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Welt der SUVReichtum Reichweite

KIA E-NIRO. Der schicke Crossover zeigt, dass Stromantrieb perfekt zu dieser Klasse passt und voll alltagstauglich ist.

© oliver wolf foto gmbh
 

Was soll man über den Niro noch Worte verlieren?Der kleine Kia stellt eine allgemein verträgliche Mischung aus Kompaktkombi und klassischem SUV (ja, mittlerweile gibt es diese Gattung) dar, baut nicht zu hoch, aber auch alles andere als niedrig. Bietet vier Erwachsenen großzügig Platz, fasst knapp mehr als 450 Liter an Gepäck und schafft es dank 4,4 Meter Länge auch durch den Großstadtverkehr zu schlüpfen wie ein Aal. Das trifft auf den e-Niro sogar gleich doppelt zu, denn elektrisiert legt der Alleskönner noch ein Scherflein nach.

Mit 64 kWh fasst der flach im Fahrzeugboden verbaute Akku genügend Ampere, damit der Kia 450 Kilometer weit kommt, und zwar nach dem realistischeren WLTP-Zyklus berechnet. Vorbei also die Ausreden mit den geringen Reichweiten und den langen Ladezeiten. An einer Schnellladesäule kann nämlich genügend Energie in nur 54 Minuten nachgezapft werden, sodass der Stromspeicher wieder zu 80 Prozent befüllt ist. Zu schaffen in einer ausgedehnten Mittagspause. Wie clever das System ist, zeigen schlaue Detaillösungen: etwa die einstellbare Rekuperationsstärke. Über die Wippen hinterm Lenkrad lässt sie sich permanent variieren. Und falls gar keine Möglichkeit zum Tanken in der Nähe ist – einer der Fahrmodi heißt Eco plus. Derart konfiguriert, ist der Kia so sparsam wie möglich unterwegs.

Technik im Blick

Reichweite: 455 km
Geringster Verbrauch: 14,9 kWh
Kofferraumvolumen: 451 bis 1405 Liter
Abmessungen: 4375/1805/1560 mm L/B/H
Motoren: 1 E-Motor mit 136 oder 204 PS


Und weil der e-Niro ja etwas Besonderes ist, haben die ­Designer dem cleveren Kerlchen ein paar optische Highlights verpasst. Der Kühlergrill wurde ersetzt durch eine in Wagenfarbe lackierte Blende, hinter der die Steckdosen (für 220V- und Typ-2-Ladekabel) versteckt sind. Die Lufteinlässe im Stoßfänger nahmen auch andere Formen an und sind umrahmt von türkisen Leisten – egal, in welchem Farbton der Niro daherkommt. Wichtiger natürlich: die Änderungen im Innenraum. Anstelle eines Schalthebels thront ein Drehregler für die Fahrstufen auf der frei schwebenden Mittelkonsole. Davor gibt es mehr Platz für Kleinkram und sogar ein Fach für induktives Handyladen.
Foto © oliver wolf foto gmbh

Ach ja: Um genügend Fahrspaß muss man sich keine Sorgen machen. 204 PS, stämmige 396 Newtonmeter Drehmoment und Torque-Vectoring zeigen, dass dieses SUV nicht nur praktisch, sparsam, umweltfreundlich, sondern auch noch sportlich ist. Und sicher ist er natürlich auch. Dafür sorgen neben einem Spurwechselassistenten auch ein Notbremsassistent sowie ein Abstands­regeltempomat.
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