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Marktstart im Sommer 2021Die Mercedes C-Klasse schafft als Plug-in-Hybrid 100 Kilometer elektrisch

Mercedes zieht das Tuch von der neuen C-Klasse. Marktstart für Limousine und Kombi ist im Sommer.

Die neue Mercedes C-Klasse, hier als T-Modell © Daimler AG
 

Vorbei die Zeiten, als die E-Klasse noch der Umsatzgarant schlechthin bei Mercedes in Untertürkheim war. Im letzten Jahrzehnt mauserte sich deren kleine Schwester, die C-Klasse, nämlich zum volumenstärksten Modell mit dem Stern. Grund genug, bei der neuen Auflage vor allem in den Bereichen Komfort und Digitalisierung noch ein kräftiges Scherflein nachzulegen.

Und für Komfort braucht man Platz: Mit einer Länge von 4751 und einer Breite von 1820 Millimetern übertreffen die Limousine und das T-Modell ihre Vorgänger deutlich. Der Radstand wurde um 25 auf 2865 Millimeter gestreckt, wovon Passagier, aber auch das Gepäck profitieren. Mit einem Volumen von 490 bis 1510 Liter ist der Kofferraum des Kombis 30 Liter größer als bisher.

Modellvorstellung: Mercedes C-Klasse

Vorbei die Zeiten, als die E-Klasse noch der Umsatzgarant schlechthin bei Mercedes in Untertürkheim war. Im letzten Jahrzehnt mauserte sich deren kleine Schwester, die C-Klasse, nämlich zum volumenstärksten Modell mit dem Stern. Grund genug, bei der neuen Auflage vor allem in den Bereichen Komfort und Digitalisierung noch ein kräftiges Scherflein nachzulegen.

Daimler AG

Und für Komfort braucht man Platz: Mit einer Länge von 4751 und einer Breite von 1820 Millimetern übertreffen die Limousine und das T-Modell ihre Vorgänger deutlich. Der Radstand wurde um 25 auf 2865 Millimeter gestreckt, wovon Passagier, aber auch das Gepäck profitieren. Mit einem Volumen von 490 bis 1510 Liter ist der Kofferraum des Kombis 30 Liter größer als bisher.

Daimler AG

Wenn man von den AMG-Modellen absieht, bekommt die neue C-Klasse ausschließlich Vierzylinder-Motoren unter die Haube: Sowohl Diesel (200/265 PS) als auch Benziner (170/204/258 PS) erfahren im niedrigen Drehzahlbereich Unterstützung durch einen integrierten Starter-Generator, sind also Mild-Hybride mit 48-Volt-Bordnetz, das Funktionen wie Segeln, Boosten oder Rekuperieren ermöglicht.

Daimler AG

Eine Neun-Gang-Automatik ist generell Serie, selbst kann also in der C-Klasse nicht mehr geschaltet werden. Optional gibt es aber nach wie vor den Allradantrieb 4Matic.

Daimler AG

Nach dem Marktstart im Sommer folgen auch Plug-in-Hybride, die auf den Motoren mit 1,5 und 2 Litern Hubraum aufsetzen. Genaue Daten verraten die Stuttgarter abgesehen vom 25,4-kWh-Akku, der Leistung der E-Maschine von bis zu 95 kW (129 PS) und der rein elektrischen Reichweite von rund 100 Kilometern, die alle Versionen erreichen sollen, noch nicht.

Daimler AG

Und sollte der Stromspeicher leer sein – mit dem optionalen 55-kW-DC-Lader kann er in nur rund 30 Minuten wieder voll aufgeladen werden. Für das Laden am heimischen Wechselstromnetz ist serienmäßig ein 11-kW-Charger für das dreiphasige Laden an der Wallbox verfügbar.

