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Modellvorstellung761 Elektro-PS im Porsche Taycan

Mit dem elektrischen Coupé Taycan bricht Porsche in ein neues Zeitalter auf. Ab 156.153 Euro.

Porsche Elektrosportler Taycan © PORSCHE
 

Er ist auf den allerersten Blick als Porsche zu erkennen. Und doch ist beim Taycan alles anders – schließlich ist er das erste rein elektrische Modell aus Zuffenhausen. So ganz will man sich vom Verbrennungsmotor gedanklich allerdings nicht verabschieden: Denn der Taycan trägt je nach Leistung den Beinamen Turbo beziehungsweise Turbo S – obwohl der elektrische Antriebsstrang keine Abgasturbine aus der Nähe gesehen hat.

Sei's drum: Die Topversion spult bis zu 560 kW (761 PS) ab und schnepft damit in wahrhaft atemberaubenden 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Strapaziert man das nicht allzu oft, soll die Reichweite nach dem realitätsnäheren WLTP-Zyklus bis zu 421 Kilometer. Der Turbo ohne S mobilisiert maximal auch nicht gerade schmale 500 kW (680 PS), lässt sich beim Standardsprint vier Zehntel länger Zeit und hat einen Aktionsradius von bestenfalls 450 Kilometern. Beide legen einen Topspeed von 260 km/h auf.

Modellvorstellung: Porsche Taycan

Er ist auf den allerersten Blick als Porsche zu erkennen. Und doch ist beim Taycan alles anders – schließlich ist er das erste rein elektrische Modell aus Zuffenhausen. So ganz will man sich vom Verbrennungsmotor gedanklich allerdings nicht verabschieden: Denn der Taycan trägt je nach Leistung den Beinamen Turbo beziehungsweise Turbo S – obwohl der elektrische Antriebsstrang keine Abgasturbine aus der Nähe gesehen hat.

PORSCHE

Sei's drum: Die Topversion spult bis zu 560 kW (761 PS) ab und schnepft damit in wahrhaft atemberaubenden 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Strapaziert man das nicht allzu oft, soll die Reichweite nach dem realitätsnäheren WLTP-Zyklus bis zu 421 Kilometer.

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Der Turbo ohne S mobilisiert maximal auch nicht gerade schmale 500 kW (680 PS), lässt sich beim Standardsprint vier Zehntel länger Zeit und hat einen Aktionsradius von bestenfalls 450 Kilometern. Beide legen einen Topspeed von 260 km/h auf.

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Dahinter stecken jeweils zwei E-Motoren, eine an Vorder- und Hinterachse, was folgerichtig Allradantrieb ergibt. Ungewöhnlich: An der Hinterachse ist ein Zwei-Gang-Getriebe: Der erste ist kürzer übersetzt und sorgt für brachiale Beschleunigung, der länger gestufte zweite hat ein Auge auf die Effizienz. Die Rekuperationsleistung des Antriebs ist mit bis zu 265 kW beachtlich.

PORSCHE

Geladen wird die 93,4-kWh-Batterie natürlich auch über die Steckdose – und zwar erstmals mit einer Systemspannung von 800 Volt. Sollte man eine Säule finden, die so viel Saft hergibt. Jedenfalls wären mit Gleichstrom in gut fünf Minuten Energie für bis zu 100 Kilometer Reichweite nachgeladen. Natürlich verdaut der Taycan auch Wechselstrom in niedrigeren Dosen.

PORSCHE

In Sachen Fahrwerk hat Porsche die volle Musik aufgefahren: Die integrierte Fahrwerkregelung analysiert und synchronisiert alle Systeme in Echtzeit. Dazu zählen eine adaptive Luftfederung inklusive elektronischer Dämpferregelung sowie eine elektromechanische Wankstabilisierung inklusive Torque Vectoring.

PORSCHE

Der Taycan Turbo S kostet ab 189.702, der Taycan Turbo ab 156.153 Euro. Varianten mit weniger Leistung sollen noch in diesem Jahr vorgestellt werden.

PORSCHE

Das Cockpit wird geziert von digitalen Instrumenten, das einzige analoge Instrument ist die Uhr auf dem Armaturenbrett, die passenderweise 9:11 anzeigt. Und was natürlich in keinem Porsche fehlen darf: Die Starttaste sitzt links hinter dem Lenkrad. Das Kombiinstrument ersetzt die Rundinstrumente und besteht aus einem gebogenen, 16,8 Zoll großen Bildschirm. Der zentrale 10,9 Zoll große Bildschirm und ein weiteres, optionales Display für den Beifahrer sind zu einem Glasband zusammengefasst.

