Modellpflege Ford Mustang

Ford schickt den überarbeiteten Mustang als Coupé und Cabrio ab 48.750 Euro an den Start.

Dank des flacheren Profils der Motorhaube mit integrierten Lufteinlässen, einem modifizierten unteren Kühlergrill sieht der überarbeitete Ford Mustang wesentlich schärfer aus. Das gilt auch für die Heckpartie mit neu modelliertem Stoßfänger und Diffusor. Die LED in den Hauptscheinwerfern, dem Tagfahrlicht, den Nebelscheinwerfern, den Blinkerleuchten und die traditionell dreigeteilten Rücklichter tun das Ihre, um den Auftritt zu würzen.

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So viel zu den Äußerlichkeiten, jetzt hinein in die Technik: Der fünf Liter große V8 des Top-Modells wurde in die Kraftkammer geschickt und hat sich nunmehr 450 PS antrainiert (bisher 421 PS). Er schickt ein bäriges Drehmoment von 529 Newtonmetern an die Hinterräder. Der Achtzylinder kommt im Normdurchschnitt mit 12,1 Liter auf 100 Kilometer (270 g CO2/km) davon.

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Dank einer Overboost-Funktion kommt auch sein kleiner Bruder, der Vierzylinder-Turbobenziner mit 2,3 Litern Hubraum, jetzt zwischenzeitlich auf 290 PS. Das Drehmoment erreicht einen Spitzenwert von 440 Newtonmetern und der Durchschnittsverbrauch rangiert bei 9 Litern auf 100 Kilometer (199 g CO2/km).

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Alternativ zum serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe bietet Ford beide Motorisierungen auf Wunsch auch mit einer neu entwickelten Zehngang-Wandler-Automatik an. Über Schaltprogramme stellt sich die Steuerelektronik des Getriebes praktisch blitzschnell auf neue Fahrsituationen ein. Schaltwippen am Lenkrad sorgen für eine mühelose Bedienung.

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Auch das Fahrwerk haben sich die Techniker vorgenommen: Neu kalibrierte Stoßdämpfer stabilisieren die Straßenlage exakter, während ein zusätzlicher Momentausgleich zwischen den Hinterrädern unerwünschte Karosserie-Bewegungen in Kurven reduziert. Querstabilisatoren mit größerem Querschnitt minimieren Rolltendenzen des Aufbaus um die Längsachse. Optional kann der Ford Mustang zudem mit dem neuen MagneRide-Dämpfersystem geliefert werden.

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Außer den bereits bekannten Fahrprogrammen „Normal“, „Sport“, „Rennstrecke“ und „Regen/Schnee“ wartet der neue Ford Mustang mit zwei weiteren Modi auf. Die „Drag“-Einstellung optimiert die Beschleunigung bei einem stehenden Start über die Distanz von einer Viertelmeile, dem üblichen Format von Dragster-Rennen. Im „My Mode“-Programm kann der Fahrer sein bevorzugtes Set-up für alle Performance- und Dynamik-Parameter sowie für den Motorklang hinterlegen.

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Im Innenraum haben sich die Amerikaner besonders viel Mühe gegeben, ist das doch der traditionelle Schwachpunkt der Musclecars aus Übersee. Die Türverkleidungen bestehen jetzt aus Kunststoff mit softer Oberfläche, die Griffe aus Aluminium. Die Mittelkonsole wird von einem handgenähten und mit kontrastierenden Nähten durchzogenen Stoff eingefasst. Für den Instrumententräger stehen vier neue Aluminium-Oberflächen zur Wahl.

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Der neue LCD-Instrumententräger ist zwölf Zoll groß und lässt sich individuell dem eigenen Geschmack anpassen: Die Auswahlmöglichkeiten umfassen bestimmte Anzeigen ebenso wie eine von sieben Grundfarben. Ebenfalls neu ist eine spezielle Animation im Stil eines Videospiels, sobald die elektronisch auf die Vorderräder wirkende Feststellbremse den Start eines Beschleunigungsrennens vorbereitet.

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Das sprachgesteuerte Kommunikations- und Entertainmentsystem „Sync 3“ mit Touchscreen schließt neben den Audio- und Navigationsfunktionen auch die Steuerung der Klimaanlage mit ein. Es basiert auf einem acht Zoll großen Touchscreen, der über Tipp- und Wischbefehle gesteuert werden kann, und ist kompatibel mit Apple CarPlay und Android Auto.

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Und natürlich ist der Mustang bis unters Dach mit Assistenzsystemen ausgerüstet: Erstmals gibt es eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Distanzwarner. Ebenfalls erhältlich ist der Fahrspur- und Fahrspurhalte-Assistent, der vor einem unbeabsichtigten Verlassen der eigenen Straßenseite warnt und gegebenenfalls über Lenkkräfte beim Korrigieren der Fahrspur hilft.

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