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Welt der SUVStilbruch mit Stil

TOYOTA RAV4. Als Begründer ­seiner Liga muss der Japaner in jüngster Fassung noch eines drauflegen. Dies tut er aber nicht nur in den klassischen Disziplinen.

Als der Begründer der SUV-Klasse erfand sich der RAV4 in neuer Auflage wieder einmal neu und verzichtet sogar auf Diesel-Triebwerke © oliver wolf foto gmbh
 

Neue Ideen in der Autowelt werden nicht immer anstandslos akzeptiert, wie uns die Geschichte gelehrt hat. Aber als der RAV4 vor über 20 Jahren auf den Markt kam, bedurfte es keiner langwierigen Erklärungen. Sein Konzept war so einleuchtend und selbsterklärend, dass die erste Generation schon langsam zum Klassiker reift. Ein Fahrverhalten wie ein Pkw, das Platzangebot eines Kombis, dazu die hohe Sitzposition und der Allradantrieb eines Offroaders – alles, was wir heute an den SUV so sehr lieben, bot der Japaner schon zu einer Zeit, als wir gerade einmal Kombis als cool empfanden. Seither ist eine Menge passiert. Der beliebte Japaner wurde immer größer, schwerer, wurde stärker an europäische Vorlieben angepasst. Dieser Wohlstandsbauch war ihm zum Schluss schon ein wenig anzusehen, doch in jüngster Fassung ist damit nun Schluss. Der RAV4 zeigt sich athletisch wie nie und bricht mit einer Tradition, die bis jetzt Grundbedingung für Verkaufserfolge war: kein Diesel mehr! Ja, wirklich, die Hybrid-Pioniere verzichten auf den Selbstzünder komplett, was aber kein Grund ist, traurig zu sein. Sie haben ja wie gesagt die Kraft der zwei Herzen, die es nun erstmals in zwei Varianten gibt.

Technik im Blick

Niedrigster CO2-Wert: 100 g/km
Geringster Verbrauch: 4,4 Liter Benzin
Kofferraumvolumen: 580 bis 1690 Liter
Abmessungen: 4600/1855/1685 mm L/B/H
Motoren: 1 Benziner mit 175 PS, 2 Hybrid mit 218 und 222 PS.
Allrad für einen Motor erhältlich.


Auf Basis der neuen „Toyota New Global Architecture“-Plattform (TNGA) geriet der neue RAV4 mit 4,60 Metern kaum länger als sein Vorgänger. Dank eines um drei Zentimeter längeren Radstands bietet er dennoch mehr Platz für die Passagiere, was man vor allem im Fond sofort bemerkt. Zusätzlich fällt einem sofort auf, dass sich die Japaner bei der Gestaltung des Innenraums mächtig ins Zeug gelegt haben. Alles wirkt modern und gepflegt und optional können die Sitze nun sogar klimatisiert werden. Dem nicht genug, gibt sich das SUV-Original in Sachen Infotainment nicht einfach mit einem Touchscreen, fünf USB-Slots, Apple CarPlay und Android Auto zufrieden. Wer will, kann einen WLAN-Hotspot dazuordern und auch Alexa, der Sprachdienst von Amazon, steht einem helfend zur Seite.

Welt der SUV: TOYOTA RAV4

oliver wolf foto gmbh
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In Sachen Kofferraum lässt der schlaue Toyota auch nichts anbrennen. Mindestens 580 Liter reichen für alle Belange des täglichen Lebens. Und bedarf es wirklich einmal etwas mehr Stauraum, stehen nach dem Umklappen der Rücksitzlehnen stattliche 1690 Liter zur Verfügung.

Ach ja, der Antrieb. Damit wirklich niemand dem Selbstzünder nachweint, gibt es wie gesagt erstmals zwei Hybrid-­Varianten. Jeweils kommt der 175-PS-Benziner zum Einsatz, im Falle der Version mit Front­antrieb ergibt die zusätzliche E-Power eine Systemleistung von 218 PS. Wer zu jener mit Allradantrieb greift, kommt gar auf 222. Wem das aber einfach zu viel Leistung ist – kein Problem, für den bietet Toyota noch einen sparsamen Zwei-Liter-Saugbenziner mit 175 Pferden an.
Foto © oliver wolf foto gmbh

Stichwort Allradantrieb: AWD-i treibt nicht einfach nur alle vier Räder an, sondern verteilt dank Torque-Vectoring die Antriebskraft je nach Bedarf individuell – und wenn es sein muss, gelangen 50 Prozent der Antriebsleistung an die Hinterachse.