PORSCHE

In der ansteigenden Mittelkonsole ist ein 8,4 Zoll großes Touch-Bedienfeld mit haptischem Feedback integriert, mit dem sich die Klimatisierung einstellen und Adressen für die Navigation handschriftlich eingeben lassen. Während das Lenkrad konventionell ausfällt, ersetzt ein „ Fahrtrichtungsschalter“, wie Porsche das so schön nennt, den klassischen Wählhebel. Und sogar die Lüftungsdüsen haben die Zuffenhausener elektrifiziert, mechanische Lamellen gehören der Vergangenheit an.

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In so genannten „Fußgaragen“ – Aussparungen in der Batterie im hinteren Fußraum – sorgen für guten Sitzkomfort im Fond angesichts der Coupéform. Das vordere Kofferraumabteil fasst 81, das hintere 366 Liter.

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Dahinter stecken jeweils zwei E-Motoren, eine an Vorder- und Hinterachse, was folgerichtig Allradantrieb ergibt. Ungewöhnlich: An der Hinterachse ist ein Zwei-Gang-Getriebe: Der erste ist kürzer übersetzt und sorgt für brachiale Beschleunigung, der länger gestufte zweite hat ein Auge auf die Effizienz. Die Rekuperationsleistung des Antriebs ist mit bis zu 265 kW beachtlich.

Geladen wird die 93,4-kWh-Batterie natürlich auch über die Steckdose – und zwar erstmals mit einer Systemspannung von 800 Volt. Sollte man eine Säule finden, die so viel Saft hergibt. Jedenfalls wären mit Gleichstrom in gut fünf Minuten Energie für bis zu 100 Kilometer Reichweite nachgeladen. Natürlich verdaut der Taycan auch Wechselstrom in niedrigeren Dosen.

Showcar: Porsche Mission E Cross Turismo

Porsche zeigt mit dem Mission E Cross Turismo die Konzeptstudie eines elektrisch angetriebenen Crossovers.

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Zu den Stärken des Viertürers zählen das Design mit prägnanten Offroad-Elementen sowie das neuartige Anzeige- und Bedienkonzept mit Touch-Screen und Blicksteuerung.

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Das 4,95 Meter lange Konzeptfahrzeug mit Allradantrieb verfügt über eine 800-Volt-Architektur und ist für das Laden am Schnellladenetz vorbereitet.

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Außerdem lässt es sich via Induktion, am Lade-Dock oder am Heimenergiespeicher aufladen.

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Zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von mehr als 600 PS (440 kW) beschleunigen den Mission E Cross Turismo in deutlich weniger als 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und in unter zwölf Sekunden auf 200 km/h.

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Zudem stellt Porsche eine von Elektrofahrzeugen bisher unerreichte Dauerleistung in Aussicht.

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Das Cockpit wird geziert von digitalen Instrumenten, das einzige analoge Instrument ist die Uhr auf dem Armaturenbrett, die passenderweise 9:11 anzeigt. Und was natürlich in keinem Porsche fehlen darf: Die Starttaste sitzt links hinter dem Lenkrad. Das Kombiinstrument ersetzt die Rundinstrumente und besteht aus einem gebogenen, 16,8 Zoll großen Bildschirm. Der zentrale 10,9 Zoll große Bildschirm und ein weiteres, optionales Display für den Beifahrer sind zu einem Glasband zusammengefasst.

In der ansteigenden Mittelkonsole ist ein 8,4 Zoll großes Touch-Bedienfeld mit haptischem Feedback integriert, mit dem sich die Klimatisierung einstellen und Adressen für die Navigation handschriftlich eingeben lassen. Während das Lenkrad konventionell ausfällt, ersetzt ein „Fahrtrichtungsschalter“, wie Porsche das so schön nennt, den klassischen Wählhebel. Und sogar die Lüftungsdüsen haben die Zuffenhausener elektrifiziert, mechanische Lamellen gehören der Vergangenheit an.

Porsche Taycan

Der Porsche Taycan Turbo S kostet ab 189.702, der Taycan Turbo ab 156.153 Euro. Varianten mit weniger Leistung sollen noch in diesem Jahr vorgestellt werden.

In so genannten „Fußgaragen“ – Aussparungen in der Batterie im hinteren Fußraum – sorgen für guten Sitzkomfort im Fond angesichts der Coupéform. Das vordere Kofferraumabteil fasst 81, das hintere 366 Liter.

