Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Test von E-Autos und E-BikesDas sind die Erfahrungen von 600 Testern

Ein Jahr lang haben unterschiedliche Personen einen BMW i3, einen Renault Zoe, E-Bikes und Car-Sharing-Systeme in der Energieregion Weiz-Gleisdorf ausprobiert. Ihr Fazit ist ein positives.

Nicole Hütter, Barbara Kulmer, Erwin Eggenreich, Bernadette Karner, Rafael Bramreiter mit den getesteten Fahrzeugen © Energieregion Oststeiermark
 

Regelmäßig setzt die Energieregion Weiz-Gleisdorf spannende E-Mobilitätsprojekte in der Region um. 2019 wurde das vom Klima- und Energiefonds geförderte Projekt „Generation e-fahren“ in der Region realisiert. Ein Schwerpunkt war die zehnmonatige Testphase, in der mehr als 400 Menschen aus der Region einen BMW i3und einen Renault ZOE  kostenlos auf Herz und Nieren getestet haben.

Kommentare (9)

Kommentieren
lapinkultaIII
2
3
Lesenswert?

So, und jetzt reden wir über den Preis:

Wer kann sich 30T+ für ein Zweitauto leisten?

Vergleichsweise nehmen wir einen kleinen Suzuki oder Seat - die kosten nicht mal die Hälfte.

Meine Frau nutzt für die tägliche Fahrt zur Arbeit (2x5 km, Öffis gibts keine) einen kleinen Benziner. Sie hätte das optimale Fahrprofil für ein E-Auto, aber die Anschaffungskosten führen allein schon den Gedanken daran ad absurdum.

Stratusin
2
5
Lesenswert?

Leisten können es auch genug,

es fahren auch genug BMW 1er, Audi A1, Mini usw. als Zweitwagen herum. Die auch gerne mal 40.000,- und mehr kosten. Von den vielen SUV die die Gattin zum einkaufen braucht will ich erst gar nicht schreiben. Das es sich noch nicht jeder leisten kann ist klar, aber es gebe genug Autofahrer die nicht aus finanziellen Gründen umsteigen. Auch die Reichweite kann es nicht sein beim Zweitwagen. Es sind die Vorurteile die den Umstieg verhindern.

Energieregion
3
8
Lesenswert?

weitere Infos zum Projekt

Dass E-Autos noch nicht die gleiche max. tägliche Reichweite eines Verbrenners erreichen, liegt auf der Hand. Dies zu widerlegen war auch nicht Ziel unseres Projekts. Vielmehr ging es darum, die Fahrzeuge in das typische alltägliche Mobilitätsverhalten unserer EinwohnerInnen zu integrieren und eine Rückmeldung zu erhalten, ob sie sich hier bewähren. Hieraus konnten wir eben dieses äußerst positive Fazit ziehen. Gleichzeitig war es uns wichtig, moderne Mobilitätslösungen, wie das E-Carsharing, zu thematisieren.

Unsere TestfahrerInnen bildeten ein breites Spektrum ab. Zum einen waren Personen dabei, die zum ersten Mal in ihrem Leben ein elektrisches Auto steuerten und nur eine Kurzstrecke zurücklegten. Zum anderen durften wir uns über jene FahrerInnen freuen, die die Fahrzeuge mehrere Tage - und dies auch auf der Langstrecke - zur vollsten Zufriedenheit einsetzen. Zum Laden der E-Autos wurden den FahrerInnen mobile Ladegeräte zur Verfügung gestellt, die mittels Starkstrom auch für eine schnellere Ladung genutzt werden konnten.

Selbstverständlich wurde im Rahmen unseres Projekts auch Verbesserungspotenzial geortet. Dies betraf jedoch primär den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur. Aber auch hieran arbeiten wir aktuell als Klima- und Energie-Modellregion.

Kristianjarnig
1
2
Lesenswert?

Natürlich.

Macht Sinn für diejenigen mit eigener Solaranlage am eigenen Haus, idealerweise mit einem "Second Life" Akku Puffer weil man sein Auto nun mal meistens über Nacht lädt und nicht dann wenn die Sonne scheint(zumindest die Berufstätigen unter uns). Dann ist es ein Idealfall.

E-Bikes - keine Diskussion - wir nutzen selbst 4 in der gesamten Familie. Fantastische Sache. Motiviert Menschen öfter das Auto in der Garage stehen zu lassen und zu "radeln".