Daimler AG

Im Innenraum sticht sofort die neue Instrumententafel ins Auge. Vor dem Fahrer prangt ein hochauflösender LCD-Bildschirm, in Ausführungen mit 10,25 oder 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale. Der zentrale Touchscreen (9,5 oder 11,9 Zoll) steht hochformatig vor dem Armaturenbrett, was insbesondere für die Navigation deutliche Vorteile bietet. Erstmals in der C-Klasse kommt auch die zweite Generation des Infotainment-Systems MBUX zum Einsatz.

Daimler AG

Ergänzt wird das Panorama der Displays durch ein optionales, farbiges Head-up-Display, das dem Fahrer ein virtuelles Bild einblendet, das in 4,5 Meter Entfernung über der Motorhaube zu schweben scheint.

Daimler AG

Und noch ein Detail gibt es, das die C-vom S geerbt hat: die Hinterachslenkung, die den Wendekreis um 43 Zentimeter verringert. 

Daimler AG

Fast schon Overkill hingegen sind die "Digital Light"-Scheinwerfer, die mit Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln das LED-Licht brechen und ausrichten. Pro Fahrzeug beträgt die Auflösung also über 2,6 Millionen Pixel. Auf Wunsch gibt es dazu noch die Projektionsfunktion: Dieses System projiziert Führungslinien, Symbole und Animationen auf die Straße und kann das Fahren sicherer machen.

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Wenn man von den AMG-Modellen absieht, bekommt die neue C-Klasse ausschließlich Vierzylinder-Motoren unter die Haube: Sowohl Diesel (200/265 PS) als auch Benziner (170/204/258 PS) erfahren im niedrigen Drehzahlbereich Unterstützung durch einen integrierten Starter-Generator, sind also Mild-Hybride mit 48-Volt-Bordnetz, das Funktionen wie Segeln, Boosten oder Rekuperieren ermöglicht.

Eine Neun-Gang-Automatik ist generell Serie, selbst kann also in der C-Klasse nicht mehr geschaltet werden. Optional gibt es aber nach wie vor den Allradantrieb 4Matic.

Modellvorstellung: Mercedes EQA

Ursprünglich hatte Mercedes mit den EQA als Showcar als elektrischen Ableger der A-Klasse gedacht. Jetzt steht die Serienversion eine Etage höher gelegt im Format des Kompakt-SUV GLA vor uns.

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Nein, es verwundert nicht, dass die Stuttgarter ihren neuen Stromer dann doch lieber im Boom-Segment positionieren. Und technisch teilen sie sich so oder so die gleiche Basis, die Plattform namens MFA2.

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Mit einer Länge von 4,46 Metern überragt das Strom-SUV den GLA nur minimal, auch bei Breite und Höhe EQA (1,83/1,62 m) schenken sich die beiden nichts.

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Wegen des Batteriepaktes bleibt der Elektroableger beim Kofferraumvolumen mit einem Minus von 85 Litern allerdings deutlich zurück: Ohne die Rückbank umzulegen, passen gerade einmal 340 Liter hinein.

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Dafür bringt der kompakte Stromer ein Gewicht von 2,04 Tonnen auf die Waage.

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Aber der Alltagsnutzen alleine wird es wohl nicht sein, weshalb man einen EQA anpeilt: Mit dem geschlossenen, schwarzen „Kühlergrill“ mit dem zentralen Stern und dem durchgehenden Leuchtenband zitiert er seinen großen Bruder, das Mittelklasse-SUV EQC.

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Die erste Version, die man bestellen kann, ist das Einstiegsmodell EQA 250 mit einer maximalen Leistung von 140 kW (190 PS), einem Lithium-Ionen-Akku mit einem Energieinhalt von 66,5 kWh als tragendes Element im Unterboden, einer Reichweite von bis zu 426 Kilometern und Frontantrieb.

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Folgen werden zum einen Varianten mit Allrad und Leistungen jenseits der 200 kW. Zum anderen eine Version mit über 500 Kilometern Reichweite.

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Im Innenraum leuchtet einem das Infotainmentsystem über den Panoramabildschirm entgegen.

