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Range Rover EvoqueIm Geheimdienst Ihrer Majestät

Mehr Technik, mehr Design, mehr Sicherheit. Nur bei den Gelände-Eigenschaften vertraut er weiterhin auf traditionelle Werte.

Nicht ­täuschen lassen: Trotz schicker Optik kann der ­Evoque im ­Gelände mit echten Raubeinen mithalten © Oliver Wolf
 

Ob der Ur-Rangie stolz auf sein Enkerl ist? Wir sind uns ziemlich sicher, schließlich ebnete der erste Range Rover von 1970 den SUV ja erst den Weg, indem er sich sowohl auf als auch neben der Straße keine Schwächen leistete. Der ­Evoque greift den Weg seines Opas auf und fügt noch eine gehörige Portion Noblesse hinzu. Messerscharf gezeichnete Linien, eine dynamische Form – gepaart mit traditionell hochkarätiger Kraxeltauglichkeit – das gab es noch nie. Was soll man da noch verbessern? Zum Glück gibt es eine große Familie, die immer gern hilft.

Evoque-Details: ­aufgeräumtes Armaturen­brett mit zwei großen Touchscreens Foto © Oliver Wolf

So schaute sich die Neuauflage viel beim größeren Bruder Velar ab. Das Design wirkt noch mehr wie aus einem Guss, die Radkästen spannen ein wenig mehr die Muskeln an, um bis zu 21 Zoll großen Rädern genug Platz zu ­bieten. Für den unwiderstehlichen Blick sorgen LED-Scheinwerfer, und damit der Fahrer bei so viel Schönheit nicht leiden muss, wurde die Schulterlinie um 20 Millimeter abgesenkt, was die Übersicht deutlich verbessert.
Foto © Oliver Wolf

Der Innenraum setzt die neue Formensprache fort und glänzt mit mehreren Displays. Ein 12,3 Zoll großes dient als Kombi-­Instrument, ein zehn Zoll großer Touchscreen kümmert sich um alle Belange in Sachen Infotainment. Und ein 9,5 Zoll großes ­Exemplar nimmt Rolle und Position des Innenspiegels ein. Die Kamera dazu sitzt in der Antenne auf dem Dach.

Technik im Blick

Niedrigster CO2-Wert: 143 g/km
Geringster Verbrauch: 5,4 Liter Diesel
Kofferraumvolumen: 472 bis 1383 Liter
Abmessungen: 4371/1996/1649 mm L/B/H
Motoren: 3 Diesel mit 150 bis 240 PS, 3 Benziner mit 200 bis 300 PS


Die zwei Zentimeter mehr Radstand kommen vor allem den Fondpassagieren zugute, die sich nun über spürbar mehr Kniefreiheit freuen dürfen. Zudem wuchs der Kofferraum dank um 20 Zentimeter größerer Innenbreite auf stattliche 591 Liter.
Foto © Oliver Wolf

Wirklich spannend wird es aber bei der Elektronik: „Smart Settings“ nennt sich eine Form künstlicher Intelligenz, die den einzelnen verbauten Systemen die Vorlieben des Fahrers ein­trichtert. Je nachdem, wessen Smartphone erkannt wird, bereitet der Algorithmus die Position von Lenkrad und Sitz, Temperatur, Sitzheizung und eventuell den Radiosender vor und kann sogar unterscheiden, wann und zu welcher Tageszeit der Fahrer etwa die Massagefunktion benutzt oder welche Person anruft. Ziemlich futuristisch, oder?

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