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Modellvorstellung Ferrari 812 GTS

800 PS, aber kein Dach über dem Kopf. Der 812 GTS setzt eine alte Tradition von Ferrari fort.

Ferrari meint es gut mit uns uns kehrt in die Liga der Spider mit Zwölfzylinder zurück: Als Antrieb des 812 GTS dient das 6,5 Liter große Triebwerk aus dem 812 Superfast. Mit 800 PS bei 8500 Umdrehungen und 718 Newtonmetern – ganz ohne Aufladung, wohlgemerkt – ist er das mit Abstand leistungsstärkste Triebwerk in diesem ziemlich elitären Segment.

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Dennoch fiel eine solide Drehmomentverteilung nicht dem Drehvermögen zum Opfer. So stehen bei nur 3500 U/min bereits 80 Prozent des maximalen Drehmoments zur Verfügung. Verstärkt wird der sportliche Charakter durch das Getriebe mit Doppelkupplung. Die Geometrie der Auspuffanlage wurde darauf ausgelegt, den vom Motor und den Auspuffrohren erzeugten Soundtrack zu verstärken und abzustimmen. Ein Detail, auf das besonders viel Wert gelegt wurde – sogar beim Verdeck.

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Dieses lässt sich bei einer Fahrgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h in nur 14 Sekunden öffnen und hat keinen Einfluss auf die Innenabmessungen, so dass das geräumige Cockpit des Ausgangsmodells erhalten bleibt. Dank der elektrischen Heckscheibe, die als Windstop dient, ist die Fahrt mit offenem Verdeck ein echtes Vergnügen. Bei geschlossenem Verdeck kann sie hingegen offenbleiben, wenn die Insassen weiterhin den einmaligen Sound des V12-Saugmotors genießen wollen.

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Stichwort Fahrwerk: Da geht es neben genügend Komfort natürlich um jede Menge Dynamik, und dafür wurden sogar die Assistenzsysteme speziell trainiert. So wird die elektromechanische Servolenkung dazu eingesetzt, im Verbund mit den anderen elektronischen Fahrdynamikassistenten, darunter die fünfte Version des patentierten SSC von Ferrari, das Leistungspotential des Wagens voll auszureizen.

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Auch wieder dabei: Ferrari Peak Performance (FPP): Das Drehmoment des Lenkrades signalisiert dem Fahrer in Kurvenfahrten, dass sich das Fahrzeug der Haftungsgrenze nähert und trägt so dazu bei, dass dieser dynamische Zustand unter Kontrolle bleibt.

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Ferrari Power Oversteer (FPO): Bei Übersteuern beim Beschleunigen am Kurvenausgang, führt das Lenkraddrehmoment den Fahrer hin zu Lenkmanövern, die das Auto wieder geraderichten. Dank der optimierten Kalibrierung der magnetorheologischen Stoßdämpfer ist der elastische Aufbau derselbe wie bei der Berlinetta – trotz des 75 Kilogramm höheren Gewichts des Spiders.

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Das äußert sich alles natürlich in gewaltigen Fahrleistungen: glatte 3 Sekunden von Null auf 100 km/h. 0 auf 200 in 8,3 Sekunden. Und eine Höchstgeschwindigkeit von 340 km/h – ob das auch mit offenem Verdeck möglich ist, verrät Ferrari nicht. Als besonders angenehm stellen wir uns das jedenfalls nicht vor. Aber auf einer solchen Genusstour ans Mittelmeer kommt es ja wirklich nicht drauf an, wie schnell man ankommt, oder?

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