Marktstart 2022Der Polestar 3 wird ein Elektro-SUV

1, 2 und dann die 3: 2022 bringt Volvos Elektromarke Polestar ihr drittes Modell auf den Markt. Ein großes Elektro-SUV im Format eines XC90.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Der Polestar 3 wird das erste SUV der Marke © POLESTAR
 

Ursprünglich für das Tunen von Volvos bekannt, dann die hauseigene PS-Schmiede und schließlich die Elektromarke des schwedischen Autobauers, der inzwischen dem chinesischen Geely-Konzern gehört: So liest sich die Genese von Polestar im Schnelldurchlauf. Und die lässt in ähnlich flottem Tempo auf den Plug-in-Hybrid 1 und den Elektro-Crossover 2 das erste Elektro-SUV folgen. Der Name ist recht einfach zu erraten: Polestar 3.

Dabei handelt es sich um ein großes SUV im Format des Volvo XC90, das auf einer neuen Plattform stehen wird und 2022 in Serienfertigung gehen soll. Im Gegensatz zu allen bisherigen Modellen von Polestar, die in China vom Band laufen, wird er im Produktionszentrum von Volvo Cars in Ridgeville, South Carolina gebaut. Damit hat man Fabriken in den beiden weltweit größten Einzelmärkten für Elektrofahrzeuge, was sicherlich nicht verkehrt ist.

Showcar: Polestar Precept

Die Studie mit dem Namen Precept (zu deutsch: der Grundsatz) zeigt ganz eindeutig, dass sich Volvos Elektro-Submarke Polestar sich optisch von den konventionellen Modellen der Schweden künftig stärker differenzieren will – und einen Frontalangriff auf Tesla startet.

POLESTAR

3,1 Meter Radstand verleihen dem viertürigen GT eine sehr niedrige Silhouette, die dennoch genügend Platz für Passagiere, Gepäck und den großen Akku des Stromers lässt.

POLESTAR

Weil das Elektro-Coupé keinen klassischen Kühlergrill braucht, wird daraus die sogenannte „Smart Zone“: das Zentrum für Sicherheitssensoren und Fahrerassistenzfunktionen. Hinter einem transparenten Panel sitzen zwei Radarsensoren und eine hochauflösende Kamera. Auf dem Glasdach ist zudem ein LIDAR-Pod montiert.

POLESTAR

Weil jeder Kilometer Reichweite zählt, haben die Designer besonders auf gute Aerodynamik geschaut, was man am Frontflügel in der langen Motorhaube und der scharfen Abrisskante am Heck nachvollziehen kann.

POLESTAR

Deshalb werden auch herkömmliche Seitenspiegel durch Kameras ersetzt, deren Bilder in den Innenraum übertragen werden. Auch der Innenspiegel weicht einem Bildschirm, den eine Weitwinkelkamera am Heck speist. Deshalb hat der Precept keine klassische Heckscheibe.

POLESTAR

Den Innenraum haben die Schweden als Spielwiese für die Erprobung nachhaltiger Materialien genutzt: So bestehen die Innenverkleidungen und Rückenlehnen aus Flachs.

POLESTAR

Die Sitzflächen werden aus recycelten PET-Flaschen gestrickt, die Polster und Kopfstützen aus recyceltem Korkvinyl, während die Teppiche aus recycelten Fischernetzen hergestellt werden.

POLESTAR

Die nächste Generation des Android basierten Infotainmentsystem münzt auf der engen Zusammenarbeit von Polestar mit Google. Ein vergrößerter 15-Zoll-Touchscreen in der Mitte ergänzt das 12,5-Zoll-Fahrerdisplay. Beide sind durch einen beleuchteten Rahmen verbunden, der den gesamten Innenraum umfasst.

POLESTAR

Auffallendes Highlight: Das charakteristische Polestar Emblem schwebt holographisch in einem massiven Stück schwedischen Kristalls zwischen den Kopfstützen der Rücksitze.

POLESTAR
1/9

Noch lassen sich die Schweden bei Design und Technik nicht in die Karten schauen, verraten aber kleine Details: Wie etwa, dass man sich kein herkömmliches SUV oder SUV-Coupé erwarten dürfe, sondern das der Polestar 3 optisch ganz eigene Wegen gehen soll. Und zwar in Richtung der Studie namens Precept, die 2020 vorgestellt wurde. Allradantrieb ist gesetzt, bei den Reichweiten werden 600 Kilometer pro Akkuladung angepeilt.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.