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ModellpflegeStromstoß für BMWs Van Active Tourer

Eine neue Batterie bringt den BMW 225xe Active Tourer als Plug-in-Hybrid jetzt bis zu 57 Kilometer weit. Ab 38.650 Euro.

Der BMW 225xe Active Tourer hat jetzt mehr elektrische Reichweite © BMW
 

Zwar macht die Batteriezellen-Technologie keine Quantensprünge, aber es gelingt, immer mehr Reichweite aus den Akkus herauszukitzeln. So jetzt geschehen beim BMW 225xe Active Tourer: Sein Lithium-Ionen-Akku bringt es bei unveränderten Abmessungen jetzt auf einen von 7,7 auf 10,0 kWh gesteigerten Brutto-Energiegehalt. Damit wächst der rein elektrische Aktionsradius des Plug-in-Hybrids auf Werte zwischen 55 und 57 Kilometer.

Der Doppelherz-Hybrid-Antrieb besteht aus einem 1,5 Liter großen Dreizylinder-Turbobenziner mit 136 PS, dessen Kraft über eine Sechs-Gang-Automatik an die Vorderräder übertragen wird, und einem 65 kW (88 PS) starken Elektromotor, der die Hinterachse antreibt. Das ergibt bei Bedarf Allradantrieb.

Modellvorstellung: BMW X6

Ein Trend ist bei den BMW-Modellen der jüngeren Zeit unübersehbar – die traditionellen Nieren im Kühlergrill werden immer größer. So auch beim neuen X6, von dem die Bayern jüngst das Tuch gezogen haben.

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Was macht man mit der riesigen Fläche? Im Fall des SUV-Coupé: beleuchten. Das Licht wird durch das Öffnen oder Schließen des Fahrzeugs aktiviert und steht auch während der Fahrt zur Verfügung. Polarisieren ist also auch bei der dritten Generation serienmäßig.

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Aber nicht nur die Nieren sind gewachsen, sondern der ganze X6. Im Vergleich zum Vorgänger um 26 Millimeter in der Länge, 15 in der Breite, dafür fällt er 6 Millimeter niedriger aus (4935/2004/1696 mm). Der Radstand hat um 42 auf 2975 Millimeter erweitert. Durch die teil- wie umklappbare Fondsitzlehne lässt sich das Gepäckraumvolumen von 580 auf bis zu 1530 Liter erweitern. Apropos Größe: BMW steckt Räder zwischen 19 und 22 Zoll auf.

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Zum Start im November sind je zwei Otto- und zwei Dieselmotoren in der Ziehung: Den Einstieg bilden die Reihensechszylinder im xDrive40i (340 PS) und dem xDrive30d (265 PS).

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Je nach Verbrennungsprinzip bilden der M50i und der M50d die Speerspitzen: ersterer ein V8-Benziner mit 530 PS, zweiterer ein Sechszylinder-Selbstzünder mit 400 PS und vier (!) Turboladern. Alle sind mit Allradantrieb und einer Acht-Gang-Automatik kombiniert.

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Bei den M-Modellen ist eine Krawall-Sportabgasanlage serienmäßig, dafür kann man für die anderen beiden ein Offroad-Paket mit vier Fahrmodi ordern. Serienmäßig ist ein Fahrwerk mit adaptiven Dämpfern bzw. ein M-Fahrwerk, auf Wunsch gibt es auch eine Luftfederung.

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Das Top-Infotainmentsystem umfasst ein hochauflösendes Kombiinstrument und ein Control Display mit einer Bildschirmdiagonale von jeweils 12,3 Zoll. Mit an Bord ist auch der persönliche Assistent, den man mit „Hey BMW“ anspricht und dessen Namen man sich aussuchen kann. Immerhin verbringt man ja viel Zeit miteinander.

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Zudem kann man es sich mit Multifunktionssitzen mit Massagefunktion, Glasapplikationen für ausgewählte Bedienelemente oder Panorama-Glasdach im Innenraum hübsch einrichten.

