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Mondauto ab 2022Toyota ist die Welt nicht mehr genug

Toyota hat viel vor. Und das nicht nur auf unserem Planeten: Der Japan-Riese entwickelt ein Mondauto, das in zehn Jahren zur Weltraummission starten soll.

Das Toyota-Mondauto rollt autonom auf sechs Metallreifen, Solarzellen sorgen für zusätzliche Energie © TOYOTA
 

Dem größten japanischen Autobauer geht es gut. Zwar muss Toyota beim Absatz Volkswagen erneut den Vortritt lassen, doch bei Marge und Gewinn zeigt der Riese aus Nagoya stets allen die Nase. Und jetzt strebt Toyota auch noch nach einer Goldmedaille: Als Hauptsponsor der Olympischen Spiele und Paralympics möchten sich die Japaner in Tokio (2020), Peking (2022) und Paris (2024) der Welt als Taktgeber aller Zukunftstechnologien präsentieren. Schon die Heimspiele im nächsten Sommer will der Weltmarktführer von Hybridantrieben zu den innovativsten der Geschichte machen. Für die Mobilität der 10.000 Athleten sollen unter anderem vollautonome Elektrobusse sorgen.

Foto © TOYOTA

Doch die Welt ist Toyota nicht genug. Der Autogigant aus Fernost macht sich auch in fremde Galaxien auf. So entwickelt Toyota gemeinsam mit der japanischen Weltraumagentur Jaxa einen Rover, der in zehn Jahren auf den Mond geflogen und dort zur Erkundung des Erdtrabanten genutzt werden soll. Das sechs Meter lange, 5,20 Meter breite und 3,80 Meter hohe Vehicle verfügt über eine 13 Quadratmeter große Druckkabine, in der maximal vier Astronauten auch ohne Raumanzüge arbeiten und leben können. Für den Antrieb

sorgen elektrische Radnabenmotoren, der benötigte Strom wird in Brennstoffzellen erzeugt. Das Mondauto hat 20 Kilo Wasserstoff und 160 Kilo Sauerstoff an Bord, die eine Reichweite von 1000 Kilometern ermöglichen sollen. Insgesamt werden Gastanks für 10.000 Kilometer ins All geschickt. Der Prototyp soll 2022 vorgestellt werden.

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