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ModellpflegeDer BMW X5 kommt als Plug-in-Hybrid

Im Lauf des Jahres 2019 kommt der X5 xDrive45e iPerformance – Plug-in-Hybrid-Variante von BMWs großem SUV.

Die Plug-in-Variante des BMW X5 kommt 2019 © BMW
 

Hinter der etwas sperrigen Modellbezeichnung X5 xDrive45e iPerformance verbirgt sich nichts anderes als die Plug-in-Hybrid-Variante von BMWs großem SUV. Und das haben die Bayern im Vergleich zum Vorgänger ordentlich weiterentwickelt: Für den Spurt von 0 auf 100 km/h benötigt er 5,6 Sekunden und damit mehr als eine Sekunde weniger. Das Höchsttempo im rein elektrischen Fahrmodus steigt von 120 auf 140 km/h. Mit einer elektrischen Reichweite von rund 80 Kilometern wird der Wert des ausgelaufenen Modells annähernd verdreifacht. Der kombinierte Kraftstoffverbrauch sinkt auf 2,1 Liter je 100 Kilometer (49 g CO2/km).

Modellvorstellung: BMW X5

Im Vergleich zum Vorgängermodell hat sich der neue BMW X5 in der Länge um 36 auf 4922 Millimeter zugelegt, wovon auch der Radstand profitiert, der um 42 Millimeter jetzt knapp drei Meter misst. In der Breite streckt sich das SUV um 66 auf 2004 Millimeter und in der Höhe um 19 auf 1745. Kein Wunder: Denn das große SUV der Bayern wird optional erstmals mit einer dritten Sitzreihe mit zwei zusätzlichen Plätzen erhältlich sein.

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Mit dem Umklappen der im Verhältnis 40:20:40 geteilten Fondsitzlehne kann das Gepäckraumvolumen von 645 auf bis zu 1860 Liter erweitert werden. Der Kofferraum lässt sich durch eine zweigeteilte Heckklappe beladen – eine Spezialität der Bayern. Auf Wunsch können beide Teile automatisch und berührungslos geöffnet und geschlossen werden. Die Gepäckraumabdeckung lässt erstmals elektrisch im Laderaumboden versenken.

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Zu den neuen Schmankerln an Bord gehören Multifunktionssitze, kühl- und beheizbare Cupholder, das Panorama-Glasdach, Entertainment-System für die hinteren Plätze mit 10,2 Zoll großen Touch-Bildschirmen und Glas-Applikationen für ausgewählte Bedienelemente.

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Im Armaturenbrett prangen die neu gestalteten digitalen Instrumente und der Bildschirm für das Infotainment, die standardmäßig jeweils 12,3 Zoll zählen. Dazu kommt noch ein Head-up-Display.

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Seine Premiere gibt BMWs neues Anzeige- und Bedienkonzept: Der Fahrer kann wahlweise die Lenkradtasten, den Controller auf dem Mitteltunnel, das Touch-Display sowie die Sprach- oder Gestensteuerung zur Steuerung nutzen. Übrigens: Der X5 ist zudem das erste Modell von BMW, das über den „Digital Key“ auch mittels Smartphone entriegelt und gestartet werden kann.

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Zum Verkaufsstart am 24. November (die Preise stehen aktuell noch nicht fest) stehen drei Reihensechszylinder zur Auswahl, die an eine Acht-Gang-Automatik gekoppelt sind: Im 40i (8,5 l/100 km, 193 g CO2/km) spult der Benziner 340 PS und ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern ab.

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Vier Turbolader pumpen den Selbstzünder im M50d (6,8 l/100 km, 179 g CO2/km) auf 400 PS und 760 Newtonmeter auf. Ein weiterer Diesel kommt im 30d (6 l/100 km, 158 g CO2/km) zum Einsatz und erzeugt eine Leistung von 265 PS und ein maximales Drehmoment von 620 Newtonmetern. Allrad ist obligatorisch.

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Serienmäßig ist der X5 ab jetzt mit adaptiven Dämpfern ausgestattet, dazu kommen das knackige M-Fahrwerk mit aktiver Wankstabilisierung oder die Allradlenkung. Wer es softer möchte, der greift zur Zweiachs-Luftfederung, die auch die Möglichkeit bietet, die Fahrzeughöhe per Tastendruck um bis zu 80 Millimeter zu variieren. Außerdem wird erstmals für ein X-Modell auch tatsächlich ein Offroad-Paket angeboten: Es umfasst eine weitere Taste zur Auswahl von vier Fahrmodi für verschiedene Untergründe.

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Ohne eine ganze Armada an Assistenzsystemen geht heute in dieser Klasse nichts mehr, weshalb unter anderem eine aktive Geschwindigkeitsregelung mit Stop-&-Go-Funktion sowie elektronische Schutzengel zum Spurhalten oder -wechseln, das Einparken, für den Querverkehr, das Ausweichen und, und, und im Angebot sind.

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Ebenfalls neu: der Nothalteassistent, der das Fahrzeug bei einem medizinischen Notfall sicher zum Stehen bringt. Interessant: Der Rückfahrassistent übernimmt die Lenkaufgaben bei Rangiermanövern, in denen die zuletzt vorwärts gefahrene Wegstrecke in umgekehrter Richtung absolviert wird.

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Das Team hinter dem Erfolg setzt sich aus einem 3 Liter großen und 286 PS starken Reihensechszylinder-Benziner und elektrischen Pendants mit 82 kW (112 PS) zusammen. Gemeinsam erzeugen die beiden Antriebseinheiten eine Systemleistung von 394 PS sowie ein maximales Drehmoment von 600 Newtonmetern. Verbrennungs- und Elektromotor liefern ihre Kraft an ein Acht-Gang-Automatik und den Allrad.

Der Plug-in-Hybrid wird serienmäßig mit einer Zweiachs-Luftfederung und elektronisch geregelten Dämpfern ausgestattet, optional auch mit Allradlenkung. Dank des im Unterflurbereich des Fahrzeugs positionierten Hochvoltspeichers liegt der Fahrzeugschwerpunkt niedriger als bei seinen Modellbrüdern und die Batterie knabbert nur rund 150 Liter Stauraum weg. Bei Ausnutzung aller Sitzplätze beträgt das Stauvolumen 500 Liter, nach dem Umklappen der Fondsitzlehnen stehen 1716 Liter zur Verfügung. Das Volumen des Kraftstofftanks liegt bei langstreckentauglichen 69 Litern.

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