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Fehlen noch die Assistenzsysteme, ohne die heutzutage gar nichts mehr geht: Serienmäßig ist die Geschwindigkeitsregelung mit Bremsfunktion, die Auffahr- und Personenwarnung mit City-Bremsfunktion, die auch auf erkannte Radfahrer hinweist. Optional meistert der X6 den Stop-and-Go-Verkehr selbstständig.

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Dazu kommt ein Lenk- und Spurführungsassistent, aktiver Seitenkollisionsschutz, eine Ausweichhilfe, Heckkollisions-, Vorfahrts-, Querverkehrs- und Falschfahrwarnung.

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Die Kraft der beiden Aggregate summiert sich zu einer Systemleistung von 224 PS, das maximale Systemdrehmoment beträgt 385 Newtonmeter. Der Verbrenner kommt auf einen Durchschnittsverbrauch von 1,9 Liter (42 g CO2/km), der kombinierte Stromverbrauch beläuft sich auf 13,5 kWh je 100 Kilometer.

Der Ladeanschluss befindet sich unter einer separaten Klappe auf der vorderen linken Seitenwand des Fahrzeugs und kann mit dem serienmäßigen Ladekabel an herkömmlichen Haushaltssteckdosen mit Energie versorgt werden. Auf diese Weise kann die Batterie in rund fünf Stunden vollständig geladen werden. An einer Wallbox dauert es 3:15 Stunden. Die Batterie ist unterhalb der Fondsitzbank untergebracht, weshalb der Laderaum trotzdem 400 bis 1350 Liter fasst.

Modellvorstellung: BMW 3er Touring

Wegen des überbordenden Kofferraums hat die Touring-Variante des 3er BMW noch niemand gekauft. Sondern deshalb, weil er der Urmeter des sportlichen Kombis ist. Die Außenabmessungen der Neuauflage sind im Vergleich zum Vorgängermodell gewachsen, etwa in der Länge um 76 auf 4709 Millimeter.

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Der Radstand legt auf 2851 Millimeter zu – wie schon bei der Limousine wird es im Interieur luftiger zugehen. Bei Ausnutzung aller Sitzplätze bietet der Bayer einen um 5 auf 500 Liter vergrößerten Gepäckraum. Nein, das ist noch immer nicht die Welt, aber ordentlich.

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Dass der Touring die Heckklappe automatisch öffnet, ist jetzt serienmäßig, genauso wie die separat zu öffnende Heckscheibe. Das Umklappen der im Verhältnis 40:20:40 teilbaren Fondsitzlehne erweitert das Fassungsvermögen auf bis zu 1500 Liter. Ein Alleinstellungsmerkmal im Segment sind die optional verfügbaren gummierten Antirutsch-Schienen: Sie fahren nach dem Schließen der Heckklappe automatisch aus und hindern die Gepäckstücke daran, während der Fahrt zu verrutschen.

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Drei Otto- und drei Dieselmotoren stehen zur Auswahl: Die Basis bilden zwei Vierzylinder-Benziner mit 184 PS (320i) und 258 PS (330i). Topmodell ist der M340i xDrive mit Allrad und 374 PS starkem Reihensechszylinder.

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Dieselseitig sind ebenfalls zwei Vierzylinder im Programm: 150 PS gibt’s im 318d und 190 PS im 320d. Ganz oben rangiert der 265 PS starke Reihensechszylinder im 330d xDrive, der mit Allrad kombiniert ist.

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Die Selbstzünder mit vier Brennräumen werden serienmäßig mit einer Sechs-Gang-Handschaltung und optional mit einem Acht-Gang-Automatik versehen, das bei allen anderen Varianten stets an Bord ist. 4x4 gibt es nicht nur in Verbindung mit den Topmotorisierungen, sondern auch optional für den 330i und den 320d. Und: 2020 schieben die Bayern einen Plug-in-Hybrid-Antrieb nach.

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Hubabhängige Dämpfer sind Bestandteil der serienmäßigen Fahrwerks, optional werden ein M Sportfahrwerk inklusive Tieferlegung um 10 Millimeter und eines mit elektronisch geregelten Dämpfern angeboten.

