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ModellvorstellungGestatten: Nissan Juke, der Zweite

Nissan legt den Juke neu auf: Das erste Bild verrät, dass der Froschkönig optisch nicht mehr so aus der Reihe fällt wie bisher.

Die Lichtsignatur des neuen Nissan Juke © NISSAN
 

Es gibt nur zwei Befindlichkeiten zum Nissan Juke: Man mag ihn, oder man mag ihn nicht. Und zwar ab der allerersten Sekunde. Bei seiner Weltpremiere im Jahr 2010 bei einer unterirdischen Location in der Nähe von Paris wandte sich ein guter Teil der anwesenden Presse ob der glubschigen Scheinwerfer mit Grausen ab, während der Rest den Froschkönig mit einem Lächeln willkommen hieß.

Neun Jahre später kann man zweierlei Dinge mit Sicherheit sagen: Den kleinen Crossover haben wesentlich mehr Kunden ins Herz geschlossen, als man sich aufgrund seiner Andersartigkeit hätte träumen lassen, weshalb am 3. September sein Nachfolger enthüllt wird.

Modellvorstellung: Renault Captur

Dem kompakten Crossover Captur wird eine große Ehre zu teil: 2020 fährt er als Plug-in-Hybrid vor, der erste in den Geschichte von Renault. Und auch davon abgesehen hat sich bei der Neuauflage so einiges getan: Der ist vom Design nahe beim Vorgänger, aber mit 4,23 Metern übertrifft er ihn in der Länge um ganze elf Zentimeter. Auch der Radstand wächst um zwei Zentimeter auf 2,63 Meter.

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Die Hauptscheinwerfer sind bereits ab der Basisausstattung in Voll-LED-Technik ausgeführt. Eingerahmt werden sie von weit nach unten gezogenen LED-Tagfahrlichtern in der markentypischen Form eines asymmetrischen „C“.

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Die Kunden haben die Auswahl zwischen zehn Karosserielackierungen, vier Kontrastfarben für das Dach und drei Individualisierungspaketen für das Exterieur – das macht 90 Kombinationsmöglichkeiten.

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Zum Marktstart ist der neue Captur in vier Turbomotorisierungen verfügbar: Einstiegsbenziner ist der Dreizylinder mit einem Liter Hubraum, 100 PS und Fünfgang-Schaltgetriebe. Das 1,3-Liter-Aggregat TCe 130 mit vier Zylindern lässt sich sowohl mit Sechsgang-Schaltbox als auch mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombinieren.

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Ebenfalls 1,3 Liter Hubvolumen weist die neue Spitzenmotorisierung TCe 155 auf, die nur mit dem automatischen Schaltbox erhältlich ist. Hinzu kommt noch der 1,5-Liter-Diesel mit 95 und 115 PS.

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Ab 2020 wird der bereits erwähnte Plug-in-Hybrid namens „E-Tech“ vorfahren: Er stetzt auf einen 1,6-Liter-Benzinmotor, zwei Elektromotoren, eine Batterie mit 9,8 kWh Kapazität und ein Multi-Mode-Getriebe. Bis zu 45 Kilometer weit und bis zu 135 km/h kann er rein elektrisch fahren. Der Akku lässt sich mit einem Mode-2-Ladekabel an Haushaltssteckdosen und einem Mode-3-Kabel an öffentlichen Ladestationen und privaten Wallboxen aufladen.

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Im Innenraum verfolgt Renault wie schon beim Schwestermodell Clio das „Smart Cockpit“-Konzept: Schlüsselelement ist die leicht dem Fahrer zugewandte Mittelkonsole mit Bedienelementen für häufig genutzte Funktionen wie etwa die Klimatisierung und dem Touchscreen des Multimediasystems „Easy Link“. Alternativ zur 7-Zoll-Variante der zentrale Bildschirm auch mit 9,3 Zoll zu haben. Software-Updates werden „over the air“ eingespielt. Ebenfalls neu ist das Kombiinstrument in TFT-Technik, das je nach Ausstattung 7 oder 10 Zoll misst.

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Die Rückbank lässt sich um 16 Zentimeter in Längsrichtung verschieben, in fünfsitziger Konfiguration fasst der Kofferraum 536 Liter. Hinzu kommen 27 Liter Stauvolumen im Innenraum. Eine praktische Lösung, die für eine ebene Ladefläche sorgt, ist der flexible Gepäckraumboden.

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Und der neue Captur steigt auch in das Geschäft mit den Assistenzsystemen ein: Erstmals ist der Autobahn- und Stauassistent verfügbar, der auf mehrspurigen Straßen autonom beschleunigen, bremsen und dem vorausfahrenden Fahrzeug folgen kann. Der adaptive Tempopilot hält den Sicherheitsabstand zum vorausfahrenden Fahrzeug. Im Stau bremst das System bis zum Stillstand ab und fährt selbstständig wieder an, sobald sich der Vordermann in Bewegung setzt.

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Dazu kommen noch ein Assistent für das Notbremsen mit Fußgängererkennung, einer für das Fernlicht, das Spurhalten und, und, und. Eine weitere Neuheit für den Captur ist die 360-Grad-Kamera, die das Einparken erleichtert.

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Und das erste Bild der Lichtsignatur verrät uns, dass Polarisieren nicht mehr serienmäßig sein, das SUV seiner grundsätzlichen Ausrichtung mit coupéhafter Dachline und Co treu aber bleiben wird.

Technisch basiert der neue Juke auf der gleichen Plattform, die auch den neuen Renault Clio und den Captur trägt. Das macht in der zweiten Generation die erste Hybridisierung des Japaners möglich.

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