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Erste AusfahrtDer Honda HR-V Sport sorgt für tägliche Trainingseinheiten

Freundlicher Ninja von nebenan: Der Honda HR-V Sport bringt um 31.790 Euro stramme 182 PS mit.

Der Honda HR-V Sport ist der freundliche Ninja von nebenan © HONDA
 

Gerade hat Honda dem HR-V im Rahmen einer Modellpflege übers Blechkleid gebügelt. Und wenn die Japaner schon dabei waren, haben sie auch gleich ein neues Topmodell ins Trainingslager geschickt. Das hört auf den Namen Sport und bezieht seine verordnete Sportlichkeit aus dem 1,5-Liter-Benziner mit 182 PS, den wir bereits im Civic kennen und schätzen gelernt haben.

Der aufgeladene Vierzylinder ist ein kregles Kerlchen, das gerne auf der Drehorgel spielt. Das knackige Sechs-Gang-Getriebe gibt den Takt dazu vor. Das optionale und an sich stufenlose CVT-Getriebe simuliert sieben Gänge. Und das so erfolgreich, dass man es über weite Strecken für eine konventionelle Automatik halten könnte. Das soll Honda einmal jemand nachmachen. Bitte.

Modellpflege: Honda HR-V

Honda bügelt dem HR-V übers Blechkleid: Die aktualisierte Front spiegelt das „Solid-Wing“-Design wider, und zwar in Form einer dunklen und hochglänzenden Chromverkleidung oberhalb des Kühlergrills.

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Im neu gestalteten vorderen Stoßfänger stecken runde Nebelscheinwerfer, Tagfahrlicht in LED-Technik gehört zur Serienausstattung. Dem Heck geben eine chromfarbene Zierleiste und dunkel eingefasste Leuchten einen frischen Touch.

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Zur Markteinführung im Oktober wird der HR-V mit einem erneuerten 1,5-Liter-Benziner erhältlich sein, der 130 PS leistet und ein maximales Drehmoment von 155 Newtonmetern bei 4600 U/min bietet.

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Er ist serienmäßig mit einem manuellen Sechs-Gang-Schaltgetriebe und optional mit einer stufenlosen CVT-Automatik kombinierbar.

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Auf dem Papier erreicht das SUV einen Durchschnittsverbrauch von 5,3 Litern auf 100 Kilometer (ermittelt nach dem neuen Messzyklus WLTP, zur besseren Vergleichbarkeit ausgewiesen nach dem alten NEFZ). Ab Frühjahr 2019 folgen darüber hinaus eine Turboversion des 1,5-Liter und ein 1600er-Diesel.

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Ganz wichtig: Der HR-V behält natürlich die supercleveren Sitze, die sich so vielfältig falten lassen und aus dem SUV ein kleines Raumwunder machen.

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Die neu gestalteten Vordersitze umfassen Verbesserungen an Sitzpolstern und Rückenlehne und bieten eine optimierte Sitzposition, insbesondere im Schulterbereich. In der Ausstattungsvariante „Executive“ sind sie mit einer Stoff-Leder-Kombination mit Doppelziernähten bezogen.

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Für mehr Ruhe unterwegs sorgen die bessere Geräusch-Isolierung und das neue „Active Noise Cancellation“-System, das nach dem Prinzip der lärmschluckenden Kopfhörer funktioniert. Es überwacht mit zwei Mikrofonen im Innenraum die während der Fahrt entstehenden Niedrigfrequenzgeräusche, um sie dann mit präzise abgestimmten Audio-Signalen zu neutralisieren.

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Auf flotten Landstraßen kommen die neuen Stoßdämpfer richtig ins Arbeiten, die den HR-V auf kurvigen Geläuf zu einem Fels in der Brandung machen. Nicht zu verwechseln mit unnötiger Härte, was die Bandscheiben auf unebenen Straßen durchschnaufen lässt. Wenn man die Definition Sport eng auslegt, dürfte die modifizierte elektrische Servolenkung gerne verbindlicheres Feedback geben. Aber für einen Breitensportler passt die Handschlagqualität.

