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Cupra AtecaDer geräumige Sportplatz

Viel Platz, viel Leistung, viel Vergnügen. Diese Kombination macht den feurigen Spanier zu einem ganz besonderen Premierenstück.

Cupra Ateca bedeutet: die praktischen Vorzüge eines Kompakt-SUV, kombiniert mit Sportwagen-Leistung © Oliver Wolf
 

Es ist eine Frage, mit der sich Heerscharen von Marketingspezialisten und Agenturen beschäftigen: Wie führt man eine neue Marke in den Weltmarkt ein? Und nicht irgendeine bitte schön, sondern eine, die besonders sportliche Fahrzeuge lancieren will. Seats flotte Tochter Cupra hatte eine ideale Idee: kein Supersportler, kein Roadster – nein, ein Kompakt-SUV soll es werden.

Wer sich jetzt vor lauter Verwunderung am Hinterkopf kratzt – Seat hätte es nicht besser erwischen können, als für die Submarke Cupra den Ateca als Zeremonienmeister auszusuchen. Denn erstens hat es ein Sport-SUV in dieser Dimension bis jetzt noch nicht gegeben. Und zum anderen passt die Allzweck-Kombination aus geräumigem Innenraum, großstadttauglichen Abmessungen und sportlicher Motorisierung einfach perfekt zu den smarten Spaniern.

Foto © Oliver Wolf
Was versteckt sich also hinter dem zackig geformten Markenzeichen? Das Beste, was der große Konzernbaukasten derzeit hergibt. Herzstück ist der Zwei-Liter-Vier-Zylinder-Benziner in maximaler Ausbaustufe mit 300 PS, die aber alles andere als nervös oder hektisch ans Werk gehen. Die Abstimmung ist dermaßen souverän, dass bereits bei 2000 Umdrehungen das maximale Drehmoment von 400 Newtonmetern anliegt und bis 5200 Umdrehungen keine Anstalten macht, abzubauen.

Wirklich genial wird dieses Kraftpaket aber erst dank seiner kongenialen Partner. Zum einen dem Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Schaltstufen, das die Gänge wesentlich schneller wechselt, als man es selbst könnte. Und zum anderen natürlich dem permanenten Allradantrieb, der im Falle eines Traktionsverlusts an der Vorderachse die überschüssige Motorleistung an die Hinterräder schickt. Somit ist nicht nur nach lediglich 5,2 Sekunden die 100-km/h-Marke durchbrochen.

Foto © Oliver Wolf
Da die zweite Antriebsachse nur im Bedarfsfall zugeschaltet wird, bleibt die Verlustleistung angenehm niedrig, was sich in einem ebenso sportlichen Verbrauch auswirkt. 7,4 Liter Benzin sind ­mindestens genauso vernünftig wie der gesamte Rest: Mit 4,34 Meter Länge baut der Ateca knapp 20 Zentimeter kürzer als der VW Tiguan, mit dem er sich nahezu die komplette Technik teilt. Das heißt aber nicht, dass man beim Platzangebot Kompromisse eingehen muss. So fasst der Familiensportler 485 Liter Gepäck bei voller Bestuhlung – was angesichts des platzraubenden Allrads ein stolzer Wert ist.

Vom kompakten Leon stammt neben typischen Design­elementen auch die clevere Ergonomie mit dem zen­tral auf dem Armaturenbrett positionierten Touchscreen, der viele Funktionen übersichtlich zusammenfasst. Und etwas weiter unten, in der Mittelkonsole, ist es sogar möglich, sein Smartphone induktiv aufzuladen. Und Assistenzsysteme? Gibt es jede Menge, zum Beispiel Rückfahrkamera, Abstandsregeltempomat und natürlich auch ein Spurhalte- sowie Parklenkassistent. Zudem gewährt Seat dem Ateca sogar fünf Jahre Neuwagengarantie. So viel Dynamik muss Vernunft und Sicherheit ja nicht ausschließen. Schon gar nicht bei einem Zeremo­nienmeister.

Technik im Blick:

Niedrigster CO2-Wert: 168 g/km
Geringster Verbrauch: 7,4 Liter Benzin
Kofferraumvolumen: 510 bis 1604 Liter
Abmessungen: 4376/1841/1601 mm L/B/H
Motoren: 1 Benziner mit 300 PS