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Genfer Autosalon Alternative Antriebe

Vom serienreifen Elektroauto bis zum Hybrid: Was sich in Genf in Sachen alternativer Antriebe tut.

Honda CR-V

Honda zieht das Tuch vom neuen CR-V, der im Herbst auf den Markt kommen soll. Das SUV ist etwas größer als sein Vorgänger und wird erstmals auch in einer Version mit sieben Sitzen angeboten. Und in einer Hybrid-Version, die Anfang 2019 folgt.

HONDA

Honda CR-V

Der Hybrid-Antrieb besteht aus einem 2-Liter-Benziner sowie einem elektrischen Antriebsmotor und einem separaten Generator. Er kommt ohne konventionelles Getriebe aus und hat stattdessen eine einzelne feste Fahrstufe. Als koventioneller Benziner geht ein 1,5-Liter-Turbobenziner, wahlweise mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder CVT-Automatik, an den Start.

HONDA

Honda CR-V

Beide Antriebseinheiten sind sowohl mit Frontantrieb als auch mit Allrad kombinierbar. Die Bodenfreiheit wurde um 38 Millimeter erhöht, bis zu einer maximalen Höhe von 208 Millimetern beim 4WD Modell mit dem 1,5-Liter-Benziner.

HONDA

Hyundai Santa Fe

Der Genfer Autosalon ist die Bühne, auf der Hyundai die vierte Auflage des Santa Fe vorstellt. Natürlich trägt er das Markengesicht, den so genannten Cascading-Kühlergrill. Das Scheinwerfersystem teilt sich in oben liegende LED-Tagfahrlichter und darunter platzierte Frontscheinwerfer auf. Der farblich abgesetzte Unterfahrschutz an der Front unterstreicht den SUV-Charakter.

HYUNDAI

Hyundai Santa Fe

Mit einer Länge von 4,77 und einer Breite von 1,89 Metern ist der Santa Fe ein ganz schönes Bröckerln und dürfte beim Platzangebot punkten. Die Neuauflage wird wie der Vorgänger wahlweise mit Benzin- oder Dieselmotorisierung, mit Front- oder Allradantrieb sowie als Fünf- oder Siebensitzer bestellbar sein. Das Motorenmenü: ein Benziner (185 PS) und drei Diesel (150, 182 und 197 PS). Auch als Hybrid und Plug-in-Hybrid wird der Santa Fe zu haben sein.

HYUNDAI

Hyundai Santa Fe

Der neue Santa Fe wird zudem mit einer umfangreichen „Smart Sense“- Sicherheitsausstattung verfügbar sein. Dazu gehören beispielsweise der weiterentwickelte Querverkehrswarner und der weltweit erste „Rear Occupant Alert“, ein Schutzsystem für im Fahrzeug verbleibende Passagiere.

HYUNDAI

Hyundai Kona Elektro

Hyundai setzt das kompakte SUV Kona unter Strom: Wahlweise mit 99 kW (135 PS) oder 150 kW (204 PS) Motorleistung unterwegs und zu erkennen an der geschlossenen Frontpartie.

HYUNDAI

Hyundai Kona Elektro

Die Batteriekapazität beträgt in der 150-kW-Version stattliche 64 Kilowattstunden, die in Kombination mit dem effizienten Elektroantrieb eine Reichweite von bis zu 470 Kilometern nach WLTP möglich macht. Auch die Einstiegsvariante scheut sich nicht vor längeren Fahrten: Die Speicherkapazität der Akkus beträgt 39 kWh. Damit lassen sich Reichweiten bis zu 300 Kilometern am Stück fahren.

HYUNDAI

Hyundai Kona Elektro

Es soll lediglich 54 Minuten dauern, um die Stromspeicher an einer 100-kW-Schnellladestation zu 80 Prozent aufzuladen. Die Zeit für einen vollständigen Ladezyklus an einer für die heimische Garage geeigneten Wallbox beläuft sich auf rund 6 Stunden in der 99-kW- und gut neuneinhalb Stunden in der 150-kW-Variante.

