem mit einem 4,2-Zoll-Farb-Display, einem bluetoothkompatiblen Infotainmentsystem zur Smartphone-Einbindung mit 7-Zoll-Touchscreen und Apple CarPlay und Android Auto auf, um die Smartphone-Einbindung zu gewährleisten.

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Darüber hinaus haben die Japaner dem Swift eine Reihe von Assistenzsystemen spendiert, die auf Basis eines Kamera- und Lasersystems sowie eines Radars funktionieren: Die aktive Bremsunterstützung erkennt Hindernisse vor dem Fahrzeug und warnt den Fahrer optisch sowie akustisch vor einer möglichen Kollision. Reagiert der Fahrer nicht, leitet der Swift automatisch eine Notbremsung ein. Mithilfe des adaptiven Tempomaten lässt sich über einen Radar-Abstandsmesser während der Fahrt konstant ein vom Fahrer gewählter Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen einhalten.

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Die Müdigkeitserkennung warnt den Fahrer ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h, wenn Anzeichen von unsicherem oder unaufmerksamem Fahren wahrgenommen werden. Verlässt der Fahrer ungewollt die Spur, schreitet das Spurhaltewarnsystem ein und meldet sich durch optische Signale sowie Vibrationen am Lenkrad. Für die richtige Sicht unter allen Bedingungen sorgt der Fernlichtassistent, der ab einer Geschwindigkeit von 40 km/h automatisch je nach Umgebung zwischen Abblend- und Fernlicht wechselt.

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Diesen Part übernimmt der kregle Turbobenziner mit 1,4 Litern Hubraum, der 140 abrufbereite Pferdestärken an den Leinen führt. Die genügen, um einen in die rot gesteppten Sportsitze zu drücken, wenn einen der Gasfuß juckt. Nur der Spruch des Motors, der dürfte das kerniger untermalen.

Suzuki Swift Sport

Preise. Ab 21.990 Euro.
Motor. Vierzylinder-Turbobenziner, 1373 ccm, 140 PS, 5,6 l/100 km, 125 g CO2/km.
Fahrleistungen. 0-100 km/h in 8,1 Sekunden, 210 km/h Höchstgeschwindigkeit.
Maße. 3890/1735/1480 mm L/B/H, 265-947 l Laderaum.

Ganz besonders gut schlägt sich die Taschenrakete im Kurvigen, Lenkung und Getriebe spielen einem regelrecht in die Hände. Dass er nicht beinhart auf Rundenzeiten getrimmt ist, legen wir ihm nicht als Nachteil aus – vielmehr behandelt er unsere Bandscheiben mit dem gehörigen Respekt.

Manch einer mag enttäuscht sein, dass der Swift Sport keinen Allrad hat, was bei Suzuki ja die Spezialität des Hauses ist. Aber das drückt nur auf Gewicht und Verbrauch.

Kommentare (1)

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duerni
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Lesenswert?

Turbobenziner ... 140 PS, 5,6 l/100 km, 125 g CO2/km

Und 210 km/h Höchstgeschwindigkeit. Genau das braucht...… wer?
Jetzt ist Vorsicht geboten, wenn es um Verbrauchszahlen geht, denn ob
nach NEFZ oder der neuen WLTP Methode gemessen wird macht - laut ÖAMTC -rund 20% Mehrverbrauch aus.

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