Showcar: Honda e Prototype

Mit dem Showcar Urban EV Concept hat Honda 2017 auf dem Autosalon in Frankfurt für Aufsehen gesorgt. Jetzt bringen die Japaner eine zweite Elektroautostudie nach Genf, die schon einen ziemlich konkreten Ausblick darauf gibt, was 2020 in Österreich beim Händler stehen wird.

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Und dieser Ausblick ist überaus erfreulich – vor allem aber endlich einmal freundlich. Mit dem Blick aus den kreisrunden Scheinwerfern in der schwarzen Kühlermaske hat einen Hondas e Prototype gleich um den Finger gewickelt.

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Um die schlichten, aber treffsicheren Linien nicht zu trüben, hat der Kompakte ausfahrbare Türgriffe.

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Die Steckdose ist mittig auf der Motorhaube platziert, damit man sich links oder rechts an die Ladesäulen stellen kann. Eine LED-Beleuchtung zeigt den Ladestand an.

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Und auch vom außergewöhnlichen Interieur können wir uns sofort erwärmen: Das breite Armaturenbrett beherbergt nicht weniger als fünf Bildschirme, von denen die äußersten links und rechts die Funktion der Außenspiegel übernehmen.

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Richtig gelesen: Auch die Serienversion wird keine Rückspiegel bekommen, was in dieser Klasse eine Premiere ist.

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Und auch der Beifahrer bekommt einen Schirm direkt vor die Nase gesetzt, mit dem er sich beschäftigen kann.

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Das Ganze hat etwas von einer Lounge, die Optik ist cool, die Sitze sind bequem wie ein Sofa und trotz der vielen Displays ist der Innenraum nicht überladen. Über Platzmangel kann man sich beim charmanten Viertürer ebenfalls nicht beschweren.

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Unter dem sympathischen Äußeren steckt Hondas neue Plattform für Elektroautos, die die Batterien tief im Bauch verstaut, die Hinterräder antreibt und damit ganz nach Fahrspaß klingt.

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Aber mehr als dass die Leistung (mehr als 100 PS, mehr als 300 Newtonmeter) mehr als ausreichend und die Reichweite nach WLTP bei mindestens 200 Kilometern liegen soll, verraten die Japaner noch nicht.

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Was rasch auffällt ist, dass einem geräuschtechnisch nichts auffällt. Im kleinen SUV bleibt es wunderbar leise, was zum einen an der aufgestockten Dämmung, aber vor allem an der „Active Noise Cancellation“ liegt. Nach dem Prinzip der lärmschluckenden Kopfhörer geht der Japaner ganz gezielt dagegen vor. Und wenn wir schon bei den Dingen des Alltags sind: Der SUV behält natürlich die supercleveren Sitze, die sich so vielfältig falten lassen und aus ihm ein kleines Raumwunder machen.

Honda 1.5 VTEC Turbo Sport

Preise. Ab 31.790 Euro mit Sechs-Gang-Schaltgetriebe, ab 33.290 Euro mit 7-Stufen-CVT.
Motor. Vierzylinder-Turbobenziner, 1498 ccm, 182 PS, 240 Newtonmeter maximales Drehmoment bei 1900 bis 5000 U/min, 6,7 l/100 km (WLTP), 151 g CO2/km.

Sein Faible für schwarz macht den HR-V zum freundlichen Ninja von nebenan: Optisch erkennt man ihn an der schwarzen Chromspange an der Front und dem Kühlergrill in Wabenoptik. Spoilerlippe, Seitenschweller, Radlaufleisten, Außenspiegelkappen und der hintere Stoßfänger sind ebenfalls in Schwarz gehalten. Frech lugen die Doppelendrohre und die 18-Zoll-Alufelgen unter der Karosserie hervor. Die (übrigens ganz hervorragenden) Sitze sind mit dunkelrotem und schwarzem Leder bezogen. Dachhimmel und Zierrat an Cockpit und Mittelkonsole sind – drei Mal dürfen Sie raten – ebenfalls schwarz.

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