HYUNDAI

Hyundai Nexo

Hyundai hat sich das Thema Brennstoffzellenantrieb groß auf die Fahnen geheftet und die japanische Konkurrenz mit dem ersten Wasserstoff-Serienfahrzeug ausgebremst. 2018 bringen die Koreaner bereits die zweite Generation auf den Markt, die dem ix35 Fuel Cell nachfolgen soll und die unter dem Namen Nexo läuft.

HYUNDAI

Hyundai Nexo

Das neue Modell hat eine Leistung von 163 PS, das sind 20 Prozent mehr als beim Vorgänger. Darüber hinaus wurden die Kaltstartfähigkeiten für Temperaturen von bis zu minus 30 Grad deutlich verbessert. Die nächste Generation des Wasserstoffspeichers hat signifikante Fortschritte bei der Lagerung und Betankung gemacht: Der Treibstoff wird nun in drei gleichgroßen Tanks gespeichert statt wie bisher in zwei mit unterschiedlichen Größen.

HYUNDAI

Hyundai Nexo

Durch den hohen Wirkungsgrad des Systems von 60 Grad, dem aerodynamischen Feinschliff und geringerem Gewicht fährt der Nexo mit einer Tankfüllung fast 800 Kilometer weit.

HYUNDAI

Jaguar I-Pace

Der in Graz bei Magna Steyr gebaute, rein elektrisch betriebene Jaguar I-Pace hat eine Reichweite von bis zu 480 Kilometern, die er im neuen und realitätsnäheren Zyklus WLTP eingefahren hat. Dafür verantwortlich zeichnet die Lithium-Ionen-Batterie mit 90 kW Leistung. Sie speist zwei Elektromotoren, von denen je einer in die Vorder- und die Hinterachse dies- und jenseits der Batterie integriert ist.

JAGUAR

Jaguar I-Pace

Der Allradantrieb bringt die maximale Power von 400 PS und 696 Newtonmetern Drehmoment auf die Straße, was in einem Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,8 Sekunden mündet. Zudem stellen die Briten in Aussicht, dass man die Akkus an einer 100-kW-Schnellladesäule in 45 Minuten auf 80 Prozent laden kann. Wer nur 15 Minuten Zeit hat, bringt immerhin noch Strom für 100 Kilometer zusammen.

JAGUAR

Jaguar I-Pace

Mit einem Radstand von 2990 und einer Länge von 4682 Millimetern beansprucht der Crossover ähnlich viel Verkehrsfläche wie Jaguars SUV F-Pace – und bietet zugleich das Platzangebot eines Modells der nächsthöheren Klasse. Der I-Pace kann ab sofort zu Preisen ab 78.380 Euro bestellt werden.

JAGUAR

Lexus UX

Lexus hat sein neues Einstiegsmodell präsentiert, das SUV namens UX. Er ist 4495 Millimeter lang, 1520 Millimeter hoch und 1840 Millimeter breit bei einem Radstand von 2640 Millimeter. Diese kompakten Außenmaße wirken sich auch auf den Wendekreis positiv aus: Er stellt mit 5,2 Metern einen neuen Bestwert in diesem Segment auf.

LEXUS

Lexus UX

Der neue UX ist der erste Lexus, der auf der hochmodernen GA-C Architektur-Plattform basiert, was den Passagieren großzügige Platzverhältnisse bescheren soll. Die Bedienelemente wurden auf der Mittelkonsole neu arrangiert, die Steuerung der Audioanlage ist überhaupt in die Armlehne gewandert. Angetrieben wird der UX von einem Vierzylinder-Benziner, der wahlweise auch in einer Hybrid-Version erhältlich ist.

LEXUS

Lexus UX

Die Rücklichteinheiten sind ein besonderes Highlight: Sie werden mit einem schmalen Leuchtband verbunden, das sich über die Breite der Kofferraumklappe erstreckt, bis zur Fahrzeugmitte auf eine Höhe von nur noch drei Millimetern verjüngt und aus 120 LED besteht.