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Das Ladenetz hat die serienmäßige Navigation im Kopf und kalkuliert unter Berücksichtigung von Ladestopps, Topografie und Wetter den schnellsten Weg ans Ziel.

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Nach dem Marktstart im Sommer folgen auch Plug-in-Hybride, die auf den Motoren mit 1,5 und 2 Litern Hubraum aufsetzen. Genaue Daten verraten die Stuttgarter abgesehen vom 25,4-kWh-Akku, der Leistung der E-Maschine von bis zu 95 kW (129 PS) und der rein elektrischen Reichweite von rund 100 Kilometern, die alle Versionen erreichen sollen, noch nicht.

Und sollte der Stromspeicher leer sein – mit dem optionalen 55-kW-DC-Lader kann er in nur rund 30 Minuten wieder voll aufgeladen werden. Für das Laden am heimischen Wechselstromnetz ist serienmäßig ein 11-kW-Charger für das dreiphasige Laden an der Wallbox verfügbar.

Im Innenraum sticht sofort die neue Instrumententafel ins Auge. Vor dem Fahrer prangt ein hochauflösender LCD-Bildschirm, in Ausführungen mit 10,25 oder 12,3 Zoll Bildschirmdiagonale. Der zentrale Touchscreen (9,5 oder 11,9 Zoll) steht hochformatig vor dem Armaturenbrett, was insbesondere für die Navigation deutliche Vorteile bietet. Erstmals in der C-Klasse kommt auch die zweite Generation des Infotainment-Systems MBUX zum Einsatz.

Ergänzt wird das Panorama der Displays durch ein optionales, farbiges Head-up-Display, das dem Fahrer ein virtuelles Bild einblendet, das in 4,5 Meter Entfernung über der Motorhaube zu schweben scheint.

Modellvorstellung: Mercedes GLA

Er ist das nunmehr achte Mitglied der Kompakt-Familie von Mercedes. Und der GLA will hoch hinaus. Mit einer Höhe von 1611 Millimetern überragt er seinen Vorgänger um mehr als 10 Zentimeter. Wir können uns schon denken warum: Die coupéhafte Dachlinie forderte bisher ihren Tribut bei der Kopffreiheit.

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Das dürfte jetzt genauso Geschichte sein wie der knappe Fond: Beim Radstand waren die Stuttgarter spendabler, während der GLA in der Länge um eineinhalb Zentimeter geschrumpft ist.

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Das Zurechtrücken sorgt bei der zweiten Generationen jedenfalls für ganz neue Proportionen. Und die machen ihn auch wesentlich praktischer.

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Die Passagiere sitzen jetzt höher, die Rückbank lässt sich um 14 Zentimeter verschieben und die Lehnen unterschiedlich neigen. Der Kofferraum schluckt mit 435 Litern um 14 mehr als bisher. Der Ladeboden ist höhenverstellbar.

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Bei den Antrieben greift der GLA auf das durchwegs vierzylindrige Familiensilber zurück: Los geht es bei den Benzinern mit dem 200er: Dahinter verbirgt sich ein 1,33 Liter großer Motor mit 163 PS, 250 Newtonmetern maximalem Drehmoment und einer Zylinderabschaltung.

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Topmodell ist GLA 35 4Matic mit dem 306 PS starken 2-Liter-Turbobenziner unter der Haube, der 400 Newtonmeter Drehmoment auf die Kurbewelle wuchtet.

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Dazwischen wird wohl noch aufgefüllt und auch Diesel werden nicht fehlen. Und: Ein Plug-in-Hybrid ist bereits in der Pipeline.

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Die stärkeren Varianten wird es auch mit Allradantrieb geben. Und sogar mit einem Offroadpaket mit eigenem Fahrprogramm, Bergabfahrhilfe und speziellem Licht.

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Auf der Instrumententafel prangt die aus der Kompaktfamilie bereits hinlänglich bekannte freistehende Bildschirmeinheit, die in drei Ausführungen erhältlich ist: mit zwei 7-Zoll-Displays, einem mit 7 und 10,25 Zoll sowie mit zwei 10,25-Zoll-Bildschirmen.