In Sachen Fahrwerk hat Porsche die volle Musik aufgefahren: Die integrierte Fahrwerkregelung analysiert und synchronisiert alle Systeme in Echtzeit. Dazu zählen eine adaptive Luftfederung inklusive elektronischer Dämpferregelung sowie eine elektromechanische Wankstabilisierung inklusive Torque Vectoring.

Kommentare (5)

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scionescio
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Kleine Rechenaufgabe für die Freunde der batteriebetriebenen Elektromobilität ...

Wenn man davon ausgeht, dass man den 93,4kwh Akku zu 80% nutzen kann, hat man knapp 75kwh zur Verfügung.
Wieviele Minuten(!) kann ich dann die 560kw ausnützen?

a) weniger als 10min
b) weniger als 30min
c) weniger als 60min

Man baut also ein Auto, das in der Konzeption und Ausführung geeignet ist, mit 761PS umzugehen und kann das ca. 8min lang ausnutzen - Gratulation!
Zur Ehrenrettung von Porsche sei gesagt, dass der Taycan wenigstens in der Lage ist, diese 8 Minuten durchzuhalten - im Gegensatz zu Tesla, wo die vielen PS nur am Stammtisch existieren und weder die Dauerleistung der Motoren noch der verfügbare Strom aus dem Batteriemanagementsystem dafür ausgelegt sind, die Höchstleistung über mehrer Minuten hinweg zu liefern - ist wirklich ein seltsames Gefühl, wenn man beim Model 3 das Strompedal für ein Überholmanöver durchdrückt, aber nichts passiert, weil die Systeme gerade wegen Überhitzung keine Lust haben ...

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ylvie12052013
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Es is ja wirklich a Wahnsinn..

...wie sie immer Tesla ins Spiel bringen. Es gibt sicher 1000 andere beispiele, Picken sich aber immer Tesla raus. Entweder ist es die mangelnde Kreativität oder sonst was.

Muss sagen ich warte fast bei jedem Artikel über e Mobilität über ihre Kommentare und bin enttäuscht wenn ich nichts finde.. 😂

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scionescio
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@wickie: ich werde mich weiter bemühen, sie nicht zu enttäuschen;-)

Wenn man ein schlechtes Beispiel braucht, gibt es leider kaum etwas Besseres als Tesla: angefangen vom Großmaul Musk, der kein Versprechen zeitgerecht gehalten hat und sowohl Kunden als auch Investoren mit einem Marketingschmäh verarscht und wegen dessen Profitgier Menschen wegen falscher Versprechungen und unausgereifter Software sterben (Autopilot) bis zu einen völlig überteuerten Produkt für naive Angeber, die sogar unterirdische Qualität und nicht vorhandene Ersatzteilversorgung akzeptieren.
Das größte Problem ist aber, dass der narzisstische Egomane einen Hype erzeugt hat, der mehr Probleme schafft (Sondermüll Akku) als er vermeintlich löst und damit die Entwicklung nachhaltiger, umweltschonender Lösungen um Jahre verzögert!

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ylvie12052013
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Ich versteh schon ihre Ängste...

... Aber versteh nur wirklich nicht warum immer Tesla genannt wird. Sind nicht alle anderen genau solche Verbrecher? Oder was unterscheidet das e Auto vom e Auto...

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scionescio
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@Wickie: Selbst für BEVs gibt es sinnvolle Nischenanwendungen ...

zB Haus im Speckgürtel mit PV am Dach und 25km zur Arbeit. Da reicht aber ein kleines, leichtes, billiges eAuto mit kleine Akku.
Das Großmaul Musk hat aber sein Marketingtalent dazu benützt, um einen sinnentleerten Hype für sauteure, schwere, umweltschädliche Beschleunigungsmonster zu erzeugen und damit sinnvolle Alternativen um Jahre zu verzögern, weil dumme, von Lobbyisten beeinflusste Politiker, Den Steuerzahler die Förderungen für 100.000 Euro Autos für komplexbehaftete Angeber blechen lassen. Zusätzlich darf der Steuerzahler Milliarden für bald wieder obsolete Infrastruktur ausgeben, die nur von einigen Wenigen benutzt werden.
Tesla unterscheidet von anderen eAutos, dass sie lebensgefährlich sind (Autopilot, explodierende Akkus, Phantombremsungen), unterirdische Qualität haben, völlig überteuert sind und es so gut wie keine Ersatzteile gibt (mehrere Monate Wartezeit für eine Windschutzscheibe).

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