LEXUS

Polestar 1

Unter der neuen „Performance“-Marke – wie die Schweden das so schön nennen – setzt Volvo die Modellpalette unter Strom. Und mit dem ersten Serienmodell steigt jetzt die Spannung: Der Polestar 1 mit dem neuen Logo des Polarsterns auf der Motorhaube soll Mitte 2019 starten und kann ab sofort geordert werden.

POLESTAR

Polestar 1

Der Hybrid in Form eines Coupés fährt bis zu 150 Kilometer rein elektrisch, in Kombination mit einem Vierzylinder-Benziner mit zwei Litern Hubraum entwickelt er eine Systemleistung von 441 kW (600 PS) und 1000 Newtonmeter Drehmoment. Alleine das Doppel-Elektromotoren-System an den Hinterrädern, die über ein Planetengetriebe miteinander verbunden sind, setzen 160 kW (218 PS) frei, während der Verbrenner die Vorderräder antreibt.

POLESTAR

Polestar 1

Der 4,5 Meter lange 2+2 basiert prinzipiell auf der skalierbaren Produkt-Architektur von Volvo, allerdings sind rund 50 Prozent der Teile neu und von Polestar-Ingenieuren maßgeschneidert. Die große Überraschung: Die Karosserie besteht weitgehend aus Karbonfaser. Pro Jahr werden maximal 500 Fahrzeuge produziert und ausschließlich im Rahmen eines Abonnements angeboten.

POLESTAR

Toyota Auris

Ist der Corolla wirklich schon so lange her? Bereits die dritte Auflage des Auris hat Toyota in Genf ins Rampenlicht gestellt, bei der Kunden sogar die Wahl aus zwei Hybridsystemen haben.

TOYOTA

Toyota Auris

Das erste greift auf einen 1,8-Liter-Benziner zurück, leistet 122 PS und schaut besonders auf den Verbrauch. Das zweite setzt auf einen 2-Liter mit 180 PS und nutzt die Vorteile der Technologie für bessere Fahrleistungen. Davon abgesehen ist nur mehr ein Benziner mit 1,2 Litern Hubraum in der Pipeline – Diesel haben die Japaner gestrichen.

TOYOTA

Toyota Auris

Die Karosserielänge gewann 40 Millimeter hinzu (4370 mm), die vollständig dem Radstand zu Gute kommen (2640 mm), während die Höhe gegenüber der Vorgängerversion um gut 20 Millimeter gesunken ist (1435 mm).

TOYOTA

Volvo V60

Technisch basiert der neue V60 auf Volvos skalierbarer Produkt-Architektur, genauso wie das SUV XC60 und die Modelle der 90er-Baureihe. In Österreich stehen zum Verkaufsstart der Benziner T6 AWD mit 310 PS in Verbindung mit Allradantrieb und Achtgang-Automatik sowie die beiden Dieselmotoren D3 und D4 mit einer Leistung von 150 und 190 PS, jeweils mit Frontantrieb und wahlweise Sechsgang-Schaltgetriebe oder Achtgang-Automatikgetriebe zur Verfügung.

VOLVO

Volvo V60

Schon kurz nach der Markteinführung im Sommer werden auch zwei Plug-in-Hybrid-Versionen angeboten: der neue T6 Twin Engine mit einer Systemleistung von 340 PS und der T8 Twin Engine mit 390 PS.

VOLVO

Volvo V60

Der Einstiegspreis des neuen V60 liegt bei 42.185 Euro für den D3 in der Ausstattung Momentum. Der D4 in der gleichen Ausstattung startet bei 43.963 Euro, das Top-Modell T6 AWD beginnt in der Momentum Variante bei 55.500 Euro.

VOLVO

Bentley Bentayga Hybrid

Mit dem Bentayga Plug-in-Hybrid geht Bentley einen ersten Schritt in Richtung Elektrifizierung. Er kombiniert einen turbogeladenen 3-Liter-V6-Benziner mit einem Elektromotor und duckt sich bei möglichst voll geladenen Akkus auf einen CO2- Ausstoß von 75 g pro Kilometer. Leistungsdaten kommunizieren die Briten noch nicht.

