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Welt der SUVVolle Kante!

SUZUKI JIMNY. Die Optik cool, die Gelände­tauglichkeit ­legendär – der Rest jedoch ist beim kleinen Kult-Japaner moderner und schicker denn je.

Einzigartig: seitlich angeschlagene Heckklappe, Hebel für Untersetzung auf dem Mitteltunnel © oliver wolf foto gmbh
 

Natürlich könnte man jetzt sagen, dass der Jimny ja doch eher ein Geländewagen ist. Schließlich verfügt er nach wie vor über einen robusten Leiterrahmen und eine hintere Starr­achse. Doch andererseits ist es ja gerade die Vielseitigkeit, die dieses Segment auszeichnet – und wo steht geschrieben, dass ein echtes SUV nicht auch echte Offroad-Talente haben darf? Und gerade sein uriges Design bietet das, was man definitiv nicht konstruieren kann: Kultpotenzial.

Selten zuvor waren Ecken, Kanten und gerade Flächen so sympathisch wie bei diesem 3,65 Meter kurzen Allradler. ­Geblieben ist das freundliche Gesicht mit den zwei Rundscheinwerfern und im Innenraum ist Suzuki sogar noch ­einen Schritt weitergegangen – oder ­besser zurück. Die zwei rot hinterlegten Rundinstrumente zitieren nämlich den Urahn SJ 410. Was noch dazu kommt: Diese Formgebung garantiert ein Maximum an Raumökonomie. Im Nu ist die Rücksitzbank vom Kofferraum aus umgelegt und schon ergibt sich eine riesige Staufläche, die dank der ­seitlich angeschlagenen Heckklappe (und des außen montierten Reserve­rads, das somit ­keinen Platz im Innenraum ­wegknabbert) ruckzuck befüllt werden kann.

Technik im Blick

Niedrigster CO2-Wert: 154 g/km
Geringster Verbrauch: 6,8 Liter Benzin
Kofferraumvolumen: 377 bis 1042 Liter
Abmessungen: 3645/1645/1725 mm L/B/H
Motoren: 1 Benziner mit 102 PS
Allrad serienmäßig.


Doch keine Sorge, rein technisch ist der Jimny voll und ganz auf der Höhe der Zeit. Der ­eingangs erwähnte neu ­kon­struierte Leiterrahmen sorgt für viel Stabilität auch bei Schräg­lagen, die robuste Starr­achse ­erlaubt ein Höchstmaß an ­Verschränkung, und da der ­Kleine nur 1090 Kilogramm auf die Waage bringt, machen wir uns um gute Kraxel- und ­Wühleigenschaften überhaupt keine Sorgen.

Foto © oliver wolf foto gmbh

Denn abgesehen von einem kräftigen 1500er-Benziner mit 102 PS sorgt vor allem der ­sophistische Allrad für ein ­Vorankommen unter allen ­Bedingungen. Per Hebel kann man wählen, ob man rein mit Heckantrieb oder mit allen vieren fahren möchte. Und sollte das nicht reichen, steht für wirklich schwere Etappen eine Geländeuntersetzung zur Verfügung.
Foto © oliver wolf foto gmbh

Aber keine Sorge, die Tricks der Neuzeit hat der Jimny natürlich auch drauf. So gibt es neben einer Verkehrszeichenerkennung auch einen Fernlichtassistenten und einen Müdigkeitswarner.