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Gemeinsames SUV mit Subaru Toyota macht bei Elektroautos Tempo

Toyota und Subaru tun sich nun auch in Sachen Elektroautos zusammen: Das SUV soll unter der jeweils eigenen Marke verkauft werden.

Toyota und Subaru entwickeln eine gemeinsame Elektroauto-Plattform © TOYOTA
 

Seit 1997 hat sich Toyota das Thema Hybrid ganz groß auf die Fahnen geheftet. Seit 2009 ist Plug-in-Technik in der Ziehung und seit 2014 treibt eine Brennstoffzelle den Mirai an. Aber wenn es um batterieelektrische Autos geht, haben sich die Japaner bisher in Zurückhaltung geübt. Man glaubt nicht so recht daran, dass es sich dabei wirklich um den Königsweg handelt.

Aber weil es sich derzeit kein Hersteller leisten kann, auf diesem Gebiet ins Hintertreffen zu geraten, klemmen sich jetzt auch die Mannen aus Toyota dahinter. Bereits 2025 und damit fünf Jahre früher als ursprünglich geplant sollten batteriegetriebene Fahrzeuge die Hälfte zum weltweiten Umsatz beisteuern.

Modellvorstellung: Toyota Supra

Die Legende ist zurück. Nach 17 Jahren ohne Supra im Programm, haben die Japaner auf der Autoshow in Detroit endlich das Tuch von der Neuauflage gezogen. „Ich möchte Ihnen meinen neuen besten Freund vorstellen“, sagt Boss Akio Toyoda. „Die neue Supra. Auch bekannt als das am besten gehütete Geheimnis der Autoindustrie.“

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Und das stimmt: Selten hat ein Hersteller so einen Hehl um Präsentationstermin gemacht. Man merkt, dass das Projekt Toyoda persönlich am Herzen liegt: Immerhin hat er das Coupé selbst ausführlich auf der Nordschleife getestet.

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Jedenfalls: Chef-Ingenieur Tetsuya Tada hat sich für die klassische Form eines Frontmotors mit sechs Zylindern in Reihe, der die Hinterräder antreibt, entschieden. Ein Steckbrief, der Toyota und BMW 2012 zusammengeführt hat und aus dem der Z4 und die Supra gewachsen sind, die beide bei Magna-Steyr in Graz gebaut werden.

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Der Motor stammt als Bayern: Der aufgeladene 3-Liter-Benziner leistet 340 PS sowie ein Drehmoment von 500 Newtonmeter, die von einem Achtgang-Automatikgetriebe verwaltet werden. Eine Launch Control ermöglicht eine kraftvolle Beschleunigung mit maximaler Traktion aus dem Stand, die das Fahrzeug in lediglich 4,3 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigt.

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Motorsound, Ansprechverhalten, Schaltmuster, Dämpfung, Lenkung und das aktive Differenzial (serienmäßig in Österreich) werden angepasst, wenn der Fahrer den Sport-Modus wählt. Die Fahrzeugstabilitätskontrolle verfügt zudem über einen spezielle "Track"-Modus. Folgen soll ein Vierzylinder-Turbo mit 2 Liter Hubraum, der im Schwestermodell BMW Z4 197 PS leistet.

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Beim Design trauen sich die Japaner allerdings mehr als die Bayern: Die Proportionen schreien quasi Sportwagen und bürgen für eine optimale Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse. Ein optischer Höhepunkt ist das “Double-Bubble”-Dach.

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In Europa wird der Toyota GR Supra standardmässig mit leichten, aber hochfest geschmiedeten 19 Zoll Leichtmetallrädern mit abwechselnd schwarzen und polierten, schlanken Speichen ausgestattet.

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Im Cockpit lachte einen in Grundzügen der Bruder aus Bayern an: Das Head-up-Display, die Anzeigen und die Schaltwippen befinden sich alle direkt vor dem Fahrer, mit zusätzlichen Bedienelementen auf dem Dreispeichen-Lenkrad. Die digitalen Armaturen messen 8,8 Zoll.

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Eine asymmetrische Mittelkonsole bewirkt eine Trennung zwischen dem Fahrercockpit und der offener gestalteten Beifahrerseite. Das Bedienfeld für die Klimaanlage ist zentral angebracht, mit Memory-Touch-Schaltern für eine einfache Bedienung und einem 8,8 Zoll Multimedia-Display, welches per Touchscreen oder über einen Drehregler bedienbar ist.

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Die Sitze sind mit gepolsterten Wangen für einen optimalen Seitenhalt ausgestattet und die Kopfstütze ist in die Rückenlehne integriert. Je nach Ausstattung sind die Sitze in Leder oder einer Kombination aus Leder und Alcantara gehalten. Der Kofferraum nimmt mit 250 Litern das Gepäck für ein Wochenende zu zweit auf und kann bei Bedarf vergrößert werden, indem die Abdeckung einfach entfernt wird.

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Funktionieren soll das unter anderem mit einer erweiterten Kooperation mit Subaru: Nach dem Sportwagen-Duo GT86 und BRZ wollen die Unternehmen gemeinsam eine Plattform für batterieelektrische Fahrzeuge für Limousinen und SUV der Kompakt- und Mittelklasse samt Derivanten bauen. Als erstes gemeinsames Projekt ist ein kompakter Crossover angekündigt, der unter dem jeweils eigenen Logo auf den Markt kommen wird. Auch mit Mazda hat Toyota bereits 2017 eine ähnliche Allianz geschmiedet.

Zwar forscht Toyota seit Jahrzehnten an Batterien für E-Autos und produziert diese Stromspeicher gemeinsam mit dem japanischen Elektronik-Konzern Panasonic. Um aber an genügend der heiß umkämpfen Akkus zu gelangen, holt man den chinesischen Batterieanbieter CATL und den Elektroauto-Spezialisten BYD mit ins Boot.

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