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Modellpflege Renault Zoe

Renault spendiert dem Zoe größere Reichweite, mehr Leistung und eine frische Optik. Marktstart ist im Herbst.

Es ist nicht weniger als das mit rund 150.000 Stück meistverkaufte Elektroauto Europas, dem Renault in seinem sechsten Jahr auf dem Markt eine Rundumerneuerung verpasst hat. Die Rede ist natürlich vom Zoe, dem freundlichen Stromer von Nebenan. Bei einem E-Auto bedeutet eine Frischzellenkur natürlich auch: mehr Reichweite. In der Version mit der Lithium-Ionen-Batterie mit 52 kWh Kapazität schafft der Kleinwagen bis zu 390 Kilometer nach dem realitätsnäheren WLTP-Testzyklus. Und das ist für einen prädestinierten Cityfloh wirklich mehr als anständig.

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Mit an Bord ist auch ein neuer Elektromotor mit einer maximalen Leistung von 100 kW (136 PS), der im Vergleich zum bisherigen 80-kW-Aggregat auch 20 Newtonmeter mehr Drehmoment abspult – maximal sind es jetzt 245. Die Höchstgeschwindigkeit des Zoe steigt damit auf elektronisch begrenzte 140 km/h.

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Laden lässt sich der Akku künftig auch an Gleichstrom-Stationen mit einer Ladeleistung von bis zu 50 kW. Dafür hat Renault das Zwergerl mit einem System ausgestattet, das zusätzlich zum Typ-2-Ladeanschluss für Wechselstrom über zwei Pins für den Gleichstrom verfügt. So lässt sich die Batterie in nur 30 Minuten mit der Energie für 150 Kilometer Fahrstrecke versorgen. Außerdem zuzelt es auch an Wechselstrom und einer Ladeleistung bis 22 kW an der heimischen Wallbox, am Arbeitsplatz und an öffentlichen Ladestationen.

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So viel neue Technik darf natürlich nicht unbemerkt vorbeifahren, weshalb die Designer auch das Blechkleid aufgebügelt haben. Da wären zum Beispiel die neu gestaltete Motorhaube, Voll-LED-Scheinwerfer mit Chromeinsätzen, Tagfahrlichter in C-Form und eine aufgefrischte Frontschürze mit chromumrahmten LED-Nebelscheinwerfern. Der Rhombus, hinter dem sich die Stromanschlüsse für den Ladeprozess befinden, ist blau eingerahmt. Die Rückansicht prägen weit außen liegende LED-Heckleuchten und dynamische Blinker. Auch in die Außenspiegelgehäuse sind Richtungsanzeiger integriert.

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Innen erkennt man die Modellpflege am neu gestalteten Cockpit, das ein 9,3 Zoll großer Touchscreen prägt. Neben Multimedia- und Navigationsfunktionen liefert das Infotainmentsystem „Easy Link“ Wichtiges wie beispielsweise die Anzeige der nächstgelegenen Ladestationen in Echtzeit. Ebenfalls neu ist das Kombiinstrument mit 10-Zoll-TFT-Display. Ebenso wie den konventionellen Wählhebel ersetzt Renault auch die Handbremse durch eine elektronische Parkbremse.

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Und weil man schon dabei war, bekommt der Zoe auch ein neues Fahrprogramm, das wir aus dem Konzernbruder Nissan Leaf kennen. Der so genannte B-Modus ermöglicht, die meiste Zeit mit einem Pedal zu fahren: Statt die Bremse zu betätigen, genügt dabei in den meisten Fällen die Rekuperationsverzögerung. Zu guter Letzt ziehen mit der neuen Elektronikarchitektur auch eine Vielzahl an elektronischen Helferleins ein, wie zum Beispiel die Assistenten für Notbremsen, Spurhalten und das Fernlicht.

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