BENTLEY

Bentley Bentayga Hybrid

Der Schalter für die Start-Stopp-Automatik wurde durch die Steuerung der drei E-Modi ersetzt: E-Antrieb, Hybrid-Modus und Sparmodus. Damit kann der Fahrer unterwegs die Verwendung der Batterie steuern. Der traditionelle Drehzahlmesser wurde durch eine Anzeige ersetzt, die informiert, wenn das Fahrzeug im reinen E-Antrieb betrieben wird.

BENTLEY

Bentley Bentayga Hybrid

Die vollständige Ladung der Batterie, mit der eine Reichweite von mehr als 50 km im NEFZ-Fahrzyklus drinnen sein soll, nimmt bei einem normalen Haushaltsanschluss 7,5 Stunden in Anspruch. Ist im Haushalt ein Starkstromanschluss installiert, kann die Ladezeit auf nur 2,5 Stunden reduziert werden.

BENTLEY

Mercedes EQ Power

Mercedes stellt zwei Vorserienmodelle ins Rampenlicht: Wie der S 560 e werden künftig die Plug-in-Dieselhybride in C- und E-Klasse die Technik der neuesten Generation nutzen. Die Auslieferung der ersten Modelle ist für Spätsommer 2018 geplant.

DAIMLER

Mercedes EQ Power

90 kW elektrische Leistung, ein zusätzliches elektrisches Drehmoment von 440 Newtonmetern und die elektrische Reichweite von circa 50 Kilometern im NEFZ sind die geplanten Eckpunkte. Ermöglicht wird dies auch von der neuen Lithium-Ionen-Batterie, die 13,5 kWh Energie speichert.

DAIMLER

Mercedes EQ Power

Der neue Onboard-Lader verdoppelt die Ladeleistung von 3,6 kW auf 7,2 kW. An einer Wallbox ist die leere Batterie so beispielsweise ganz komfortabel zu Hause nach zwei Stunden wieder vollständig geladen. Selbst an einer üblichen Haushaltssteckdose gelingt dies in rund sieben Stunden.

DAIMLER

Porsche E Cross Mission Turismo

Porsche zeigt mit dem Mission E Cross Turismo die Konzeptstudie eines elektrisch angetriebenen Crossovers. Zu den Stärken des Viertürers zählen das Design mit prägnanten Offroad-Elementen sowie das neuartige Anzeige- und Bedienkonzept mit Touch-Screen und Blicksteuerung.

PORSCHE

Porsche E Cross Mission Turismo

Das 4,95 Meter lange Konzeptfahrzeug mit Allradantrieb verfügt über eine 800-Volt-Architektur und ist für das Laden am Schnellladenetz vorbereitet. Außerdem lässt es sich via Induktion, am Lade-Dock oder am Heimenergiespeicher aufladen.

PORSCHE

Porsche E Cross Mission Turismo

Zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von mehr als 600 PS (440 kW) beschleunigen den Mission E Cross Turismo in deutlich weniger als 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in unter zwölf Sekunden auf 200 km/h. Zudem stellt Porsche eine von Elektrofahrzeugen bisher unerreichte Dauerleistung in Aussicht.

PORSCHE

Audi e-tron Prototyp

Damit wir auch ja nicht vergessen, dass Audi Ende des Jahres sein erstes, rein elektrisches Modell auf den Markt bringt, stellen die Ingolstädter einen auffällig folierten Prototypen des e-tron, wie sie derzeit bereits auf der Straße erprobt werden, auf den Messestand. Auffallen, lautet hier die Devise.

AUDI

Audi e-tron Prototyp

Unter dem getarnten Exterieur verbirgt sich ein SUV mit Platz für fünf Personen sowie reichlich Gepäck.

AUDI

Audi e-tron Prototyp

Die Serienversion des Audi-e-tron-Prototypen kann an Schnelllade-Stationen mit bis zu 150 kW Ladeleistung Strom tanken. Damit ist der SUV in knapp 30 Minuten bereit für die nächste Langstrecken-Etappe.

