KultkistenWas Aurelia, Andrea und Amerika mit einander zu tun haben

Lancia bedachte die Welt mit lediglich 240 Stück der Aurelia Spider. 50 erreichten nie ihren Besitzer.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Der Lancia Aurelia Spider, zu erkennenan Panoramascheibe © LANCIA
 

Die Aurelia hatte sich dank der Genialität des Lancia-Konstrukteurs Vittorio Jano mit ihrem Hightech-V6 und der Transaxle-Bauweise Weltruf erarbeitet, als US-Importeur "Maxi" Hoffman eine nicht minder geniale Idee hatte: Den Amerikanern lüstete es nach Zweisitzern europäischen Zuschnitts, diagnostizierte er.

Also schlug die Stunde des Aurelia Spider, den Pininfarina einkleidete und damit schon früh in seiner Karriere sein Schaffen krönte. Das leidlich wetterfeste Verdeck zu montieren war umständlich, die Türen hatten nur aufsteckbare Fenster, aber die Schönheit des Spiders mit seiner von Riva-Motorbooten inspirierten Panoramascheibe und den nach oben gekräuselten Stoßstangen war Legion.

Rundum schön: ein Meisterwerk von Pininfarina Foto © LANCIA

240 Stück sah das Jahr 1956, von denen 50 ihr Ziel nie erreichen sollten. Sie hatten für den Weg über den Großen Teich auf dem Schiff Andrea Doria angeheuert, die nach einer Kollision in einer Nebelbank in der Nähe von Nantucket auf den Grund des Atlantiks sank. Dort liegen sie noch heute. Kurz darauf ging der Spider ganz auf Tauchstation, mit dem Aurelia Convertible folgte ein konventionelles Cabrio.

 

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!