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Kultkiste BMW M1

Vor 40 Jahren betrat der BMW M1 die Bühne: Ursprünglich für den Motorsport gebaut, war der Legendenstatus serienmäßig.

Aus solchen Studien werden üblicherweise die legendärsten Autos: 1972 präsentierte BMW einen Prototyp mit der Bezeichnung BMW Turbo. Das Showcar hatte Flügeltüren und einen Vierzylinder-Mittelmotor, war nie für eine Produktion vorgesehen, sondern diente als Designstudie und Technologieträger.

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Die futuristisch anmutende Stylingstudie des BMW-Chefdesigners Paul Bracq gab die Richtung für die 1976 folgende Entwicklung des M1 vor. Für die Entwicklung und Produktion gründete BMW eigens die Motorsport GmbH, das M im Modellnamen steht somit für Motorsport.

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Ursprünglich war der M1 für den Einsatz im Motorsport geplant, nur eine Homologationsserie sollte in kleiner Auflage für den öffentlichen Straßenverkehr gebaut werden. Durch Änderungen im internationalen Reglement noch vor der Präsentation wurde er in seiner Rolle als Rennfahrzeug jedoch praktisch überflüssig.

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Er wurde mit mäßigem Erfolg zwar noch als Rennwagen in diversen Serien eingesetzt, die Mehrzahl der produzierten Fahrzeuge wurde aber entgegen der ursprünglichen Planung als Straßenversion an Privatleute verkauft. Lediglich in der Procar-Serie, einem Rahmenprogramm der Formel 1 in den Jahren 1979 und 1980, erlangte der M1 größere Aufmerksamkeit im Bereich des Rennsports.

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Über die Entwicklung eines Supersportwagen trauten sich die Bayern alleine aber nicht drüber, sondern beauftragten damit keinen geringeren als Lamborghini. Den Reihensechszylinder mit 3,5 Litern Hubraum und 277 PS in der Serienversion steuerten aber natürlich die Bayrischen Motorenwerke bei.

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In Sant'Agata Bolognese sollte das Fahrzeug ursprünglich auch gefertigt werden, allerdings wurde die Produktion rasch zum Auftragsfertiger Baur in Stuttgart abgezogen.

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Für das Design der Karosserie war Giorgio Giugiaro verantwortlich, der den BMW M1 im Vergleich zum Prototyp BMW Turbo sachlicher gestaltete und auf die Flügeltüren verzichtete.

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Die Karosserie des M1 ist auf einem Gitterrohrrahmen aufgebaut. Es finden viele Teile aus dem damaligen Pkw-Programm der Bayern Verwendung. Ein äußerlich auffälliges Merkmal sind die Heckleuchten aus der damaligen 6er-Reihe.

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Für BMW ungewöhnlich war die Verwendung von Klappscheinwerfern, die wegen der damaligen amerikanischen Vorschriften zur Lampenhöhe bei der aerodynamisch flachen Front notwendig waren.

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Natürlich hatte der M1 auch die Ehre, eines von BMWs berühmten Art Cars zu werden. 1979 wurde seine Karosserie von keinem geringeren als Andy Warhol bemalt. Sein Kommentar: „Ich liebe das Auto. Es ist besser gelungen als das Kunstwerk.“

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