AUDI

Skoda Vision X

Mit der Plug-in-Hybrid-Studie Vision X lässt uns Škoda in die Glaskugel blicken. In diese Richtung soll es optisch (beim kommenden kleinen SUV Polar) und technologisch gehen, bei den Tschechen. Das Crossover-Konzept will sich mit kompakten Abmessungen als idealer Begleiter für einen aktiven, urbanen Lifestyle ins Spiel bringen. Ein Dach in der Kontrastfarbe Anthrazit setzt peppige Akzente. Außerdem sorgen markante Stoßfänger, Seitenschweller, ein großes Panorama-Glasdach sowie 20-Zoll-Leichtmetallräder für einen starken Auftritt.

SKODA

Skoda Vision X

Die breite Armaturentafel mit freistehendem Farbdisplay dominiert den optischen Eindruck im Innenraum. Über den Bildschirm lassen sich die Infotainment- und Connectivity- Dienste schnell und intuitiv ansteuern. Beleuchtete Elemente aus geschliffenem Kristallglas sorgen in Zusammenspiel mit dem Farbdisplay für stimmungsvolle Lichteffekte.

SKODA

Skoda Vision X

Der Antriebsstrang ist der eines Plug-in-Hybrids und keine serienferne Fingerübung der Techniker: Die Ergänzung der SUV-Familie um ein drittes Modell ist ein zentraler Eckpfeiler der Škoda-Strategie 2025. Bis dahin wollen die Tschechen neben rein elektrisch angetriebenen Automobilen auch Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge im Programm haben. Jedes vierte weltweit ausgelieferte Automobil der Marke soll dann über einen Plug-in-Hybrid- oder einen reinen Elektroantrieb verfügen.

SKODA

Cupra e-Racer

Seats sportliche Submarke Cupra hat es sich zum Ziel gesetzt, als Vorreiter den Weg für eine Veränderung in Richtung eines sauberen und effizienten Rennsports zu ebnen und im Hinblick darauf den vollelektrischen e-Racer auf die Räder gestellt.

CUPRA

Cupra e-Racer

Der ist ein echter Rennwagen mit einer Dauerleistung von 300 kW (408 PS) und einer Spitzenleistung von bis zu 500 kW (680 PS). Er verfügt über nur einen Gang, Torque Vectoring und Hinterradantrieb. Das Fahrzeug verwendet drei Kameras anstelle der traditionellen Rückspiegel – das Display befindet sich im Armaturenbrett.

CUPRA

Cupra e-Racer

Der e-Racer erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h und beschleunigt in nur 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und in 8,2 Sekunden von 0 auf 200 km/h. Ab 2019 ist ein Wettbewerb für Tourenwagen mit reinem Elektroantrieb geplant, in dem er an den Start gehen soll.

CUPRA

I.D. Vizzion

Bereits die Proportionen der 5163 Millimeter langen, 1947 Millimeter breiten und 1506 Millimeter hohen Studie I.D. Vision klingen ziemlich imposant. Extrem lang sind der Radstand (3100 mm) und die Dachpartie, kurz indes die Front- und Heckpartie. Die gegenläufig angeschlagenen Türen öffnen (elektrisch) entgegengesetzt und bis zu einem rechten Winkel von 90 Grad, um einen komfortablen Einstieg (ohne B-Säule) zu ermöglichen. Statt einer Kofferraumklappe schwenkt eine elektrisch betätigte Heckklappe nach oben und gibt den Weg zu einem 565 Liter großen Kofferraum frei.

VOLKSWAGEN

I.D. Vizzion

Die Antriebskomponenten bestehen aus zwei Elektromotoren, zwei Getrieben, der alles vernetzenden Elektronik und der Hochvoltbatterie. Der Lithium-Ionen-Akku mit einem Energiegehalt von 111 kWh befindet sich im Unterboden. An der Vorderachse arbeitet ein 75-kW-Koaxialantrieb, hinten eine kompakte 150-kW-Maschine. Sie entwickeln eine gemeinsame Systemleistung von 225 kW und treiben direkt die jeweilige Achse an. Mit einer Batterieladung soll der I.D. Vizzion Reichweiten von bis zu 665 Kilometern zurücklegen können. Aufgeladen wird die Batterie im Idealfall über eine induktive Schnittstelle. Ebenso ist aber auch das konventionelle Laden per Stecker möglich.

