Neue MobilitätSoll ich mir überhaupt noch ein Auto mit Verbrennungsmotor kaufen?

Steht der Verbrenner tatsächlich schon vor dem Aus? Hat das E-Auto gewonnen? Diese Fragen werden wie Glaubenskämpfe aufgeladen. Zeit für eine entkrampfte Einordnung mit dem AVL-Experten Jens Poggenburg, der neue Perspektiven in die Diskussion bringt. Und für Technologieoffenheit plädiert.

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Die Verunsicherung unter potenziellen Autokäufern ist greifbar. Das Aus des Verbrennungsmotors noch im Laufe dieses Jahrzehnts, drohende Fahrverbote für Verbrenner-Fahrzeuge in Städten, Technologiewandel – die Schlagzeilen hören gar nicht auf. Soll man sich überhaupt noch ein Auto mit Verbrennungsmotor kaufen?

Kommentare (50)
Carlo62
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Das heißt also:

Ein BEV als Zweitwagen. Sehr resourcenschonend! 🙈

petera
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Nein wir haben nur Das Eine

Der Rest wird mit Fahrrad und Zug erledigt bzw. Leihauto, was aber vielleicht 5x/Jahr vorkommt.

peso
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petera

also wenn Sie schon der Ölindustrie alle Schuld geben wollen, dann sollten Sie aber schon auch wissen, dass wir ohne deren Tun (weil Sie ja denen die Schuld geben) noch immer im 18. Jahrhundert leben würden und wir hätten auch keine E-Autos, denn die Erzeugung passiert noch immer auf Basis von Ölprodukten. Ungeachtet dessen, sollten Sie auch überdenken, was es bedeutet, Akkus zu erzeugen. Wie die Kobalt- und Lithiumgewinnung aussieht, wieviel Wasser dafür verbraucht (und nicht nur verschwendet, sondern auch wirklich unbrauchbar verloren wird oder wieviel Kinderarbeit in diesen Ländern notwendig ist, um Ihr Auto überhaupt zu erzeugen und fahrtüchtig zu halten. Ich sage nicht, dass E-Autos schlecht sind, aber die Lösung für Verbrennungsmotoren sind sie mit Sicherheit auch nicht, sie sind nur sehr gut für Rechnungen am Blatt Papier und für die Monopol-Staatsbetriebe ......Stromversorger wollte ich schreiben

petera
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Ich glaube auch nicht, dass das e-auto

Die Lösung für den Klimawandel ist, aber das Verbrennermonopol wurde aufgebrochen und nun kann Neues gedacht werden (viele Neue Anbieter, selbstfahrende Kfz...) .

Die beste Lösung ist Energiesparen, d. h. zu Fuß, mit dem Rad oder öffentlicher Verkehr wo immer möglich.

Leider ist die Auto für die Masse eine heilige Kuh, und daher macht der Wandel zum E-Auto als Zwischenschritt schon halbwegs Sinn.

masles
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Wohin geht die Reise?

Abgesehen von den bekannten Problemen bei E-Autos zB Reichweite, Infrastruktur usw. stellt sich die Frage woher und wohin mit den Akkus?? Im Moment noch viel zu schwer, und extrem umweltschädlich in der Produktion und Entsorgung.

steinmhe
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Elektromobilität

Derzeit wird massiv am Ausbau des öffentlichen Verkehrs gearbeitet. Aufgrund der mangelhaften Auslastung des ÖV ist der Energieverbrauch dieses Systems enorm. Um dieses System in Zeiten der Energieknappheit zu erhalten, gibt es schon Bestrebungen, sowohl Elektromobilität als auch den Verbrennungsmotor auf das Abstellgleis zu schieben. Da die Ausbaupläne der regenerativen Energie in Österreich eher bescheiden sind, wird wenig regenerative Energie für die Elektromobilität vorhanden sein.

Pablo63
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Energiewende geht gleichzeitig mit Mobilitätswende!

Einfach die politische Papiere unserer Bundes- und Europaregierung lesen.

SeCCi
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wenn

die mehrheit der laternenparker und (als bsp) die terrassenhaussiedlung mit iheren 531 wohneinheiten problem laden können reden wir bitte weiter.
aktuell schaffen die energieversorger (auf anfrage) EINEwallbox bei einer wohnanlage (bj anfang 2000) mit ~40 wohneinheiten - so wirds nicht die lösung...

SeCCi
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edit

*problemlos

gehtso
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dass sich der Verbrenner

bei einem (miserablen) Wirkungsgrad von knapp 39% überhaupt so lange halten konnte, ist an und für sich schon ein Irrsinn. Wir hätten schon viel früher in andere Technologien investieren müssen. Bei einem weltweiten Verbrauch von ca. 90 Mio Barrel Öl, davon ca. 40 % im Verkehr, kann man sich ausrechnen, wieviel Tonnen Öl jeden Tag sinnlos über den Auspuff in die Umwelt abgegeben werden.