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Das Infotainmentsystem spielt mit individualisierbaren Darstellungen, vollfarbigem Head-up-Display, Navigation mit Augmented Reality, lernfähiger Software und die mit dem Schlüsselwort „Hey Mercedes“ aktivierbaren Sprachsteuerung alle Stückln.

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Und noch ein Detail gibt es, das die C-vom S geerbt hat: die Hinterachslenkung, die den Wendekreis um 43 Zentimeter verringert.  Fast schon Overkill hingegen sind die "Digital Light"-Scheinwerfer, die mit Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln das LED-Licht brechen und ausrichten. Pro Fahrzeug beträgt die Auflösung also über 2,6 Millionen Pixel. Auf Wunsch gibt es dazu noch die Projektionsfunktion: Dieses System projiziert Führungslinien, Symbole und Animationen auf die Straße und kann das Fahren sicherer machen.

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Danke für Ihr Verständnis.

griesbocha
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1,3 Millionen Mikrospiegel sind also sicherheitsrelevant.

Wie konnten wir nur bis jetzt ohne ;)

scionescio
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"Fast schon Overkill hingegen sind die "Digital Light"-Scheinwerfer, die mit Hilfe von 1,3 Millionen Mikrospiegeln das LED-Licht brechen und ausrichten. Pro Fahrzeug beträgt die Auflösung also über 2,6 Millionen Pixel"

Wie kann eine sicherheitsrelevante Einrichtung ein "Overkill" sein - wer schon die alten Multibeam LED Schweinwerfer kennt, wird sich sicher niemals mehr mit weniger Lichtstärke, optimaler Ausleuchtung und Komfort zufrieden geben - beim Abholen ein einziges Mal den Lichtschalter auf Automatik drehen und dann ein Autoleben lang nicht mehr angreifen ... weil es keinen Grund dafür gibt.

hfg
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Stimmt leider nicht

Bei jedem Service wird das Licht ausgeschaltet und man muss dann leider selbst wieder auf Automatik einschalten;;;;—-))))))

scionescio
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@hfg: hast du schon einmal darüber nachgedacht, die Werkstatt zu wechseln?

Meine macht das nicht - ich bekomme mein Auto so zurück, wie ich es abgegeben habe.

Carlo62
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@scio

Gottseidank bekomme ich mein Auto NICHT so zurück, wie ich es abgegeben habe! Ich bekomme es gewaschen, ausgesaugt, mit außen und innen gereinigten Scheiben zurück und in der Mittelkonsole liegt ein kleines Stück Schokolade. Vielleicht solltest DU die Werkstatt wechseln?

scionescio
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@Karli: schön, dass du dich noch über so Selbstverständlichkeiten freuen kannst ...

... mir ist es beim Abholen lieber, wenn mein Fahrzeug technisch im Bestzustand ist, alle meine Einstellungen (auch Sitz und Spiegel) unverändert sind und ich mir meine Schokolade dafür selbst beim Zotter kaufe.

Ist psychologisch aber sehr spannend zu beobachten, mit welchen Haarspaltereien du dich beschäftigst und auch noch glaubst, mir das unbedingt mitteilen zu müssen - wie wäre es mit einem Test und anschließendem Friseurbesuch ... für ein bisschen Trinkgeld hört der sich sicher geduldig an, was du für ein toller Hecht bist ;-)

Carlo62
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Das stimmt!

😎

schadstoffarm
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ist das ein must have

wie die 16,7 mio Farben aus den 90ern ? Mein 15 Jahre alter Fernseher hat schon 2073600 pixel fährt allerdings schlechter als ein Mercedes.
PS:
Du musst einen Werbetext nicht wörtlich nehmen, es geht um das vermittelte Gefühl.

Carlo62
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@schadstoff

Wer einmal mit einem Matrix-LED-Scheinwerfer gefahren ist kennt den Unterschied! Der ist nicht nur sprichwörtlich wie Tag und Nacht!