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Im Cockpit prangt der neue Anzeigenverbund aus bis zu 10,25 Zoll großen Touchdisplay und 12,3 Zoll großer Instrumentenkombi. Für die Bedienung hat der Fahrer die Wahl zwischen dem Bildschirm, dem Controller auf der Mittelkonsole, den Lenkradtasten, der Gesten- und der Sprachsteuerung. Den Innenraum kann man mit Panorama-Glasdach, Drei-Zonen-Klimaautomatik, Standheizung oder Lederausstattung aufhübschen.

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Zur Serienausstattung der Assistenzsysteme gehört die „Speed Limit Info“ mit Überholverbotsanzeige, Warnungen vom Spurverlassen, Auffahr- und Personen inklusive autonomer Bremsfunktion.

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Optional gibt’s die aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-and-Go-Funktion, Lenk- und Spurführungsassistenten oder man kann sich beim Spurwechsel beobachten lassen. Ebenfalls zu haben ist ein Rückfahrassistent, der das Fahrzeug beim Zurücksetzen auf einer Strecke von bis zu 50 Metern exakt auf dem zuvor vorwärts befahrenen Kurs hält.

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Mit dem vorausschauenden Energiemanagement ist man immer möglichst effizient unterwegs, weil es bei der Steuerung des Betriebsmodus unter anderem Navigationsdaten nutzt. Natürlich kann das auch der Fahrer über die Modi „Sport“, „Comfort“, „Eco Pro“ oder „eDrive“ beeinflussen.

Wenn man rein elektrisch unterwegs ist, erklingt der akustische Fußgängerschutz: Bei Geschwindigkeiten von bis zu 30 km/h wird über ein Außenlautsprechersystem ein Sound generiert, der andere Verkehrsteilnehmer auf das sich nähernde Fahrzeug aufmerksam macht, ohne den Akustik-Komfort der Insassen zu beeinträchtigen.

Kommentare (2)

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tannenbaum
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Ich hätte

mir dieses Auto schon längst gekauft, wenn da nicht einige Unzulänglichkeiten wären. Wie etwa keine Möglichkeit einen Anhänger zu verwenden, ein lächerlich kleiner Benzintank mit 35l und laut Testberichten ein relativ hoher Benzinverbrauch des überforderten 3 Zylinder- Motors wenn der Akku leer ist. Oder hat sich diesbezüglich beim Facelift etwas geändert?

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Kristianjarnig
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Wobei der "2er" sicherlich der häßlichste BMW aller Zeiten ist...

....für mich allein vom Design ein "no-go", aber ich bin mir bewußt das wohl jeder Konzern unbedingt einen "aktive Tourer"(was immer der Schmarren bedeuten soll) im Programm haben muß/soll.

So oder so - der 2er bietet sich mit seiner Bauform an elektrisch zu werden(so wie wohl die X Reihe, von denen finde ich persönlich nur den X2 halbwegs annehmbar).

Wie immer wird er seine Nische finden.

Ich finde diese "Plug in Hybride" sind so oder so nur eine lahme Zwischenlösung. Elektrische Reichweite - lächerlich. Braucht man dann den Benziner, z.b. auf der Autobahn, steigen die Verbrauchswerte doch recht rasant an und der Mehrpreis der Hybriden steht in keiner Relation zum Verbrauch. Ein Auto für die Kurzstrecke. Vorzugsweise innerstädtisch. Dann ist es in Ordnung.

Ich denke ich werde vorerst bei meinem BMW Diesel bleiben, überlege sogar den Fiat Benziner Zweitwagen durch einen kleinen BMW Diesel zu ersetzen weil der Verbrauch des Benziners ganz einfach erschreckend ist(so wie fast bei allen Benzinern im direkten Vergleich zu einem Diesel).

Elektro(NUR Elektro) war kurz in der Überlegung, aber ehrlich gesagt mag ich keinen Verkäufer überreden das er mir erlaubt bei ihm ein E-Fahrzeug zu kaufen(BMW aber auch Hyundai, beide Villach), teilweise mit absurden Lieferzeiten(Hyundai Kona, 1 Jahr) nur mit dem Risiko das mir dann die ganze Fuhre in der Garage mit den anderen Fahrzeugen abbrennt(doch schon bei einigen E-Fahrzeugen passiert). DIESEL ist DIE Brückentechnologie.

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