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Opel Combo LifeDer verwegene Würfel

Geht es um Laderaum pro Euro, führt an dem Rüsselsheimer Hochdachraumwunder kein Weg vorbei.

Das Cockpit des Combo bietet gute Ergonomie und Fächer sowie Ablagen an allen Ecken und Enden © Oliver Wolf
 

Geht es um effektive Raumausnutzung, macht den Kastenwagen wirklich niemand etwas vor. Und was spricht dagegen, die hohe Kunst der Ökonomie auch für den Pkw-Bau zu nutzen? Genau das hat Opel beim neuen Combo Life gemacht, der in dritter Generation nichts von seinen praktischen Talenten eingebüßt hat.

Um zu kapieren, in welchen Dimensionen hier gedacht wird, reicht schon ein Blick auf die nackten Zahlen: Der kleine Blitz misst nur 4,4 Meter in der Länge, schafft es dank Würfelheck aber, einen Stauraum von 597 bis maximal 2126 Litern zu bieten. Fünf Personen können dennoch überaus bequem da­rin Platz nehmen, und was noch dazukommt: Dank der zwei hinteren Schiebetüren gelingt auch das Ein- und Aussteigen leichter als in praktisch allen herkömmlichen Pkw. Das ist natürlich für Familien ein Hit. Und hier gibt es sogar die Wahlmöglichkeit zwischen einer Fond-Sitzbank und drei hinteren Einzelsitzen, die den Vorteil haben, insgesamt drei Kindersitze aufnehmen zu können.

Stichwort Fondsitze: Damit beim Umlegen auch ja kein Liter des Volumens verloren geht, falten sich diese ganz flach in den Fahrzeugboden. Für das gewisse Extra an Ladelänge lässt sich der Beifahrersitz zudem umlegen, und damit man auch ja nicht riskiert, dass beim Aufmachen der Heckklappe etwas vom schweren Gut hinausfällt, lässt sich zum Schlichten oder Platzieren weiterer Gepäckstücke die Heckscheibe separat öffnen.

Foto © Oliver Wolf

Für alle, die noch mehr Platz benötigen, gibt es eine zweite Version des Combo Life. Diese misst um 35 Zentimeter mehr in der Länge, was den Kofferraum auf beachtliche 850 bis maximal 2693 Liter dehnt. Zudem kann dieser Opel auch mit sieben Sitzen geordert werden.

Es ist jedenfalls unübersehbar, dass der neue Combo auf maximales Platzangebot optimiert wurde. Dazu zählen auch die insgesamt 28 Ablagemöglichkeiten im Innenraum. Die Box in der Mitte der Vordersitze fasst sogar 1,5-Liter-Flaschen, das Armaturenbrett ist mit Fächern gespickt, was nur möglich war, weil der Beifahrer-Airbag ans obere Ende der Windschutzscheibe wanderte. Genau dort trifft er auf eine über die gesamte Breite reichende Konsole für all den Krimskrams, der sonst irgendwo im hinteren Fußraum in der Gegend herumkullern würde.
Foto © Oliver Wolf

Der Baukasten der Franzosen erlaubt es weiters, in Sachen Infotainment aus dem Vollen zu schöpfen. Ein großer Touchscreen sorgt für leichte Bedienung, die durch die Tasten am Lenkrad noch sinnvoll ergänzt wird. Apple CarPlay und An­droid Auto beherrscht das System natürlich ebenso. Assistenzsysteme? Auch hier bietet der Combo genügend Platz für eine reichhaltige Auswahl: Ein Kollisionswarner inklusive Fußgängererkennung ist ebenso an Bord wie ein Spurhalte-Assistent, der Müdigkeitswarner und natürlich der Abstandsregeltempomat, der den eingestellten Abstand zum Vordermann konstant einhält. Und dann gibt es noch eine Einrichtung namens „Flank Guard“: Diese wird beim Rangieren aktiviert und warnt vor nahenden Pfeilern oder Wänden, die im toten Winkel gerne einmal verschwinden können.

Technik im Blick

Preis: Ab 7590 Euro
Niedrigster CO2-Wert: 108 g/km

Geringster Verbrauch: 4,1 Liter Diesel
Kofferraumvolumen: 597/850 bis 2126/2693 Liter

Abmessungen: 4403–4753/1848/1841 mm L/B/H
Motoren: 1 Benziner mit 110 PS, 3 Diesel mit 75 bis 130 PS

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