VOLKSWAGEN

I.D. Vizzion

Vier Integralsitze (vorn mit Liegefunktion) bilden das Zentrum des Innenraums. Die Sitze stellen sich – da der Wagen seine Passagiere über den biometrischen Abgleich der Gesichtserkennung oder elektrische Geräte wie das Smartphone kennt – automatisch auf den jeweiligen Gast ein. Auch Parameter wie Licht, Klimatisierung, Infotainment samt Streamingdiensten oder Düfte werden personalisiert. Fußablagen laden die Gäste zum Relaxen ein. Damit die Transparenz des Raumes durch die großen Glasflächen nicht zu groß wird, können die Glasflächen elektronisch abgedunkelt werden. Maximal abgedunkelt ist die Privacy-Verglasung nahezu undurchsichtig.

VOLKSWAGEN

Lagonda Vision Concept

Mit dem Lagonda Vision Concept zeigt Aston Martins lange verschollene Schwestermarke nicht nur eine Fingerübung in Sachen Design, sondern auch den Startschuss für Elektroautos aus der britischen Traditionsschmiede.

ASTON MARTIN

Lagonda Vision Concept

Unter dem Logo sollen ausschließlich lokal emissionsfreie Fahrzeuge – also ohne Verbrennungsmotor – laufen. Weil das so ist, verabschiedet sich Designer Marek Reichman auch gleich von der Motorhaube und hat die Karosserie quasi um den Innenraum herumgebaut. Denn: Auch autonome Fahren ist für die Luxusmarke ein großes Thema.

ASTON MARTIN

Lagonda Vision Concept

Den Batterien im Unterboden wollen die Briten realistische 650 Kilometer Reichweite abtrotzen. Aston Martin selbst will ab 2021 mit Stromsportwagen auf den Markt kommen. 2023 soll dann auch die Marke Lagonda wieder auferstehen – gleich mit zwei Modellen.

ASTON MARTIN

Nissan IMx Kuro

Nissans elektrisches Konzeptfahrzeug, das unter dem Kürzel IMx erstmals auf der Tokyo Motor Show 2017 vorgestellt wurde, feiert in Genf in modifizierter Optik Europapremiere. Und vor allem durch zusätzliche Technik – eine Brain-to-Vehicle-Technologie.

NISSAN

Nissan IMx Kuro

B2V misst und analysiert Gehirnaktivitäten des Fahrers, passt daraufhin die Assistenzfunktionen des Fahrzeugs an und sorgt dafür, dass die manuellen und autonomen Systeme vom Menschen an Bord lernen. Das verspricht um 0,2 bis 0,5 Sekunden kürzere Ansprechzeiten, weil das Auto die nächsten Aktivitäten des Fahrers voraussieht.

NISSAN

Nissan IMx Kuro

Dank künstlicher Intelligenz kann der Fahrer zudem alle Instrumente im Innenraum des Technikträgers über Augenbewegungen und Handgesten steuern. Diese intuitive Benutzeroberfläche verringert die Zahl physischer Steuerungselemente und Bedienknöpfe drastisch.

NISSAN
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Kommentare (1)

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tannenbaum
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3
Lesenswert?

Das Elektroauto

wäre ja eine vernünftige Lösung. Aber solange die Speichermöglichkeit auf die jetzt bekannte Technologie beschränkt ist, wird das nix! Habe einen Praxistest gelesen, wobei ein E Auto am Abend mit einer Restreichweite von 40 km abgestellt wurde und am nächsten Morgen wegen der kalten Nacht nur mehr eine Restreichweite von 5 km angezeigt wurden. Das ist ja so, als ob mein Dieseltank ein kleines Loch hätte und über Nacht der Diesel langsam ausrinnen würde. Und das soll ein Fortschritt sein!

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