Politisch_Unkorrekter
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leider

blieb vom Verbrenner der Akku als "E-Tank" (die Unabhängigkeitsillusion wurde behalten), statt dass der Strom mit höherem Wirkungsgrad direkt in den E-Motor fährt.

RonaldMessics
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@gehtso

Exakt. Fossile Brennstoffe hatten jene Firmen vertreten, deren Einfluss in der Politik am Besten war. Autokonzern betrieben den Rest. Unsere Enkelkindet werden es ausbaden.

steinmhe
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Strom

Österreich erzeugt 60% des Stroms aus alternativen Energien. 40% werden aus Erdgas, Kohle- und Atomstrom importiert. Für jedes Elektroauto wird Strom importiert oder in Österreich aus Erdgas mit Wirkungsgraden im Schnitt um die 40% erzeugt!

steinmhe
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Strom

Österreich erzeugt 60% des Stroms aus alternativen Energien. 40% werden aus Erdgas, Kohle- und Atomstrom importiert. Für jedes Elektroauto wird Strom importiert oder in Österreich aus Erdgas mit Wirkungsgraden im Schnitt um die 40% erzeugt!

beobachter2014
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Wie und woher?

Wie sollen die vielen "Straßenparker" in den Städten ..... ihre Elektroautos aufladen? Woher kommen die Rohstoffe für die Batterien? Wie werden alte Batterien entsorgt? Und woher soll der Strom kommen, wenn jedes Wasserkraftwerk verhindert wird sowie jedes Windrad...
Da da do viele Fragen offen sind finde ich die staatlichen Förderungen für die E-Autos und die Steuernachlässe einfach ungerecht ..

AlbertP
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Steuernachlässe finde ich noch

In Ordnung. Aber, dass Leute die sich einen Tesla oder ähnlich teures Vehikel kaufen können auch noch eine Kaufförderung bekommen, finde ich befremdlich.

petera
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Die Diesel weiterhin mit niedrigeren

Steuern zu fördern ist sicher die schlechtere Lösung.

Ich bin der Meinung, dass durch das "Aufbrechen" der Vormacht der der Verbrenner endlich Bewegung in alternative Energien und Antriebe kommt.

Für viele der oben genannten Herausforderungen werden in der Wissen- und Wirtschaft Lösungen gefunden werden.

Horstreinhard
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Die Steuern auf Diesel sind nicht niedrig

Benzin wird derzeit mit ca. € 0,09 höher besteuert als Diesel.

1804591reit
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Viel zu niedrig

Steuern auf Benzin und Diesel müssen mindestens 5 mal so hoch angesetzt werden wie bisher und mit diesem gewonnenen Geld die Entwicklung von alternativen Antrieben mit einem Wirkungsgrad von mindestens 70%
gefördert werden.

petera
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Wenn ich zuhause eine Lademöglichkeit haben ...

... würde ich keinen Verbrenner mehr kaufen. Inzwischen sind gebrauchte Elektroautos mit vernünftiger Reichweite erschwinglich.

Ich habe selbst ein Elektroauto und es macht wirklich Spass und sofern die Batterie nicht den Geist aufgibt sind die Betriebskosten minimal (€ 170 pro Jahr Versicherung/Steuer und praktisch keine Verschleißteile).

haraldk1969
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Sie vergessen

aber das nach spätesten 4-5 Jahren der Akku defekt ist , und dann teuer entsorgt werden muß , und sie wieder ein neues umweltschädliches kaufen müssen, und ihr altes nichts mehr wert ist , und sie für die Umwelt nichts getan haben

1804591reit
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Petera hat recht

Fahre seit 5 Jahren ein e Auto, gebraucht gekauft, sehr geringe Betriebskosten, beladen mit eigenem Sonnenstrom und zuletzt noch viel angenehmer zu fahren wie ein Verbrenner.

melahide
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Das es

ein Glaubenskampf ist sieht man hier im KZ-Forum jeden Tag. Grundsätzlich müsste sich das Mobilitätsverhalten ändern. Jeder Verkehr/Transport schädigt die Umwelt.

Stratusin
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Über Verbrenner braucht man nicht mehr nachdenken.

Das wäre als würde man an das unendliche Leben glauben. Erdöl ist sehr bald endlich. Einzige Alternative ist momentan das Batterieauto. Vielleicht kommt noch was. Aber leider ist noch nichts besseres verfügbar.

melahide
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Ja

Hab selbst seit 3 Jahren ein E-Auto. Ist für mein Fahrprofil passend, laden kann ich auch daheim. Passt also.

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