Ob ein E-Auto wirklich Sinn für jeden macht sei dahingestellt. Vielleicht würde es Sinn machen das Gemeinden eher anfangen E-Autos "on-demand" also wenn es jemand braucht kann er es für wenig Geld buchen und dann wieder am, z.b., Wirtschaftshof abgeben. SO könnte ich mir E-Mobilität vorstellen, vor allem abseits dieser "Macho" Modelle ala Tesla die mit vielen hundert PS locken wo es aber absolut keinen Sinn macht weil E-Mobilität einen anderen "Mind Set" als einen Gasfuß braucht.

Es wäre an der Zeit endlich vernünftige E-Autos zu bauen. Oder wieviele von uns "Normalbürgern" fährt den einen Verbrenner mit über 300 PS? Macht doch absolut keinen Sinn. Nicht mal mehr als 200 PS machen, realistisch betrachtet, wirklich Sinn.

Es wird an der Zeit das die E-Mobilität raus aus der Pubertät kommt und Autos für erwachsene Menschen baut. Und mit Erwachsen meine ich eher die geistige Reife nicht die Lebensjahre.

stprei
5
10
Lesenswert?

E-Auto

Ein E-Auto ist ein Zweitauto, das sich kaum jemand leisten kann. Gerade bei Privaten fehlen steuerliche Begünstigungen etc.

Ein Plug-In Hybrid kann eine Option sein, wenn man vorhersehbare Wege hat und eine Auflademöglichkeit nutzen kann. Davon kommen jetzt auch mehrere auf den Markt.

Und ein i3 ist ein tolles Auto, das auch nach dem Facelift noch besser wurde, aber bei einem Listenpreis von € 53.000,-- vor Förderung eine begründete Ausnahmeerscheinung auf den Straßen. Weil um den Preis gibts einen 3er mit guter Ausstattung und unendlich mehr Flexibilität.

Und der Zoe ist zwar in der Anschaffung günstig, aber auch nur wegen der nicht gerade billigen Batteriemiete, die den Aktionsradius einschränkt (km-Begrenzung), die noch dazu im Wiederverkauf eine Black-Box ist.

scionescio
8
20
Lesenswert?

Wenn 400 Tester gemeinsam insgesamt 40.000km zurücklegen, ist jeder im Schnitt nur 100km gefahren!

Daraus eine Aussage abzuleiten, dass die Reichweite ausreichend wäre, ist wohl absolut lächerlich - noch dazu, wo ein Großteil der Tester das eAuto vollgeladen übernommen hat!
Anscheinend zielt man mit so seltsamen Aussagen hauptsächlich auf eine naive Käuferschicht ab, die zudem im Rechnen (hohe Anschaffungskosten, die sich erst nach zig Jahren und Hunderttausenden Kilometern vielleicht - wenn nicht davor der Akku gewechselt werden muss - amortisieren) nicht sehr gut ist.

Gotti1958
12
11
Lesenswert?

Scio

Wieder mal schlauer als der Rest der Welt. Im Artikel steht, dass knapp 37000 km. mit zwei Autos zurückgelegt wurden. Lesen bildet. Vor allem, wenn man mehr als nur die Überschrift liest.

scionescio
7
7
Lesenswert?

@Gotti: ich wollte es Fanboys wie dir etwas einfacher machen, die Rechnung nachvollziehen zu können - offenbar ist das Experiment gescheitert;-)

Dann mit den exakten Zahlen aus dem Artikel:

36.900km : 400 Tester = 92,25 km pro Tester (durchschnittlich) - also noch weniger als die gerundeten 100km!)

Es reicht nicht, Lesen zu können - entscheidend ist, den Sinn der aneinandergereihten Wörter verstehen zu können;-)

Aber Rechenschwäche scheint ein ausgeprägtes Merkmal bei den BEV Fanboys zu sein - sonst würden sie nicht dauernd herumerzählen, wie billig sie fahren, weil es in Wahrheit nichts Teureres in einer Gesamtbetrachtung gibt (wenn man Rechnen kann ...)

stprei
2
9
Lesenswert?

400

Im Artikel steht, dass mehr als 400 Menschen in 10 Monaten einen Zoe und einen i3 getestet haben, dabei wurden insgesamt 36.900km zurückgelegt.
Das sind dann also - km aufgerundet, Tester abgerundet, weil leichter - 20.000km pro Fahrzeug: Wenn zwei Fahrzeuge je 20.000km fahren, legen sie 2x20.000=40.000km zurück, bei 400 Testern sind das pro Tester im Schnitt 100km, weil 400x100=40.000.

Das ist nicht schlauer als der Rest der Welt, sondern eine simple Rechnung.